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Verhalten von Spielern unter sich

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Roman Pelek

Verhalten von Spielern unter sich

Beitragvon Roman Pelek » 30. September 2001, 01:25

Hi,

soeben fand ich im Interview mit Synes Ernst (1. Vorsitzender der SdJJ) auf der Pöppelkiste (siehe URL) eine sehr interessante Passage, die ich gerne öffentlich zur Diskussion stellen würde, da sie sehr zentrale Punkte von Spielern unter sich und damit auch des Forums hier adressiert. Brigitte und Wolfgang mögen mir dieses kurzentschlossene Zitat aus ihrer Arbeit verzeihen; es soll hier nur als Diskussionsanreiz zum Thema dienen. Hat Synes Ernst mit seinen Ausführungen Recht, Unrecht oder trifft er teilweise - wenn ja, wo und wo nicht - den Kern?

"Was mich jedoch ärgert, wenn Kritik geäussert wird, ohne dass man sich die Mühe genommen hat, über die Hintergründe zu informieren. Oder wenn man bewusst Tatsachen ausblendet und mit Halbwissen, Halbwahrheiten und gar böswilligen Unterstellungen um sich schlägt oder seine Kritik auf Grund von Gerüchten äussert. Erschreckend finde ich auch die Besserwisserei und Rechthaberei, die Diskussionen unter Spielern in einem erheblichen Masse prägen. Sind denn Spieler unter sich wirklich so intolerant, frage ich mich nicht selten. Viele können nicht zuhören, sondern plaudern drauf los, als ob der "Gesprächspartner" nur aus Luft besteht. Und ebenfalls erschreckend finde ich die Verbissenheit, mit der über Spiele (und damit auch "Spiel des Jahres") geredet wird. Wo bleibt da die Gelassenheit die das Spiel und damit auch die Spieler auszeichnet?"

Ciao,
Roman

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erik

Re: Verhalten von Spielern unter sich

Beitragvon erik » 30. September 2001, 02:07

Roman Pelek schrieb:
>
> Hi,
>
> soeben fand ich im Interview mit Synes Ernst (1. Vorsitzender
> der SdJJ) auf der Pöppelkiste (siehe URL) eine sehr
> interessante Passage, die ich gerne öffentlich zur Diskussion
> stellen würde, ...:
> Und
> ebenfalls erschreckend finde ich die Verbissenheit, mit der
> über Spiele (und damit auch "Spiel des Jahres") geredet wird.
> Wo bleibt da die Gelassenheit die das Spiel und damit auch
> die Spieler auszeichnet?"

Eben, das Spiel des Jahres ist nicht wichtig, gute Spiele sind es.
Wenn das eine mit dem anderen korreliert, um so besser. Wenn
nicht, auch egal: Qualität im allgemeinen und Geschmack im speziellen
ist subjektiv. Jedem, der Jury sowie auch mir sei gegönnt was gefällt.

So weit in aller Kürze in Anbetracht der Späte des Abends.

Viele Grüsse,

Erik

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benjamin

Re: Verhalten von Spielern unter sich

Beitragvon benjamin » 30. September 2001, 02:16

hallo,

das beschriebene verhalten kommt mir auch bekannt vor, aber nicht unbedingt von spielern unter sich, sonderen generell von "fachleuten" bzw. "möchtegern-fachleuten" unter sich. besonders ungewöhnlich ist das sicherlich nicht, denn wenn jemand meint, von einem fachgebiet viel zu wissen, dann möchte er das auch zeigen und ein wenig eindruck schinden damit. trifft er aber nun auf jemanden trifft, der ihm ebenbürtig oder evtl. gar überlegen ist, dann muss das eigene (halb)wissen eben etwas aufgeblasen werden mit vermutungen, gerüchten, halbwahrheiten und verdrehten tatsachen. ganz extrem ist dieses verhalten dann natürlich dort zu beobachten, wo viele dieser "möchtegern-fachleute" auf einem haufen versammelt sind, wie z.b. spieler auf der spielemesse, informatiker im hochschulrechenzentrum, politiker im bundestag... äh... *räusper* ;)


gruss
benjamin

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Roman Pelek

Re: Verhalten von Spielern unter sich

Beitragvon Roman Pelek » 30. September 2001, 02:59

Hi Erik,

>Eben, das Spiel des Jahres ist nicht wichtig, gute Spiele sind es. Wenn das eine mit dem anderen korreliert, um so besser.<

