Beitragvon Stefan-spielbox » 19. Oktober 2001, 22:04
Hallo!
Ich habe Tenjo am Donnerstag probegespielt und hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Besonders die ungedrehten Armeeplättchen erzeugen einen erfreulchen "Fog of war", bei dem man sich nie sicher sein kann, wie groß eine feindliche Armee ist. Immerhin reichen die Werte pro Plättchen von 1000-25000 Samurai. Ebenfalls bringen die Shadow Warrior und die Elementkarten (mit dem man gehörig Unruhe stiften kann) reichlich "Farbe" ins Spiel. Auch nicht zu verachten ist, daß ein gehöriger Anteil an Diplomatie nötig ist. Durch das sichern eines Bündisses mit der Übergabe von Geiseln (Tochter, Sohn, Ehefrau) ist man zwar etwas abgesichert, aber wie schon bei Dippy sind ja keine Verträge zwingend. :)
Einziger Kritikpunkt ist für mich die Karte. Einfach nur schwarz mit silberumrandeten Provinzen und goldfarbenen Bewegungsfeldern. Sieht zwar edel aus, nimmt dem Spiel aber erheblich von der Atmosphäre des feudalen Japans. Eine einfache, gar nicht mal historische, mit schönen zeitgenössischen Bildern ausgeschmückte Landkarte hätte das Spiel für mich soweit aufgewertet, daß ich es wahrscheinlich gleich mitgenommen hätte.
Hoffe, geholfen zu haben. Wie gesagt, ich habe nur eine Proberunde gespielt und viele Feinheiten sind uns wahrscheinlich durch die Lappen gegangen. Schätze aber mal, daß es eher besser wird wenn man mal die vielfältigen Möglichkeiten abwägen kann.
Gruß,
Stefan