Beitragvon Marten Holst » 5. September 2001, 11:15
Moinle,
Sven schrieb:
> Andererseits verliere ich bei schlecht designten Spielen auch
> schnell die Spiellust.Da entsteht einfach keine Stimmung in
> die man eintauchen kann.Labberbretter mit zig fast gleich
> aussehenden Pappcountern sind doch eher
> abschreckend.(...)
> Mancher Spieler wird das vielleicht nicht verstehen,weil es
> ihm allein um den spielerischen Wettkampf geht.Für mich ist
> das Spielen aber eher ein komplexer Zeitvertreib,der auf
> vielerlei Ebenen die Sinne anspricht.Das können rein optische
> und haptische Komponenten sein,die Umsetzung von
> Lieblingsthemen und -büchern.Oft sind es schon einzelne
> Spielutensilien die einen hohen Aufforderungscharakter
> darstellen (Autos in Hill(y) Billy,Flugzeuge in
> Aeronautica,Roboter in Robo Rally etc).
> Da erwacht das Kind im Manne.
Aber natürlich, und das ist auch gut so (Ha! Welch wonnig witziges Wortspiel!). Wer die Probe aufs Exempel machen will, der spiele mal ein schönes Spiel mit Papierfetzen rein auf die Mechanik beschränkt, es macht nur noch halb so viel Spaß (wenn überhaupt), und das ist nicht nur schlechtere Handhabbarkeit, sondern durchaus auch Lustmangel. Das Auge isst halt mit. Oder so.
Und die diversen Edelstein-Holz-Spiele, die so über den Markt huschen, die laden mich tausend Mal mehr ein, als ein Plastikpöppel auf einem lieblos gestalteten Pappspielplan.
Tschüß
Marten (ästhetisch anspruchsvoller als er es sich leisten kann)