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carcassonne-Regelverfeinerung

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Heiko

carcassonne-Regelverfeinerung

Beitragvon Heiko » 26. Februar 2002, 18:08

Ich habe nach mehrmaligem Spielen festgestellt, daß die Bauernregel nicht ganz ausgefeilt ist. Herrscht auf einer Wiese ein Bauernremis, gewinnt der Spieler diese Wiese, der insgesamt die meisten Bauern im Spiel hat.
Das führte dazu, daß jemand auf die allerletzte Karte des Spiel einen Bauer legte und damit die Bauernmehrheit hatte und die Hauptwiese und damit aufgrund der Bauernpunkte das Spiel noch gewann. Daher mache ich es so, daß ein Bauer nur dann zur Ermittlung von Mehrheiten dient, wenn er an mindestens einer fertigen Stadt grenzt.

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Chris

Re: carcassonne-Regelverfeinerung

Beitragvon Chris » 26. Februar 2002, 18:20

und ich dachte immer, beim Bauernremis bekommt jeder die Punkte, unabhängig von der Gesamtzahl der Bauern.

Chris, der sowieso immer viel zu wenig Steine für solche strategischen Spielendekapriolen übrigbehält

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Bettina

Re: carcassonne-Regelverfeinerung

Beitragvon Bettina » 26. Februar 2002, 18:22

Chris schrieb:
>
> und ich dachte immer, beim Bauernremis bekommt jeder die
> Punkte, unabhängig von der Gesamtzahl der Bauern.

So ist es :-))

Gruss
Bettina

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Frank Biesgen

Re: carcassonne-Regelverfeinerung

Beitragvon Frank Biesgen » 26. Februar 2002, 18:28

Moin Heiko!

Heiko schrieb:

> Ich habe nach mehrmaligem Spielen festgestellt, daß die
> Bauernregel nicht ganz ausgefeilt ist. Herrscht auf einer
> Wiese ein Bauernremis, gewinnt der Spieler diese Wiese, der
> insgesamt die meisten Bauern im Spiel hat.

Wo steht denn das? Für die Wertung einer Wiese zählen auch nur die Bauern auf genau dieser Wiese - bei Gleichstand gibt's halt Punkte für alle Beteiligten.

> Das führte dazu, daß jemand auf die allerletzte Karte des
> Spiel einen Bauer legte und damit die Bauernmehrheit hatte
> und die Hauptwiese und damit aufgrund der Bauernpunkte das
> Spiel noch gewann.

Das ist regelkonform aber nur dann möglich, wenn auf dieser Wiese vorher noch kein einziger Bauer lag.

> Daher mache ich es so, daß ein Bauer nur
> dann zur Ermittlung von Mehrheiten dient, wenn er an
> mindestens einer fertigen Stadt grenzt.

Als Variante durchaus ansprechend, aber nicht zwingend erforderlich für das, was Du ansprichst. ;)

Gruß FBI

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Heiko

Re: carcassonne-Regelverfeinerung

Beitragvon Heiko » 26. Februar 2002, 18:31

Hi Bettina,

in den Spielregeln steht folgender Satz: Bei Gleichstand sind alle Spieler, die die meisten Bauern haben, Besitzer der Wiese. Wie verstehst Du denn disen Satz?

Heiko :D

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Heiko

Re: carcassonne-Regelverfeinerung

Beitragvon Heiko » 26. Februar 2002, 18:36

Hi Frank!
Vielleicht habe ich wirklich einen Satz in der Spielregel einfach falsch interpretiert.

Heiko

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Thomas Rosanski

"die meisten Bauern [auf dieser Wiese] haben"

Beitragvon Thomas Rosanski » 26. Februar 2002, 19:12

Heiko schrieb:
> in den Spielregeln steht folgender Satz: Bei Gleichstand sind
> alle Spieler, die die meisten Bauern haben, Besitzer der
> Wiese. Wie verstehst Du denn disen Satz?

Da es ja nur ein Remis bei der Wertung dieser einen Wiese geht, ist mit "die meisten Bauern" natürlich "die meisten Bauern auf dieser Wiese" gemeint. Beispiel: rot hat 2 Bauern, blau 1 und gelb 2 Bauern auf dieser Wiese (und vieleicht noch irgendwoanders Bauern). Dann bekommen rot und gelb Punkte für diese Wiese und blau geht leer aus.

