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wenig SpieleautorInnen

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Arno C. Hofer
Kennerspieler
Beiträge: 421

re: wenig SpieleautorInnen/Spiel des Jahres

Beitragvon Arno C. Hofer » 23. Juli 2001, 09:54

Gerade heuer feiert eine Frau als Spieleautorin ihre erste wirklich große Würdigung: Stefanie Rohner, aus dem kongenialen Paar Rohner/Christian Wolf (Schweiz), wurde für "Klondike" mit dem ersten echten Titel "Kinderspiel des Jahres" ausgezeichnet.
Dieses Duo fiel schon öfter mal mit neuen Spielmechanismen auf: erstmals beim "Orient Express" (Herder)mit vielen verstellbaren Eisenbahn-Weichen, umgesetzt in einem Karton-Spielplan, dann beim "Geheimnis der Pyramiden" (Jumbo), wo man mit einer "Gumminapf-Schaufel" zu Werke ging, etc.
Stefanie Rohner dürfte momentan eine der erfolgreichsten Autorinnen der Gegenwart sein.
Übrigens: auch Uschi Kramer, Gattin von Wolfgang Kramer, trat als Autorin in Erscheinung, wie auch Karin Wiitig (Edition Perlhuhn) immer wieder mal als Autorin aufscheint. In vielen Spieleautoren-Familien scheint das sich gegenseitig Unterstützen an der Tagesordnung zu sein, gab doch Klaus Teuber im Pöppelkiste-Interview auch an, alle Spiel erstmals mit Frau und Sohn zu testen. "Nur wenn's deren Zustimmung findet mache ich weiter" ...
Grundsätzlich wäre es aber begrüßenswert, wenn mehr Autorinnen auf den Plan treten würden - Potentiale gibt's genug. Ich hoffe: auch die Verlage spielen mit!
Arno

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christiane

re: wenig SpieleautorInnen

Beitragvon christiane » 23. Juli 2001, 14:20

hi kathrin,
vielen dank.
ich habe uebers wochenende nicht ins forum geschaut und war etwas ueberrascht ueber die reaktion. aber du hast ja zum glueck schon gesagt, was es auch aus meiner sicht dazu zu sagen gab.
uebrigens habe ich am samstag muscat ausprobiert und bin total begeistert.
gruesse, christiane.

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Volker L.

[Sehr OT] Gratuliere zum zweiten Platz!

Beitragvon Volker L. » 23. Juli 2001, 14:36

> Natürlich darin, den längsten Text in die Klammer zu schreiben
Ina (die nicht weiß, ob das möglich ist, da Roman schon immer sehr lange Texte schreibt, aber im
Reden um nichts und darum herum lange Texte stricken, ohne damit die Aussage des ganzen
besonders zu vertiefen, bin ich eigentlich ganz gut, man könnte auch sagen, ich habe ein gewisses
Geschick viel Worte um nichts zu machen, zumindest wenn es um so etwas wie hier geht,
ansonsten bin ich eher dafür bekannt, daß ich mich kurz und prägnant ausdrücke, puh, ich hoffe,
das es jetzt genug Test in der Klammer ist, weißt Du jetzt Bescheid?) <
Donnerwetter, damit hast Du Roman (oder wen auch immer)
locker auf den dritten Platz verwiesen, ja, Du bist
sogar meinem Rekord bedrohlich nehe gekommen!
Mein Rekordsatz datiert vom 12.4.2001, 12:25
(Forumsbeitrag 14961):
> Gruss, Volker
(der gestern angefangen hat, die 58-seitige Regel fuer
ein brettspielartiges Internet-Strategiespiel
durchzuarbeiten, gerne noch mehr als die ersten 25
Seiten gelesen haette aber um 2:00 endlich ins Bett
musste, heute abend weiterlesen wird, erst seit Kurzem
bei den Wesel'schen Klammernachsaetzen mitmacht, dabei
einiges nachzuholen hat UND mit diesem hier
wahrscheinlich einen Rekord aufgestellt hat, welcher
allerdings nur solange Bestand haben duerfte, bis der
Erfinder und Namensgeber besagter Klammernachsaetze
sich bei seiner Ehre gepackt fuehlt und den Rekord
zurueck nach Hamburg holt (viel Glueck dabei, Carsten!)) <
Zwar hat Dein Versuch, weil Du viele kurze Woerter
benutzt hast, mehr selbige, in der Anzahl der Buchstaben
und sonstigen Zeichen fuehre ich aber noch :-)
(Wenn Du's genau wissen willst:
Dein Beitrag: 421 Buchstaben, 15 Satz- und
Sonderzeichen, 87 Leerzeichen, Summe: 523
Mein Beitrag: 505 Buchstaben (wenn ich "ae" als 1
zaehle), 7 Zahlen, 15 Satz- und Sonderzeichen,
73 Leerzeichen, Summe: 600)
Gruss, Volker
(der bitte weder gefragt werden moechte, wielange er
zum Zaehlen gebraucht hat, noch, ob sein Trinkgeschirr
noch vollstaendig ist, weil er, obwohl er von Beruf
nicht Mathematiker, sondern Physiker ist, ein gewisses
Faible fuer Statistiken hat und obendrein auch gerne
irgendeinen Rekord haelt, und, um diesen zu verteidigen,
mit genau diesem Klammernachsatz, den Du gerade liest,
die Messlatte noch ein gutes Stueckchen hoeher zu
legen beabsichtigt, wozu er auch darauf hinzuweisen
wuenscht - unter anderem, damit dieser Nachsatz nicht
voellig OT und damit ungueltig ist -, dass er inzwischen
in dem im oben zitierten Nachzatz erwaehnten Strategie-
Spiel mit Namen "Xyhora" teilnimmt, dabei viel Spass
hat und Dank der Tips erfahrenener Mitspieler und
Verbuendeter auch recht erfolgreich ist und sich schon
darauf freut, einige dieser Mitspieler in Essen zu
treffen, da naemlich auch die Macher von Xyhora dort
einen Stand haben werden, sich allerdings wundert,
warum ihm seine Arbeitskollegen seit einigen Minuten
so merkwuerdige Blicke zuwerfen und daher doch lieber
mal diesen Bandwurmsatz beenden sollte, zumal ihm
ohnehin nichts sinnvolles mehr einfaellt, was man noch
anhaengen koennte, um den Satz noch weiter zu
verlaengern).