Das SdJ ist für die Aussenwirkung der Branche wichtig, aber nicht notwendigerweise für das, was Spieler als "gut" empfinden. Aber, abgesehen davon, ist es dieses Jahr wieder so gut im Einklang wie selten zuvor. Und das ist doch mal ein Grund, zufrieden zu sein. Wenn ich sehe, wie viele "Nichtspieler" in meinem Bekanntenkreis sich für Carcassonne begeistern können, sehe ich das als äußerst positives Signal. Mit Torres, Tikal, Mississippi Queen, El Grande konnten nur die wenigsten etwas anfangen. Mit MQ, weil es zu anspruchslos war, mit den restlichen drei, weil sie eine gewisse spielerische Geübtheit erfordern. Leider sind Wolfgang Kramers exzellente (neuere) Spiele wohl nicht geeignet, der breiten Masse den Zugang zum Spielen zu bescheren :-(

Nuja, wie dem auch sei, wer über den Zugang zum Spielen gefunden hat, lässt sich glücklicherweise auch zumeist für eine Partie von Wolfgang Kramers Perlen begeistern. "It's an acquired taste", wie der Engländer sagen würde, müsste er seine kulinarischen Vorlieben rechtfertigen :)

>Wenn
nicht, auch egal: Qualität im allgemeinen und Geschmack im speziellen
ist subjektiv. Jedem, der Jury sowie auch mir sei gegönnt was gefällt.<

Das so oder so. Nur wollte ich eigentlich gar nicht auf die Jury, Synes Ernst oder das SdJ hinaus, sondern eigentlich eine Diskussion darüber anregen, wie wir selbst mit uns umgehen. Wie wir rechthaben, regelfuchsen, kleinkariert sind...

Ciao,
Roman

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Gustav der Bär

Re: Verhalten von Spielern unter sich

Beitragvon Gustav der Bär » 30. September 2001, 11:56

Mit den "Diskussionen unter Spielern" sind doch wahrscheinlich nur die gemeint, die in Foren und Newsgroups geführt werden (bei unseren Firmen-Spiel-Wochenenden zum Beispiel beschränkt sich die Rechthaberei überwiegend auf Dinge, die Synes Ernst oder ein anderer Aussenstehender ohnehin nicht verstehen würden).

Nun, und was sich so in Foren und Newsgroups ereifert wird, ist eben typisch für Foren und Newsgroups (da die Hemmschwelle, fürchterlich über jemanden vom Leder zu ziehen, von dem man nicht ein paar Sekunden später Eine gesemmelt kriegen kann, naturgemäß wesentlich geringer ist, als beim Auge-in-Auge-Gespräch), als dass es typisch für Spieler wäre.

Wir dürfen uns also beruhigt sagen, dass wir auch nicht schlechter sind als die Leute mit andren Hobbys (oder wir sagen uns beunruhigt, dass wir halt auch nicht besser sind).

Auf Xuntheit!
Gustav der Bär

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erik

Re: Verhalten von Spielern unter sich

Beitragvon erik » 30. September 2001, 12:39

Moin Roman,

> Das so oder so. Nur wollte ich eigentlich gar nicht auf die
> Jury, Synes Ernst oder das SdJ hinaus, sondern eigentlich
> eine Diskussion darüber anregen, wie wir selbst mit uns
> umgehen. Wie wir rechthaben, regelfuchsen, kleinkariert sind...

War mir fast klar, und der Bezug zur Jury passte da schon, weil
sich dort wie sonst selten die Spielergeister scheiden. Den Rest
möchte ich nicht so unbedingt verallgemeinert wissen: ich kenne
solche und solche. Und letzere (die solche, auf die Deine Beschreibung
vielleicht passt) versuche ich eben zu meiden, sowohl beim Spiel
als auch bei dann fast immer fruchtlosen Diskussionen über
das selbige in Foren oder ähnlichen Ansammlungen von Experten.
Freaks sind halt manchmal schwierig :-)


Viele Grüsse,

Erik

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Jost Schwider

Re: Verhalten von Spielern unter sich

Beitragvon Jost Schwider » 30. September 2001, 17:30

Hmmm, da wird mal wieder viel zuviel in irgendwelche Verhaltensweisen hinein interpretiert! :-(

Erinnert mich irgendwie an den elendigen Deutsch-Unterricht: Mein Bruder bekam dort oft die selben Sachen zur Interpretation vorgelegt wie ich, nur ein Jahr später (weil jünger). Und natürlich waren die vom Lehrer (bzw. Lehrerin!) gewünschten Ergebnisse immer die selben!? - Quatsch!, meistens kam etwas ganz anderes heraus! ;-)

Jost aus Soest

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Jost Schwider

Re: Verhalten von Spielern unter sich

Beitragvon Jost Schwider » 30. September 2001, 17:33

> wir sagen uns beunruhigt, dass wir halt auch nicht besser sind

[b]Was?[/b] Eine bodenlose Frechheit! Du xxx! :LOL:

Auch Spieler sind nur Menschen - zumindest einige! ;-)

Jost aus Soest

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Karl-Heinz OBERWINKLER

Re: Verhalten von Spielern unter sich

Beitragvon Karl-Heinz OBERWINKLER » 30. September 2001, 18:47

Das, was Synes Ernst da sagt, halte ich schon für sehr bedenkenswert...! Auch für mich verträgt sich das Kulturgut Spiel nicht mit der Art und Weise, mit der manchmal über Spiele diskutiert wird.

