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Britannia -WDS

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Lars

Britannia -WDS

Beitragvon Lars » 14. November 2001, 23:10

Hi in meinem lokalen Spieleladen ist mir gerade mal aufgefallen, dass ich Britannia von Welt der Spiele noch nicht kenne.
Meine Frage: Für meine Spielerunde sind Spiele mit der Komplexität von Civilization das Maximum. Ist es komplexer als Civ oder eher nicht?
Ist es nur für 4 Spieler?
Und letzlich die subjektivste aller subjektiven Fragen: lohnt sich der Kauf?


Danke für Antworten.

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Klemens

Re: Britannia -WDS

Beitragvon Klemens » 14. November 2001, 23:16

ich besitze es leider nicht, hab es aber vor gut 8(!) jahren einmal gespielt.
es geht eben in die richtung wds spiele (also civ und empire/history of the world).
was ich mich erinnere hats nicht so lange wie civ gedauert.
genauere auskunft kann ich dir leider nicht geben - aber kaufen würd ichs mir.

war das hilfreich?
mfg klemens

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Lutz

Re: Britannia -WDS

Beitragvon Lutz » 14. November 2001, 23:41

Hi!

Britannia ist ein Klassiker und gibt's inzwischen eigentlich nicht mehr, weder die deutsche WDS-Ausgabe noch die Avalon Hill-Version. Ich würde es jedenfalls empfehlen wenn die Spielgruppe schwierigere Strategiespiele a la "Civi" mag.
Notfalls kannst du es sicher bei Nichtgefallen bei ebay wieder loswerden!

Vom Anspruch her ist Britannia durchaus mit Civilization zu vergleichen, spielt sich aber etwas schneller (ca.4-5 Stunden sind es schon), etwas Regelstudium im Vorfeld vorausgesetzt.
Ich selbst mag das Spiel (und seine "Brüder" MAHARAJA und HISPANIA) sehr gerne weil es vom Prinzip her irgendwie anders ist. Man versucht mit seinen Völkern im Spielverlauf Punkte zu machen, jedoch gibt es hier grosse Unterschiede der einzelnen Völker, manche sind mächtig und machen viele Punkte, manche machen nur ganz wenige und wieder andere nur am Anfang oder am Ende des Spiels. Von diesen Völkern führt jeder Spieler eine bestimmte Anzahl (ich glaube 4 oder 5). Einer der Kritikpunkte war immer dass die Voraussetzungen der einzelnen Spieler nicht ganz ausgewogen sind und man mit manchen Zusammensetzungen höhere Siegchancen hat. Dies hat mich eigentlich nie gestört, es macht mir auch durchaus Spass aus schlechteren Positionen das Beste zu machen.
Das einzige "Problem" ist: das Spiel funktioniert wirklich optimal und am ausgewogensten nur zu viert, bei anderen Mitspielerzahlen würde ich lieber was anderes spielen.
Aber wie gesagt, meine Empfehlung: kaufen!!

Bis dann...
Lutz

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Ralf Schürer

Re: Britannia -WDS

Beitragvon Ralf Schürer » 15. November 2001, 00:52

Lars schrieb:

> Meine Frage: Für meine Spielerunde sind Spiele mit der
> Komplexität von Civilization das Maximum. Ist es komplexer
> als Civ oder eher nicht?

Geringfügig weniger bis genauso komplex, bei ca. halber Spieldauer im Vergleich zu Civ.

> Ist es nur für 4 Spieler?

Zur Not geht auch zu dritt.

> Und letzlich die subjektivste aller subjektiven Fragen: lohnt
> sich der Kauf?

Wenn ihr zu viert seit und längere Strategiespiele mögt, ja.

Ciao
Ralf

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Ronald Novicky

Re: Britannia -WDS

Beitragvon Ronald Novicky » 15. November 2001, 07:08

Für Britannia kann ich nur eine dringende Kaufempfehlung abgeben.
Complexity = wie Civ, Spieldauer (wenn alle die Regeln kennen) 4 Stunden.
Ich kann es eigentlich nur zu viert empfehlen; 3 und 5 Spieler sind Kompromisse und nicht wirklich geeignet.

