Beitragvon Ulrich Roth » 22. Januar 2002, 23:04
Hallo Alf,
> ich bin auf der suche nach einigen "guten" spielen zu zweit,
> die einen höheren glücksfaktor haben bzw. nicht so sehr auf
> taktik ausgelegt sind.
> bei taktischen spielen (siedler-kartenspiel o.ä.) gewinne ich
> nämlich fast (leider) immer, da ist meine frau nicht so
> begeistert *zwinker*
außer [b]Lost Cities[/b], das Lutz sehr zu Recht schon empfohlen hat (in diesem Forum hat mal jemand gechrieben, dies sei das einzige Spiel, das seine Frau mit ihm spielt!) fallen mir für die von dir angedeutete "Klientel" (die mir wohlbekannt ist :wink:) noch ein:
So wie Lost Cities aus der Kosmos-Zweierreihe:
[b]Caesar & Kleopatra[/b]
Wunderschön gestaltetes Kartenspiel, ich kenne niemanden, dem es nicht gefällt.
[b]Halali[/b]
Lustiges Jagdspiel, geniale Mischung aus Glück und - äh, ja, auch ein wenig Taktik. Bei Hin- und Rückspiel, wie in der Spielregel vorgeschlagen, siegt meist - aber längst nicht immer - der bessere Stratege/Taktiker, aber ihr könnt ja die Partien auch einzeln werten, dann gibt es sicher für beide genügend Erfolgserlebnisse.
Des weiteren:
[b]Schottentotten[/b]
Kleines aber hochkarätiges Kartenspiel (verlegt bei Ass), wie Lost Cities von Reiner Knizia. Die beiden Spiele weisen gewisse strukturelle Ähnlichkeiten auf, Schottentotten ist aber bei Licht besehen das weitaus anspruchsvollere Spiel. Du könntest mit Lost Cities anfangen und bei Gefallen irgendwann Schottentotten auftischen und es als "ein Spiel so ähnlich wie Lost Cities, das du so magst" verkaufen... :))
und natürlich (m.E. für euch ein Muss):
[b]Die guten und die bösen Geister[/b]
Munteres kleines Brettspiel von Alex Randolph (Neuauflage bei Drei Magier Spiele) ohne Glücksfaktor aber auch ohne strategisch/taktischen Tiefgang (!). Wie das? Ganz einfach, es ist wesentlich ein Bluffspiel. Frust kommt hier nie auf, da eine Partie kaum länger als 10 Minuten dauert und meist sofortige Revanche verlangt wird.
Ulrich