Spielen heißt:

a.) flexibel sein (nicht nur ein Weg, eine Meinung, führt zum Ziel)
b.) Humor haben (vor allem sich selbst nicht so ernst nehmen)
c.) verlieren können (ich muß nicht immer der Sieger sein)
d.) locker sein (Verbissenheit ist hier fehl am Platz)
e.) weg vom Alltag sein (hier zählt nicht nur der Sieger)
f. ) pluralistisch sein (schon mal versucht Carcassone allein zu spielen ?)


Genauso sollten wir diskutieren ! Wir diskutieren ja über eine Sache, die sich objektiven, "harten" Beurteilungskriterien sehr weitgehend entzieht. Es geht letztlich immer um den persönlichen Geschmack. Den kann ich natürlich nicht zum allgemeingültigen Maßstab machen.

Darum lese ich in den Foren jene Stellungnahmen sehr gerne, die in etwa Folgendes sage:"Das Spiel X ist für meinen Geschmack so und so..., und zwar deshalb, weil..." Aus der Vielfalt solcher Darstellungen kann ich mir dann ein Bild machen und entscheiden, ob das Spiel X für mich was ist oder nicht.

Kreuzzüge, vor allem jene, die im Namen eine "political gaming correctness" (z.B. "Die Siedler haben ob des Riesenerfolgs ab sofort als suspekt zu gelten ", "Tod allen Glücksfaktoren im Spiel", "Knizianer aller Länder vereinigt euch", "Die SdJ-Jury = Spielmafia", "Unser Che Guevara heißt Deutscher Spielpreis", etc., ...) geführt werden, die hingegn lehne ich ab...

Gruß, Karl-Heinz !!! (der eben auch staunend aber doch akzeptiert, daß nicht alle Menschen Ferrari-Fans sind)

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Oli-spielbox

Re: Verhalten von Spielern unter sich

Beitragvon Oli-spielbox » 30. September 2001, 18:54

Schließe mich Deiner Meinung an, Gustav. In solchen Foren wird wirklich gerne einmal über die Stränge geschlagen (wie schon die Notwendigkeit einer "Nettiquette" zeigt), ohne daß dies mit der "realen" Welt korrelieren muß. Zum Glück ist dieses Forum hier wirklich sehr gemäßigt in solchen Dingen. Ich kenne einige andere, wo sowohl der Umgangston viel härter als auch das posten von Gerüchten, Halbwahrheiten usw. viel verbreiteter ist. In der Hinsicht sind wir Spieler vielleicht doch etwas besser als der Rest der Menschheit?! ;)

Nichtsdestotrotz gibt es natürlich auch (oder gerade?) unter Spielern viele kleinkarierte Menschen, die jeden noch so winzigen Regelpassus bis ins kleinste analysieren, diskutieren und umsetzen müssen. Besonders unter Rollenspielern leider ein weitverbreitetes Phänomen, wo Masterentscheidungen erst einmal angezweifelt werden müssen, wonach eine stundenlange Suche in diversen Regelbüchern nach dem betreffenden Absatz folgt. Ob dies dem Spielspaß förderlich ist, wage ich zu bezweifeln. (Und gehe damit indirekt konform mit Synes, der ja so etwas wie eine größere Toleranz unter Spielern gefordert hat.)

Da ich aber auch den wahrscheinlichen Anlaß kenne, der zu diesen, seinen Worten geführt hat, muß ich aber ebenso Kritik üben. Es ist einfach, Gerüchte und Halbwahrheiten zu kritisieren, wenn man andererseits nicht für eine offene Informationspolitik sorgt. So ist der Entscheidungsprozeß zum SdJ vollkommen intransparent und die Auszeichnung fällt quasi als "gottgleiche" Entscheidung vom Himmel. Zwar wird dies inzwischen etwas durch die Auswahlliste und die "Top 3" abgeschwächt, trotzdem weiß keiner, nach welchen Kriterien die Spiele nun bewertet werden, was die Spiele auf der Liste auszeichnet usw. Kann es denn so schwer sein, die Anzahl der Punkte, die ein Spiel bekommen hat, ebenfalls zu veröffentlichen? Oder wieviele Stimmen es bekommen hat, was es zu etwas "Besonderem" macht?

Des weiteren reicht es nicht nur, Kritik als "unfundiert", "auf Gerüchten basierend" usw. abzutun, sondern es wäre wünschenswert, diese auch sachlich zu beantworten. Bis auf das lobenswerte Engagement von Dorothea Hess, die versucht hat, auf die Kritik hier vor ein paar Monaten zu antworten, war von der Jury wenig zu sehen oder zu hören. Anstatt hierbei die Spieler zu kritisieren, wäre eine offenere Art auch von Seiten der Jury wünschenswert. Wenn man sich jeder Diskussion verweigert, braucht man sich nicht zu wundern, daß man kritisiert wird.