Im Prinzip wurde von meinen werten Vorrednern schon alles gesagt; 2 kleine Anmerkungen möchte ich noch hinzufügen:

1. Die AH-Ausgabe gefällt mir wesentlich besser :-)
2. Sie ist kompatibel mit der GENERAL Erweiterung 'Oh Danny Boy', welche eine Irland Karte und ein paar neue Units & Leader dem Spiel hinzufügt (Ausgabe Vol. 30-2). Das hat zur Folge, dass die bereits angesprochene leichte Imbalance, die in der Grundversion die Farbe Rot doch bevorzugt, ausgeschalten wird.

Eine Kritik der deutschen Ausgabe findest Du in der Pöppel Revue 1992/3.

lg
Ronald.

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Martin

Re: Britannia -WDS

Beitragvon Martin » 15. November 2001, 07:09

Britannia gibt es noch.
Ich habe es im Oktober in Essen gekauft und einige
Spieleversender haben es im Angebot.

Normale Kaufhäuser führen es nicht, weil die Nachfrage eher gering ist.


Martin

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Jost Schwider

Re: Britannia -WDS

Beitragvon Jost Schwider » 15. November 2001, 07:13

Britannia - die einen lieben es, die anderen hassen es...

Es ist komplexer (bzw. komplizierter) als Civi, da es viele Sonder-regeln bzw. / -siegpunkte gibt.

Da aber der Spielspass nicht größer als bei Civi ist, würde ich sagen: Ein Kauf lohnt nicht!

Jost aus Soest (mag Civi)

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Ronald Novicky

Re: Britannia -WDS

Beitragvon Ronald Novicky » 15. November 2001, 07:46

Jost Schwider schrieb:
>
> Britannia - die einen lieben es, die anderen hassen es...
>
> Es ist komplexer (bzw. komplizierter) als Civi, da es viele
> Sonder-regeln bzw. / -siegpunkte gibt.
Da hast Du wahrscheinlich Recht; erst wenn man seine Völker (respektive die Siegpunktekarten derselben) genau kennt, kann man wirklich gut spielen. Das wird wohl erst so nach der zweiten, dritten Partie der Fall sein.

>
> Da aber der Spielspass nicht größer als bei Civi ist, würde
> ich sagen: Ein Kauf lohnt nicht!
>
Der große Unterschied zwischen Civi & anderen Spielen dieser Gattung ist die Tatsache, dass bei Civi (von den Katastrophen in den Handelskarten abgesehen) kein Glückselement vorhanden ist. Nach mittlerweile 18 Partien Civi (& Advanced Civi) kommt es bei mir nicht mehr auf Tisch, weil es IMHO für die Spieldauer zu wenig Abwechslung bietet. Ich halte Civi immer noch für ein sehr gutes Spiel, was mich aber wirklich stört ist die Berechenbarkeit des Kampfes. Mir fehlt vor allem das 'Wieviel-Risiko-soll-ich-nehmen'-Element.

lg
Ronald.

> Jost aus Soest (mag Civi)

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Bastl

Re: Britannia -WDS

Beitragvon Bastl » 15. November 2001, 09:53

Das ist ja (beinahe) ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen.

Ich zähle beide Spiele zu meinen absoluten Lieblingsspielen, aber Civi mit weniger als 6 Personen (eigentlich mit weniger als 7) fange ich doch gar nicht an. Britannia geht aber nur zu viert. (Wer sagt, es ginge auch zu dritt und zu fünft, der unterliegt einem Irrtum, aber es soll ja auch Leute geben, die Dippy zu dritt spielen :-))
Außerdem brauche ich für Civi einen Tag, Britannia geht auch an einem "normalen" Spieleabend.

Von daher kann ich der Empfehlung, zu Gunsten von Civi auf Britannia zu verzichten, nur widersprechen.

