Beitragvon Peter Steinert/Samsor » 24. Januar 2002, 01:46
Hallo Nico,
hatte auch bereits die Gelegenheit, "Zahltag" zu testen. Zunächst mal ein grober Ablauf:
Jeder der 2 - 4 Spieler repräsentiert eine Baufirma und hat das Ziel, mit passenden Ausrüstungskarten (Schaufel, Bagger etc.) entsprechende Aufträge zu erfüllen. Es reicht jedoch nicht, im Besitz dieser Karten zu sein. Zusätzlich gilt es, in Hol's der Geier - Manier das günstigste Angebot zu machen. Nur dann erhält man den Zuschlag und das entsprechende Geld. Wer hier bescheiden ist und etwas blufft, kann die Nase vorn haben.
Der Mechanismus ist recht originell:
Zunächst müssen laufende Aufträge weitergeführt werden, das bedeutet, bereits ausgespielte Ausrüstungskarten werden zunächst verschoben und im nächsten Zug dann auch wieder auf die Hand genommen. Von dort stehen sie dann wieder zur Verfügung. Danach darf man eine Ausrüstungskarte abwerfen, nachziehen oder tauschen (offenes Angebot). Zuletzt wird ein Auftrag aufgedeckt, welcher jetzt bestimmte Karten fordert. Wer sie besitzt, darf ein Geldgebot machen, andere Spieler bluffen mit ner "Null"
Gemein: Wenn ein Zahltag eintritt (befindet sich im Auftrags - Stapel), sollte man auf gar keinen Fall zu viele Karten AUF DER HAND halten, sonst zahlt man drauf! Karten aus laufenden Aufträgen werden dabei praktischerweise nicht mitgezählt.
Mein Eindruck:
Zu Zweit hat es mir nicht gefallen, je mehr Spieler mitmachen, umso besser.
Das ganze ist aber recht stark glücksabhängig.
Ich kann mir versuchen zu merken, welche Ausrüstungen die Gegner auf der Hand halten. Dann kann ich besser abschätzen, ob ich mir ein lukratives Gebot leisten kann oder nicht.
Trotzdem: Ein locker - leichtes Ärgerspiel. Wer weiß schon so genau, wann wieder Zahltag ist...
Ich hoffe, ich konnte weiterhelten.
Gruß
Peter Steinert (der jetzt doch nicht mehr "Samsor" heißen will...)