Oli

(der Regeldiskussionen haßt und lieber im Sinne des Spielflusses und -spaßes mit einer falschen Regel weiterspielt)

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Michael Schramm

Re: Verhalten von Spielern unter sich

Beitragvon Michael Schramm » 30. September 2001, 21:05

Hi Roman,

aus unseren öfter geführten nächtlichen (oder war es eher frühmorgendlich) Gesprächen weiß ich, dass wir bei dieser Frage nach der Toleranz von Spielern eh auf einer Wellenlänge liegen. Gerade solche Gespräche - ich denke da auch an nächtelange Diskussionen mit Klaus Palesch oder Stefan Brück zu unterschiedlichen Spielen, oder auch an engagierte Gespräche über Wert oder Spielreiz von "leichten " Spielen mit Spielern unserer Spielseminare- machen einen großen Teil des Reizes an unserem Hobby aus, wenn sie denn nicht mit Scheuklappen geführt werden sondern die Meinung der anderen Seite eben zuläßt und akzeptiert.Leider erlebe ich aber auch manchmal eine extrem andere Haltung, da wo die eigene Menung der einzige Wertmaßstab ist und alle anderen Leute offensichtlich zu blöde sind hier zu folgen. Ich freue mich also auf die nächsten Diskussionen über neue Spiele, schalte aber ab bei blindem Dogmatismus!

Nice dice

Michael

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Roland G. Hülsmann
Kennerspieler
Beiträge: 2598

Re: Verhalten von Spielern unter sich

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 1. Oktober 2001, 08:29

Hi Roman!

> "Was mich jedoch ärgert, wenn Kritik geäussert wird, ohne
> dass man sich die Mühe genommen hat, über die Hintergründe zu
> informieren. Oder wenn man bewusst Tatsachen ausblendet und
> mit Halbwissen, Halbwahrheiten und gar böswilligen
> Unterstellungen um sich schlägt oder seine Kritik auf Grund
> von Gerüchten äussert.

Da hat er - leider - recht. Gerade in Diskussionsforen tritt so etwas dann und wann auf. Wobei "unser" Forum von derartigem nur eher selten heimgesucht wird. Aber es kam auch schon vor. Aber es ist eben leicht und verführerisch sich mit der Äußerung von Unausgegorenem oder Halbwahrheiten in den Mittelpunkt zu rücken. Und bei ungeschickter Formulierung wird aus einer Frage rasch eine Unterstellung. Im Gegensatz zum gesprochenen Wort, daß man bei Bemerken des Fehlers zurücknehmen kann und in Vergessenheit gerät, steht es in einem Forum nun mal da und verselbständigt sich mitunter. Manchem (auch mir zuweilen) wäre gut geraten, seinen Beitrag erst mit dem Notepad zu verfassen, in einigen minuten (oder Stunden) Abstand noch einmal zu lesen und erst dann zu posten, wenn man immer noch sicher ist, damit der Sache zu dienen.

> Erschreckend finde ich auch die
> Besserwisserei und Rechthaberei, die Diskussionen unter
> Spielern in einem erheblichen Masse prägen. Sind denn Spieler
> unter sich wirklich so intolerant, frage ich mich nicht
> selten.

In wirklichen Spielerunden ist mir derartiges allerdings eher selten zugestoßen, obwohl es das auch - vielleicht gehäuft bei Turnieren - hin und wieder gibt: "Jetzt laßt uns doch endlich ernsthaft spielen." ;-) Aber in den meisten Runden, auch Turnieren (die ich bisher nur von den Spielbox-Lesereisen" bzw. dem "Siedlerwochenende" des KOSMOS-Verlages kenne), an den ich teilnehmern durfte, wurde nicht vergessen, daß alles "nur" ein Spiel ist.

> Und
> ebenfalls erschreckend finde ich die Verbissenheit, mit der
> über Spiele (und damit auch "Spiel des Jahres") geredet wird.
> Wo bleibt da die Gelassenheit die das Spiel und damit auch
> die Spieler auszeichnet?"