Bastl

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peer

Re: Britannia -WDS

Beitragvon peer » 15. November 2001, 11:06

Hi,
Im Spielearchiv liegt eine Rezension von mir:
http://www.spielbox.de/indxtemp.html?/spielarchiv/start.htm
Zusatz: Regel ist wirklich schlecht! Intensive Vorbereitung nötig...
ciao,
Peer

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Ralf Arnemann
Kennerspieler
Beiträge: 2447

Re: Britannia -WDS

Beitragvon Ralf Arnemann » 15. November 2001, 11:22

> Es ist komplexer (bzw. komplizierter) als Civi, da es viele
> Sonder-regeln bzw. / -siegpunkte gibt.
Da kann man schon über komplex oder kompliziert streiten.
Die herrschende Meinung ist eher, daß Britannia tendenziell eher ein nettes Würfelspiel für den Normalspieler ist, mit einfachen Grundregeln. Die diversen Sonderpunkte für die Felder schaut man sich halt an, bevor es spannend dort wird bzw. das lernt man bei den ersten Spielen so nebenbei.
Während ich Civi für viel komplexer und nur für Freaks geeignet halte. Was ich da beim Ausbau verbasele merke ich vielleicht erst Runden (und Stunden) später - und dann ist der Käse gegessen.

> Da aber der Spielspass nicht größer als bei Civi ist, würde ich
> sagen: Ein Kauf lohnt nicht!
Uff, da hängst Du Dich aber weit aus dem Fenster.
Fakt ist, daß Civi und Britannia wohl völlig verschiedene Spielstile oder Geschmacksrichtungen repräsentieren.
Ich spiel(t)e Britannia sehr gerne, während Civi mich anödet.

Bei beiden Spielen gilt also: Für manche Leute lohnt der Kauf sehr.

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Torsten

Re: Britannia -WDS

Beitragvon Torsten » 15. November 2001, 11:49

Kann mir eigentlich mal jemand sagen was für Avalon Hill Spiele es in Deutschland zur Zeit zu kaufen gibt (keine Import-Ware)? Ich habe kürzlich nämlich mal Age of Renaissance gespielt. Das war gar nicht schlecht.

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Ronald Novicky

Re: Britannia -WDS

Beitragvon Ronald Novicky » 15. November 2001, 12:33

Torsten schrieb:
>
> Kann mir eigentlich mal jemand sagen was für Avalon Hill
> Spiele es in Deutschland zur Zeit zu kaufen gibt (keine
> Import-Ware)? Ich habe kürzlich nämlich mal Age of
> Renaissance gespielt. Das war gar nicht schlecht.

Leider gibt's von TAHGC (The Avalon Hill Game Company) nur mehr Reste - die Firma existiert nimmer.
Lieferbar von MMP (die einen Teil der AH-Spiele gekauft haben) ist noch
- WRASSLIN
- SIEGE OF JERUSALEM
- BITTER WOODS
- BREAKOUT: NORMANDY
und freilich
- ADVANCED SQUAD LEADER

Das, wo heute Avalon Hill draufsteht, ist Hasborg, oops, sorry, Hasbro. Zugegeben: History of the World ist ein 'altes' Avalon Hill Spiel mit leicht banalisierten Regeln.

lg
Ronald (der immer noch feuchte Augen kriegt, wenn seine Blicke über die guten, alten AH-Spiele schweifen...).

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Jost Schwider

Re: Britannia -WDS

Beitragvon Jost Schwider » 15. November 2001, 13:10

> da hängst Du Dich aber weit aus dem Fenster

Deswegen habe ich ja auch geschrieben: "würde [i]ich[/i] sagen".

Natürlich hast du Recht, die Spiele sind sehr verschieden. Ich wollte nur sagen, dass die Regeln an sich bei Civi "übersichtlicher" sind als bei Britannia.

Jost aus Soest (mag auch "Empire - History of the World")

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Jost Schwider

Re: Britannia -WDS

Beitragvon Jost Schwider » 15. November 2001, 13:34

OK, ich habe es [i]etwas[/i] vereinfacht dargestellt, aber es war nun mal meine persönliche Meinung.