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Ralf Arnemann
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Beiträge: 2447

re: wenig SpieleautorInnen

Beitragvon Ralf Arnemann » 23. Juli 2001, 16:03

> Vielleicht kommen Frauen einfach nur nicht so oft
> auf die Idee, so etwas verrücktes, wie eine
> Spieleproduktion zu machen,
Das ist wohl viel dran.
Mal ganz abgesehen davon, daß Frauen schon beim Spielen etwas unterrepräsentiert sind - bei den Autoren fällt der Anteil doch deutlich weiter ab.
Und die Spieleautorinnen sind sehr häufig Koautorinnen.
Im Team etwas machen, Varianten entwickeln, evolutionär etwas zu verbessern - das ja.
Aber sich allein vor den grünen Tisch zu setzen mit dem Vorsatz: Jetzt erfinde ich ein Spiel.
Das erscheint doch eher ein männlicher Ansatz zu sein.

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Kathrin Nos
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re: wenig SpieleautorInnen

Beitragvon Kathrin Nos » 23. Juli 2001, 18:48

Hallo Christiane,
>vielen dank.
Gern geschehen :-) Und noch ein Grund mehr, Muscat bald auszuprobieren...
Alles Gute wünscht
Kathrin.
Spielerin, früher auch Rezensentin

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Ina-spielbox

re: wenig SpieleautorInnen

Beitragvon Ina-spielbox » 23. Juli 2001, 18:58

>Aber sich allein vor den grünen Tisch zu setzen mit dem Vorsatz: Jetzt erfinde ich ein Spiel.
Das erscheint doch eher ein männlicher Ansatz zu sein.<
Den Vorsatz hatte ich auch schon mal - mit die Ideen is' dat so'ne Sache, woll! Die hasse oder hasse eben nich', aber ob das nu männlich is? Ich dachte, da spielen annere Dinge 'ne Rolle.
Aber vielleicht weiß ich eben auch nich Bescheid.
Gruß Ina

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Antje Graf

re: wenig SpieleautorInnen

Beitragvon Antje Graf » 23. Juli 2001, 20:37

...unsere Tische sind aus Kiefer, vielleicht ist es das, was den Unterschied macht ;-)
Sonst kannst Du uns zu unserer Männlichkeit gratulieren *g*, oder liegt es daran, dass ich bei einem Männermagazin arbeite und Christiane in der Automobilbranche...
Antje (etwas überarbeitet so kurz vorm Urlaub und deshalb leicht albern)

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Roman Pelek

re: wenig SpieleautorInnen

Beitragvon Roman Pelek » 24. Juli 2001, 03:23

Hi Antje,
Ihr seid 'ne Randgruppe *g* Das ist - leider - kein böses Unken, sondern Fakt. Ich würde mir wünschen, wenn noch mehr Frauen so denken würden. Ich hatte erst heute eine Spielegruppe, bei der eine weibliche Person sich partout weigerte, irgendetwas jenseits von "Tabu" zu spielen. Sie blieb als einzige (bei 9:1 Votum) dann aussen vor und hat Mitleid erwartet. Ein Mitleid, das sie berechtigterweise von niemandem bekam.
Ciao,
Roman (was ist so verdammt weiblich-kreativ an "Tabu"? Das Kartenauswendiglernen?)

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Antje Graf

re: wenig SpieleautorInnen

Beitragvon Antje Graf » 24. Juli 2001, 09:26

ICH HASSE TABU UND ÄHNLICHE SPIELE!!!
Ich klinke mich aus solchen gruppendynamischen Spielchen immer aus, gebe Dir aber Recht, aus unerfindlichen Gründen spielen Frauen so etwas besonders gern

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Kathrin Nos
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[OT] Tabu beim Sprachenlernen

Beitragvon Kathrin Nos » 24. Juli 2001, 09:53

Beim Spieleabend: Volle Zustimmung mit Euch.
Beim Spanischkurs jedoch haben wir Tabu (deutsche Ausgabe) zum Trainieren der Vokabeln gespielt. Dabei durfte man jedoch auch die eigentlich verbotenen Wörter auf spanisch verwenden. Für den Zweck fand ich es eigentlich gut geeignet - allemal besser als trockenes Vokabelabfragen. Und aktiver Wortschatz durch das Bilden von Sätzen und Umschreiben der Begriffe wird auch trainiert.
Alles Gute von
Kathrin.
Spielerin, früher auch Rezensentin


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