Nun, das dürfen wir im Forum jedes Jahr erleben. Da gibt es leider immer die, deren Lieblingsspiel nicht berücksichtigt wird oder die andere Krierien zu haben schein, als die Jury, oder, oder .... und die dann seltsame Verschwörungstheorien basteln, weil anders ja nicht zu erklären ist, daß ihre ach so objektive Festsetzung nicht zutrifft. Das gibt es jedes Jahr zu unterschiedlichen Preisen. Und ich finde das Ganze immer wieder erheiternd, da es ja mit schöner Regelmäßigkeit eintrifft und man sich darauf verlassen kann. Wenn man sich schon anderswo nicht produzieren oder ins rechte Licht setzen kann, dann wenigstens im Forum. Da kann man sich dann auch zur Eltie der "Vielspieler" zählen, die naserümpfend auf die "Wenigspieler" und ihre geistlosen Spielchen herabblicken kann. Und bei manchen Spielebeurteilungen - auch außerhalb der Preisdiskussionen - beschleicht einen das Gefühl, daß der Autor nicht seine subjektive und persönliche Meinung, die auch Platz für Andersedenkende läßt, weitergibt, sondern daß hier allgemeingültige und von jedermann zu akzeptierende Feststellungen getroffen werden, deren Nichtannahme einen automatisch um etliche Stufen degradiert.

[b]Aber das sind nur die Ausnahmen[/b] ... hoffe ich ... denn im Großen und Ganzen spiegelt sich auch im Forum der tolerante und warmherzige Umgang wieder, den ich auch bei Spielertreffen immer wieder erfahren und genießen durfte!

Roland

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Ingo Kasprzak

Re: Verhalten von Spielern unter sich

Beitragvon Ingo Kasprzak » 1. Oktober 2001, 08:56

Halloechen!

Zum Thema Spieler unter sich:

1. In Diskussionforen:
Das angesprochene Verhalten ist in Diskussionsforen doch eher normal. Darum heissen die auch so. Das Spielbox-Forum ist da noch eins der vernuenftigsten im gesamten Internet.

2. Am Spieletisch:
Wenn ich da auf Leute treffe, die nicht spielen, sondern diskutieren, dann besuche ich diese Spielegruppe nicht mehr. _Ich_ will naemlich spielen. Unterschiedliche Interessen, die einen vom Spielen abhalten (oder gar den Abend versauen), kann ich da nicht gebrauchen. Aber auch das ist doch in allen anderen Lebensbereichen ebenfalls so, oder?


Und was die Diskussionen um den Spielepreis angeht:
Ich finde, man kann froh sein, dass so heiss darueber diskutiert wird. Dies ist doch ein eindeutiges Zeichen, wieviel Beachtung dieser Preis eigentlich geniesst.

Ciao, Ingo

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Jost Schwider

Re: Verhalten von Spielern unter sich

Beitragvon Jost Schwider » 1. Oktober 2001, 08:58

> flexibel sein (nicht nur ein Weg, eine Meinung, führt zum Ziel)

aber: Regel ist Regel
Natürlich kann man Hausregeln nutzen, aber dann für alle!

> Humor haben (vor allem sich selbst nicht so ernst nehmen)

aber: die Mitspieler ernst nehmen

> verlieren können (ich muß nicht immer der Sieger sein)

aber: nicht absichtlich verlieren
Es gibt nichts langweiligeres, als Mitspieler ohne Siegeswillen!

> locker sein (Verbissenheit ist hier fehl am Platz)

aber: voll bei der Sache sein
Ich kenne "Spielrunden" wo dauernd der Spieltisch für nichtige Anlässe verlassen wird ("muss mal eben eine rauchen") - Super Spielfluss! :-(

Jost aus Soest

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Arne Hoffmann

Re: Verhalten von Spielern unter sich

Beitragvon Arne Hoffmann » 1. Oktober 2001, 10:50

Moin moin!

Natürlich verlocken Diskussionsforen und Newsgroups zu Halbwahrheiten und Gerüchten - das ganze ist schnell getippt und niemand weiß, ob der Name unter dem ich poste wirklich zu mir gehört. Alles schön anonym - wobei hier im Forum schon der Unterschied deutlich wird. Der Großteil aller Beteiligten gibt seinen wahren Namen an, bei einigen Pseudonymen kennt man die Personen dahinter und von vielen kann man sich sogar ein Bild machen (siehe who is who). Deswegen kommen in meinen Augen hier nicht so viele Gerüchte und Unwahrheiten auf wie in andere Foren (womit ich mich ja vielen Vorrednern hier anschliesse). Jedoch kann ich Synes Ernst verstehen, da in Bezug auf das SdJ und die Jury dahinter noch die meisten Gerüchte hier in die Welt gesetzt werden - wovon er ja selbst betroffen ist.

Jetzt aber zu dem Verhalten von Spielern unter sich. Auch da ist ja jetzt schon viel zu gesagt worden (müßt ihr immer alle am Wochenende posten? :-D) Mit generellen Regelfuchsern spiel ich auch nicht gerne - wenn immer wieder in der Regel nachgelesen werden muß, ob die Aktion denn erlaubt ist, dann vergeht schnell der Spaß am Spiel. Jedoch finde ich es in Streitfragen schon mal ganz sinnvoll, in der Regel nachzulesen, wenn sich nicht in der Runde eine Mehrheit für eine der Auslegungen findet - der Spielfluß soll ja nicht groß unterbrochen werden. Generell kommt es aber auch in den Situationen noch auf den Umgangston miteinander an. Es ist ja nichts dagegen zu sagen, wenn man unterschiedlicher Ansicht ist - man sollte das halt friedlich und im Miteinander klären.