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Mario

Re: carcassonne-Regelverfeinerung

Beitragvon Mario » 26. Februar 2002, 20:16

Hi,

ich finde die Bauernregel eh bescheuert, denn i.d.R. habe alle Partien bei uns so geendet, daß alle Bauern letztlich auf einer Wiese waren - egal wieviele Burgen gebaut wurden (wie im Regelwerk auf Seite 3 unten rechts). Wenn nun "viele" Städte (alles ab 5) gebaut wurden, erhält dann der 1 Bauer alle Punkte, sprich x4 für jede fertige Stadt, d.h. ab 20 Punkte aufwärts und daß finde ich einfach viel zu viel. Da kann man bauen wie man will, die Bauern gewinnen das Spiel, sprich : Setzt keine Ritter, Wegelagere etc ein sondern baut Städte und setzt Bauern ein, dann gewinnt man IMMER (!) das Spiel. Blöde Regelung.
Eine Verbesserung wäre z.B. eine räumliche Begrenzung der größe der Wiese z.B. eine Wiese ist (wie eine Kirche) 9 Felder groß, mit dem Bauern im Zentrum o.s.ä. das fände ich 10x besser. Ich hatte - wie ja schon gesagt - noch kein (!) Spiel, bei dem der letzte Bauer nicht wenigstens 40 Punkte bekommen hätte und damit gewonnen hatte, Das ist einfach zu viel !

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beat b.

Re: carcassonne-Regelverfeinerung

Beitragvon beat b. » 26. Februar 2002, 20:35

hallo mario

in der neuesten regelversion gibt eine wiese pro stadt ja nur noch 3 punkte, was schon mal eine entschärfung der bauernpunkte bringt. trotzdem kann ich nicht ganz nachvollziehen, warum es sinnvoll sein soll nur bauern zu setzen. nehmen wir mal an, eine stadt bestünde nur aus 2 feldern. schon die bringt 4 punkte und der pöppel kann nach der vollendung der stadt wieder verwendet werden. dein bauer erhält nur 3 punkte für die stadt und ist für den rest des spiels blockiert. deine 40 punkte durch wiesen mach ich also locker mit städtebau wett. oder hab ich da was übersehen?

gut wurf

beat

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Jost Schwider

RE: carcassonne-Regelvergröberung

Beitragvon Jost Schwider » 26. Februar 2002, 22:30

"Mario" hat am 26.02.2002 geschrieben:

> ich finde die Bauernregel eh bescheuert,

...und ich finde die Bauernregel dagegen gut austariert: Schließlich kehren Bauern während des ganzen Spiels nicht zurück, sind also erstmal "totes Kapital". Jeder kann ja selbst entscheiden, ob er langfristig auf Bauern setzen will, oder kurzfristig einen Wegelagerer o.ä. mitnimmt...

> Da kann man bauen wie man will, die Bauern gewinnen
> das Spiel, sprich : Setzt keine Ritter, Wegelagere etc ein
> sondern baut Städte und setzt Bauern ein, dann gewinnt man
> IMMER (!) das Spiel.

Unsinn! Wenn an der entsprechenden Wiese gar keine Städte fertiggestellt werden, sind all die Bauern darauf nix wert!

> Blöde Regelung.

Ganz im Gegenteil, siehe oben!

> Eine Verbesserung wäre z.B. eine räumliche Begrenzung der
> größe der Wiese z.B. eine Wiese ist (wie eine Kirche) 9
> Felder groß, mit dem Bauern im Zentrum o.s.ä. das fände ich
> 10x besser.

Das muss "Verschlechterung" heißen, nicht "Verbesserung".

> Ich hatte - wie ja schon gesagt - noch kein (!)
> Spiel, bei dem der letzte Bauer nicht wenigstens 40 Punkte
> bekommen hätte und damit gewonnen hatte

Da habt ihr wohl sehr schlecht gespielt und nicht richtig aufgepasst!

Viele Grüße
Jost aus Soest (gewinnt gerne mit den Bauern im Schlussspurt, aber auch mal ohne)

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Mario

RE: carcassonne-Regelvergröberung

Beitragvon Mario » 26. Februar 2002, 23:31

Jost Schwider schrieb:

> Da habt ihr wohl sehr schlecht gespielt und nicht richtig
> aufgepasst!
>

Ähem, nun wir bezeichnen uns sicherlich nicht als Carcassonne-Profis, aber dennoch als Vielspieler, die sehr viele verschiedenen Spiele besitzen und diese auch in jeder freien Minute spielen (Carcassonne eingeschlossen).
Deshalb muß ich Dir widersprechen: Schlecht spielen hin oder her, es gibt am Ende immer nur eine Wiese, ausgeschlossen dem folgenden Fall eines Ringweges, der Bauern ausgrenzt,

Wiese

______________________<- Weg/Straße
I I
Wiese I Bauer I
I I<- Weg/Straße
I I
-----------------------

Wiese

oder wenn man den Bauern schlecht setzt (=bei Ende an den Rand, wie in dem Einleitungsbeispiel Seite Drei unten).
Bei uns handelte es sich am Ende immer um 1 Wiese, um die es ging und hin oder her (d.h. egal wieviele Ritter und Wegelagerer ich eingesetzt hatte), es war immer der eine Bauer der entsprechenden Partei mehr, der das Spiel entschied. Versteh mich bitte nicht falsch: Ich finde das Spiel klasse - bis auf die Bauernpunkteregel, bei der man zuviel Wertung bekommt.