Aber vielleicht habe ich Britannia auch nur deswegen als "schlechter" in Erinnerung, da ich es nie zu viert gespielt habe!? :-?

Jost aus Soest

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Bastl

Re: Britannia -WDS

Beitragvon Bastl » 15. November 2001, 14:13

Hallo Jost,

nichts gegen persönliche Meinungen - aber Widerspruch muss ja erlaubt sein, oder?

Britannia ist aber wirklich ein reines Viererspiel. Mit den geänderten Regeln für 3 oder 5 Spieler wird zwar kein anderes Spiel draus, es stellt sich aber ein anderes Spielgefühl ein.
Ich kenne aber auch viele Leute, die Britannia hassen. Von daher wollte ich mich nicht dagegen wehren, dass jemand Britannia nicht mag, sondern nur gegen den Vergleich mit Civi. Und der ist meiner Ansicht nach nicht wirklich möglich, das einzige was die Spiele gemein haben, ist die (ungefähre) Länge der Regeln, das historische Thema und die Tatsache, dass beide durch Avalon Hill richtig bekannt wurden (obwohl sie beide nicht original dort erschienen sind).

Gruß, Bastl

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Jost Schwider

Re: Britannia -WDS

Beitragvon Jost Schwider » 15. November 2001, 14:33

> aber Widerspruch muss ja erlaubt sein, oder

Na klar, ich hoffe du hast mein Posting nicht falsch verstanden! :-O

Ich habe den Vergleich ja vor allem deswegen verwendet, weil ihn Lars selbst in seiner Frage aufgebracht hat.

Natürlich sind es verschiedene Spiele!

Jost aus Soest (nickt wissend)

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Bastl

Re: Britannia -WDS

Beitragvon Bastl » 15. November 2001, 14:34

Ralf Arnemann schrieb:

> Die herrschende Meinung ist eher, daß Britannia tendenziell
> eher ein nettes Würfelspiel für den Normalspieler ist, mit
> einfachen Grundregeln.

Wo "herrscht" denn diese Meinung vor? Also mit Normalspielern möchte ich Britannia nicht spielen, so schlecht kann ich ja gar nicht würfeln, dass ich gegen schlechte oder nicht vorhandene Taktik verlieren könnte.
Also für Normalspieler ist Britannia sicher völlig ungeeignet. (Civi auch.)


Die diversen Sonderpunkte für die
> Felder schaut man sich halt an, bevor es spannend dort wird
> bzw. das lernt man bei den ersten Spielen so nebenbei.

Das nenne ich 0-Taktik und macht manche Nation völlig unspielbar. (Und nachher heißt es wieder, Lila könne nicht gewinnen.)

> Während ich Civi für viel komplexer und nur für Freaks
> geeignet halte. Was ich da beim Ausbau verbasele merke ich
> vielleicht erst Runden (und Stunden) später - und dann ist
> der Käse gegessen.

Aber was die meisten nicht wissen, ist, dass man bei Britannia mit Lila den kompletten Verlauf des Spiels bestimmt und mit dieser Farbe die Weichen stellt, ob das Spiel tendenziell in den langweiligen Kampf zwischen Rot und Blau ausartet, bei dem einer gewinnt und Grün dann Zweiter wird - oder ob man selbst um den Sieg spielt.
Meiner Ansicht nach sogar etwas, das Civi und Britannia gemein haben: Jedes Volk benötigt seine eigene Spielweise. Bei Civi kann ich einen Anfänger nicht guten Gewissens Afrika oder Kreta spielen lassen, bei Britannia nicht Lila.

Bastl (spielt am liebsten Kreta und Lila)

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Stephan

Re: Britannia -WDS

Beitragvon Stephan » 16. November 2001, 07:38

Hi Bastel!

Was ist denn Deiner Meinung nach die gute Taktik für lila? Ich habe oft erlebt, dass Lila gearscht (sorry...) ist. Sei es weil blau am Anfang Würfelglück hat oder rot einfach den Weg nach Norden dicht macht. Meistens hat dann schwarz, respektive grün, das bessere Ende für sich und spielt zünglein an der Waage.. Hast Du hierfür irgendwelche Tipps? Oder eine lila-Strategie?