Wenn jetzt hier im Forum mal Diskussionen über Regelauslegungen aufkommen, sind die ja auch nicht von vornherein zu misbilligen. Ich bin immer daran interessiert, wie andere Spieler bestimmte Regelpassagen auslegen und welche Erfahrungen sie damit gemacht haben (vielleicht entgeht einem ja ansonsten das <> Spielerlebnis). Auch hier muß das ganze aber vom friedlichen Dialog geprägt sein, was in diesem Forum hier aber weitestgehend gegeben ist.

Tschö,

- Arne - (der sich letztens von seiner Freundin vorwerfen lassen mußte, die Bauernregel bei Carcassonne immer zu seinen Gunsten auszulegen)

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Jost Schwider

Re: Verhalten von Spielern unter sich

Beitragvon Jost Schwider » 1. Oktober 2001, 18:39

Deine Aussagen kann ich bzgl. des "Regel-Nachschauens" nicht teilen:

Lieber beim ersten Spiel ein Blick zuviel riskieren (und dafür bei den nächsten Spielen flüssig spielen), als bei jedem Zug neue Diskussionen zu beginnen.

M.E. spielt man dann letztendlich deutlich mehr! Und darauf kommt es doch auch an, oder? ;-)

Jost aus Soest

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Arno C. Hofer
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Beiträge: 421

Re: Verhalten von Spielern unter sich

Beitragvon Arno C. Hofer » 1. Oktober 2001, 20:17

Roman Pelek schrieb:

Leider sind Wolfgang Kramers exzellente (neuere) Spiele wohl nicht geeignet, der
> breiten Masse den Zugang zum Spielen zu bescheren :-(
> Nuja, wie dem auch sei, wer über den Zugang zum Spielen
> gefunden hat, lässt sich glücklicherweise auch zumeist für
> eine Partie von Wolfgang Kramers Perlen begeistern. "It's an
> acquired taste", wie der Engländer sagen würde, müsste er
> seine kulinarischen Vorlieben rechtfertigen :)
>

Lieber Roman,

vielleicht ist es der leichte, unverbrauchte und unverkrampfte Zugang als Spieleautor, der Klaus-Jürgen Wredes "Carcassonne" heuer so "sonnenhaft" strahlen läßt - und auch deklarierten NichtspielerInnen den Zugang in unsere Welt weist.

Carca ist reine Intuition - wir sehen ja,.mit jeder kleinen Regeländerung steigt eigentlich die Unklarheit (abgesehen von den Varianten, die ich persönlich sehr spannend finde).

Carca ist ein "reines" Spiel: Taktik und Strategie spielen zwar eine Rolle - aber keine dem "Schicksal" übergeordnete. Das macht es auch für weniger Spielbegeisterte total gut spielbar. Carca ist genial einfach und einfach genial, so wie die frisch, fröhlichen Werke junger Literaten oder Maler. Wenn diese dann in die Jahre kommen werden ihre Werke mit der Reife meistens klassizistischer oder klassisch, "geistvoll" aber nicht überladen ...

So geht es mir mit Wolfgang Kramers Spielen. Sie sind die "Hohe Schule" des "klassischen Spiels" (obwohl er sich, nach eigenen Angaben, nicht an die Überarbeitung des Schachs heranwagt: davor hat er zu viel Hochachtung!).

Ums also im Übertragenen auszudrücken: kein Mensch, der das Theater nicht liebt, würde sich "Faust" (eventuell noch dazu in der Stein-Inszenierung) anschauen, aber viele geben sich Shakespears "Was ihr wollt" oder "Der wiederspenstigen Zähmung", weil sie so frisch daherkommen. Doch irgendwann packt auch die vielleicht der Ehrgeiz sich den Faust anzuschauen. Uns würde der Faust aber fehlen, wäre er nicht da ...

Wir können nur hoffen, dass es erstens noch viele "Unverbrauchte und Unverkrampfte" gibt, die neues Publikum erschließen und viele "Klassiker", die unseren Hunger stillen dürfen weil die Verlage mit den jungen Unverbrauchten das Geschäft machen, das sie brauchen um sich Spieltzenqualität leisten zu können.

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Arno C. Hofer
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Beiträge: 421

Re: Verhalten von Spielern unter sich

Beitragvon Arno C. Hofer » 1. Oktober 2001, 20:54

Lieber KHO,

Du sprichst mir aus der Seele. Manche SpielerInnen tun wirklich gerade so, als sei "ihr Rechtsstaat" gefährdert, wenn ihre Meinung nicht die "richtige" ist. Und in solchen Fällen wird dann immer das "Gericht", der "Schiedsrichter" - in diesem Fall das "Forum" angerufen. Oft beschwörend. Und doch so liebevoll dem Spiel zugetan, dass es oft rührend ist ... manchmal, ob der eigenen Unsicherheit, etwas rupppiger - aber doch dem Spiel zugetan.

Lieber Synes, wir leben doch in der Spielewelt, und in der ist doch alles ganz anders als in der realen. Hier ist doch alles nur "Fiktion" - hier ist doch niemand auf niemanden in echt eifersüchtig, hier "watscht" doch niemand niemanden in echt ab. Denn würde man sich ins Spiel so verbeissen, dass es echt würde, dann wäre es ja kein Spiel, kein Tun "als ob" mehr. Niemand spielt hier real. Und kleine Regelverstöße werden als "kleine Schummelei" bezeichnet, nur dann wenn jemand das Spiel wirft, weil er die Grund-Regeln für unannehmbar hält, ist er ein Spielverderber. Aber das ist hier im Forum doch niemand. Und unter den Journalisten schon gar niemand. Denn Spiele-Journalisten brauchen wie wir SpielerInnen hier doch die Spiele: worüber sollten sie sonst berichten, worüber sollten wir hier diskutieren?

Gerüchtestreuen ist übrigens eine Strategie, die die SpielerInnen den JournalistInnen abgeschaut haben. Im spielerischen Fall aber nur eine "als ob"- Strategie - und, soviel ich seit "Cluedo" "Heimlich & Co" weiß - auch regelkonform. War Heimlich, wie übrigens auch Bluff, nicht "Spiel des Jahres" ...

Arno (etwas belustigt über die "Ernst"haftigkeit in vielen Wortmeldungen: ist Spiel doch nicht nur Tun "als ob" sondern Weltanschauung - gar Religion, stecken hinter jedem Spiel doch echte Menschen aus Fleisch, Blut und Seele, die sich möglicherweise "nur selbst" spielen - und das nicht "als ob"?)

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Arne Hoffmann

Re: Verhalten von Spielern unter sich

Beitragvon Arne Hoffmann » 2. Oktober 2001, 00:25

Hi Jost!

Jost Schwider schrieb:
>
> Deine Aussagen kann ich bzgl. des "Regel-Nachschauens" nicht
> teilen:
>
> Lieber beim ersten Spiel ein Blick zuviel riskieren (und
> dafür bei den nächsten Spielen flüssig spielen), als bei
> jedem Zug neue Diskussionen zu beginnen.

Dem stimme ich zu. Fakt ist ja auch, daß mit zunehmender Spielerfahrung das Nachschlagen in den Regeln nur in Ausnahmefällen vorkommt. Meine Bemerkung zielt da eher auf die erste oder zweite Partie ab, wenn alle noch etwas unerfahren mit dem Spiel sind. Das hatte ich beim Schreiben im Kopf, hab es aber nicht getippt (die liebe Faulheit :-) )

> M.E. spielt man dann letztendlich deutlich mehr! Und darauf
> kommt es doch auch an, oder? ;-)

Genau!

Tschö und gute Nacht,

- Arne -

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Christiane F.

Re: Verhalten von Spielern unter sich

Beitragvon Christiane F. » 2. Oktober 2001, 00:38

hi roman, synes und alle anderen,

ja, manchmal wird 'hart' diskutiert - auch in spielerInnenkreisen!
und dann kann es eben doch passieren, dass eigene ansichten als tatsachen verkauft werden, vermutungen fuer wahrheit gehalten werden, halbwahrheiten ohne hinterfragen als ganz wahr hingestellt. so ist das eben, wenn expertInnen diskutieren - und da sind spielerInnen eben auch nicht anders (besser?) als andere menschen. bei themen, die einem/einer persoenlich wichtig sind, kann es eben leicht passieren, dass die objektivitaet und der abstand leiden.
und gerade bei so einem thema wie das spiel des jahres, das ja eine betraechtliche aussenwirkung hat, finde ich es voellig normal, wenn da die emotionen hochkochen, und der abstand vielleicht ein bisschen verloren geht. schliesslich ist uns, den (viel)spielerInnen, das thema spiel ja ziemlich wichtig, und da wollen wir halt auch, dass das, was der oeffentlichkeit als total toll und spielenswert praesentiert wird, das auch wirklich ist - nur, dass halt die ansichten dazu unterschiedlich sind, was 'wenig'spielerInnen den weg zum spielen oeffnen koennte.
desto schoener, dass das in diesem jahr wieder so wunderbar gelungen ist - so viel einigkeit herrschte sicher seit den siedlern nicht mehr.
ansonsten bin ich natuerlich absolut ueberzeugt, dass spielerInnen bessere menschen sind - ne, quatsch, besser natuerlich nicht. aber das spielen eroeffnet die moeglichkeit, auch unsere 'dunkle' seite auszuleben - wir duerfen so richtig fies und gemein sein, und niemand findet es schlimm. und damit ist die sache erledigt, und im wirklichen leben koennen wir liebevoll miteinander umgehn. das ist jedenfalls die erfahrung, die ich im wesentlichen mit spielenden menschen gemacht habe, und ich geniesse sie immer wieder sehr.

schoenen abend noch!

christiane

(jetzt noch schnell ne runde cc in der brettspielwelt!)