Stephan (sehr gespannt!!)

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Bastl

Re: Britannia -WDS

Beitragvon Bastl » 16. November 2001, 10:14

Stephan schrieb:
>
> Hi Bastel!

bittebitte ohne "e" :-)

Hi Stephan,

ja, ich habe eine Strategie, ich habe die auch mal in einem Artikel für unser Vereinszine niedergeschrieben. Ich suche ihn gerne raus und schicke ihn dir.
Unser Vereins-Ober-Britannia-Fan führt auch seit Jahren eine Statistik, in der sah Lila anfangs ganz mau aus, mittlerweile hat es aber kräftig aufgeholt, dank einiger erster und zahlreicher zweiter Plätze :-))
(Nur leider spielen wir nicht mehr ganz so oft Britannia wie früher :-( )

Ich mailde mich,
Gruß, Bastl

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Ralf Arnemann
Kennerspieler
Beiträge: 2447

Re: Britannia -WDS

Beitragvon Ralf Arnemann » 16. November 2001, 12:06

> Was ist denn Deiner Meinung nach die gute Taktik für lila?
Da gibt es viele Ideen.
Und Würfelglück ist bei einem Spiel wie Britannia immer ein wesentlicher Faktor, der jede Strategie vor die Wand laufen lassen kann.

Der Hauptknackpunkt ist, daß Lila und Braun (schwarz/grün - gemeint ist der Waliser) ihre gemeinsamen Interessen erkennen.

In den ersten Britannia-Partien kämpft gewöhnlich der Römer gegen alle Einheimischen - und das ist zu viel.
Wenn er aber speziell die Waliser schont - und die im Gegenzug ihm möglichst den Weg freimachen bzw. sich auf die Beseitigung roter Reste konzentrieren - dann kann Braun sehr stark werden, und die Römer können mit guten Aussichten England bis hin nach Südschottland erobern.

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Volker Scheinert

Re: Britannia -WDS

Beitragvon Volker Scheinert » 16. November 2001, 14:39

Torsten schrieb:
>
> Kann mir eigentlich mal jemand sagen was für Avalon Hill
> Spiele es in Deutschland zur Zeit zu kaufen gibt (keine
> Import-Ware)? Ich habe kürzlich nämlich mal Age of
> Renaissance gespielt. Das war gar nicht schlecht.

Hallo Torsten,

es gibt noch "Hannibal, Rom gegen Karthago",welches ebenfalls wie "Zeitalter der Renaissance" bei Eurogames/Jeux Descartes erschienen ist.

Gruß Volker

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Achim

Re: Britannia -WDS

Beitragvon Achim » 17. November 2001, 17:12

Nach längerer Zeit der Abstinenz melde ich mich mal wieder Im Forum.
Britannia ist natürlich ein Vierpersonenspiel, das man auch zu zweit (jeder simuliert zwei Spieler) oder sechst (einer ist für die Getränke, der andere dafür zuständig vom Tisch gefallene Counter aufzuheben) spielen kann, das dann allerdings keinen Spass macht. Britannia ist nicht sonderlich schwierig zu spielen, wer sich allerdings nicht intensiv mit dem Spiel beschäftigt, und sich auch nicht an den geschichtlichen Vörgängen orientiert, wird das Spiel meist verlieren. Ich kann mich erinnern, als das Spiel bei Avalon Hill erschien, kamen einige Spielhilfen dazu auf den Markt. Dies deutet schon darauf hin, dass das Spiel nicht zu einfach ist. Übrigens wundert mich, dass die sehr schöne Ausgabe des Spieles von Gibson Games hier nicht erwähnt wird.
Als einfaches Würfelspiel würde ich Britannia auf keinen Fall bezeichnen wollen.
Für "Vielspieler" und Sammler ist Britannia in meinen Augen ein "must".

mfg Achim


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