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Frank"Riemi"Riemenschneider

Re: Verhalten von Spielern unter sich

Beitragvon Frank"Riemi"Riemenschneider » 2. Oktober 2001, 12:48

Es gibt solche und solche, aber mehr solche als solche.

Ein Grund weswegen ich mich in der Spiel-Szene so ungemein wohl fühle, ist der Umgang miteinander.
Wenn jemand spielt ist das für mich ein Zeichen von Vertrauen (Im Sinne von: Halt mal meine Geldbörse). Ich sehe teilweise einige Leute nur einmal im Jahr(Hallo KGB) und Vertraue ihnen trotzdem. Im "Normalen" Leben undenkbar.
Ich finde den großen Teil der Spielergemeinde tolerant.

Aber bekanntlich ist nicht alles Gold was glänzt. Es gibt natürlich Spielertypen die ich gedanklich schon mal in den Allerwertesten treten könnte. Vieleicht muss man sich als Kritiker öfters mit solchen Spielern beschäftigen, die ausser ihren Spielregeln und Auslegungen( Auf Seite 9 könnte man das aber anders deuten) recht wenig auf die Reihe kriegen. Bei denen ist man dann wirklich Luft, und kriegt eh kein Recht.
Da hilft ein freundliches "Halt mal die Backen" weiter. Aber als 1. Vorsitzender kann man so was natürlich nicht bringen :-)

Hier im Forum habe ich mir eine Art freiwillige Selbstkontrolle auferlegt.
Nach dem Motto: Weniger ist manchmal mehr ;-)
Das gilt gerade für die Gerüchteküche.

Gruß
Riemi (16 Tage und der Rest von heute) :-))


Gruß

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Jost Schwider

Re: Verhalten von Spielern unter sich

Beitragvon Jost Schwider » 2. Oktober 2001, 13:05

> Datum: 02.10.01 00:25
> Tschö und gute Nacht

??? Du meinst wohl "guten Morgen"!? ;-)

Jost aus Soest (eher ein Frühaufsteher)

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Jost Schwider

Re: Verhalten von Spielern unter sich

Beitragvon Jost Schwider » 2. Oktober 2001, 13:09

> ansonsten bin ich natuerlich absolut ueberzeugt,
> dass spielerInnen bessere menschen sind -
> ne, quatsch, besser natuerlich nicht

Du meinst wohl in dem Sinne:

Alle sind gleich - aber Spieler sind gleicher! ;-)


> Datum: 02.10.01 00:38
> schoenen abend noch

Äh, bist du eventuell gerade errst aufgestanden?!? ;-)
Ach, jetzt hab ichs: KMW, da muss ein Fehler in deinem Zeitstempel sein! :LOL:

Jost aus Soest

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Roman Pelek

Damit dürfte die Sachlage klar sein ;-)

Beitragvon Roman Pelek » 4. Oktober 2001, 15:35

Hi,

wie ich den Postings entnehme, geht's den meisten so wie mir: ich schätze eigentlich die Spieleszene und das Diskussionsforum hier als eines der friedfertigsten und respektvollsten, was den Umgang miteinander angeht. Natürlich gibt es auch hier, gerade in der Anonymität des Internets, immer mal wieder Ausrutscher, oder manchmal schreibt man was im Eifer des Gefechts, was so nicht gemeint war etc., aber das Gesamtbild ist im Vergleich mit anderen Hobbies oder Branchen doch insgesamt sehr positiv.

Wenn ich auch sehe, wie einfach es ist, beim Hobby Spielen über das Internet neue Mitspieler zu finden, sich kennenzulernen, zu verabreden etc. überwiegt das doch klar die manchmal auftretenden Schattenseiten. Ich zumindest hatte noch nicht das Pech, auf eine Ansammlung von Rechthabern oder Regelfuchsern bei einem "Blind date" zum Spielen zu treffen ;-) Das Gegenteil wa bisher immer der Fall: das Fazit "gerne wieder". Und das, so muss ich sagen, habe ich in anderen Bereichen leider nicht so empfunden wie beim Brettspielhobby.

Ciao,
Roman

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Lindemann Brigitta

Re: Ratschlag

Beitragvon Lindemann Brigitta » 6. Oktober 2001, 00:47

Papa Bär dürfte sich wirklich mit seinem richtigen Namen melden und seine Äußerungen mäßigen.
Brigitta


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