> Das muss "Verschlechterung" heißen, nicht "Verbesserung".

Nun das ist ja wohl Geschmackssache, gelle ?! Anscheinend scheine ich ja nicht der Einzige zu sein, der sich hier im Forum über die "Bauernregel" beklagt hat bzw. der findet, daß sie unausgegoren ist. BTW schrieb ich: eine Verbesserung WÄRE (=Konjunktiv=Möglichkeitsform, ergo es war ein Vorschlag kein Dogma). Wenn Du`s anders empfindest ist es auch o.k. ich meinte jedoch : VERBESSERUNG [img]http://www.plauder-smilies.de/smash.gif[/img]

Viele Grüße
Mario aus Wü (der nur mit Bauern gewinnt, aber gerne mal anders gewinnen würde)

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Mario

RE: carcassonne-Regelvergröberung

Beitragvon Mario » 26. Februar 2002, 23:33

Jost Schwider schrieb:

> Da habt ihr wohl sehr schlecht gespielt und nicht richtig
> aufgepasst!
>

Ähem, nun wir bezeichnen uns sicherlich nicht als Carcassonne-Profis, aber dennoch als Vielspieler, die sehr viele verschiedenen Spiele besitzen und diese auch in jeder freien Minute spielen (Carcassonne eingeschlossen).
Deshalb muß ich Dir widersprechen: Schlecht spielen hin oder her, es gibt am Ende immer nur eine Wiese, ausgeschlossen dem folgenden Fall eines Ringweges, der Bauern ausgrenzt,

Wiese

______________________<- Weg/Straße
I I
Wiese I Bauer I
I I<- Weg/Straße
I I
-----------------------

Wiese

oder wenn man den Bauern schlecht setzt (=bei Ende an den Rand, wie in dem Einleitungsbeispiel Seite Drei unten).
Bei uns handelte es sich am Ende immer um 1 Wiese, um die es ging und hin oder her (d.h. egal wieviele Ritter und Wegelagerer ich eingesetzt hatte), es war immer der eine Bauer der entsprechenden Partei mehr, der das Spiel entschied. Versteh mich bitte nicht falsch: Ich finde das Spiel klasse - bis auf die Bauernpunkteregel, bei der man zuviel Wertung bekommt.


> Das muss "Verschlechterung" heißen, nicht "Verbesserung".

Nun das ist ja wohl Geschmackssache, gelle ?! Anscheinend scheine ich ja nicht der Einzige zu sein, der sich hier im Forum über die "Bauernregel" beklagt hat bzw. der findet, daß sie unausgegoren ist. BTW schrieb ich: eine Verbesserung WÄRE (=Konjunktiv=Möglichkeitsform, ergo es war ein Vorschlag kein Dogma). Wenn Du`s anders empfindest ist es auch o.k. ich meinte jedoch : VERBESSERUNG

Viele Grüße
Mario aus Wü (der nur mit Bauern gewinnt, aber gerne mal anders gewinnen würde)

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Mario

Re: carcassonne-Regelverfeinerung

Beitragvon Mario » 26. Februar 2002, 23:46

Hi beat,

ja ja schon klar ;)
Nur Bauern geht natürlich nicht - wäre ja auch langweilig ! ABER: Die Partei mit Mehrheit der Bauern gewinnt bei uns immer, da fast immer 1 Wiese am Ende anzutreffen ist. Es ist selten mal eine Partie in 2 oder sogar 3 Wiesen unterteilt. Am Ende reduziert sich alles auf eine große Wiese auf der div. Bauern stehen. Nimmt man nun auf dieser 1 Wiese alle Gleichstandbauern (für den besseren Überblick) weg, so bleibt 1 Bauer auf einer riesigen Wiese zurück. Einzige Ausnahme: Wenn einmla ein Bauer von einer Ringstraße/-weg umschlossen wird (der hat Pech gehabt). Dieser 1 bauer auf der großen Wiese kriegt natürlich alle fertigen Städte (4 Punkt jeweils)...und das kann ganz schön viel sein, denn i.d.R. entstehen bei uns immer mehr als 5,6 oder 7 Städte, um die sich natürlich jeder schlägt. So geht es immer am Ende kurz vor der Bauern-Schlußwertung knapp her. Nach der Bauernwertung kriegt dann immer (und ich betone nochmals: IMMER) mehr als 40 Punkt, was fast einer Komplettrunde auf der Wertungsskala entspricht und das ist einfach zu viel ! Die Regel in der Erweiterung gehen schon - finde ich zumindest - in die richtige Richtung, denn sie geben u.a. den Rittern mehr Punkte (durch Kathedralen) was für mehr Ausgleich sorgt, denn es kann keiner - bei einem "normalen Spiel" wenn beide um Städte kämpfen, fast eine ganze Runde Vorsprung ausarbeiten, die er vielleicht benötigen würde, wenn er keine Bauermacht besitzt, denn die bringen echt sauviele Punkte!

Grüße
Mario

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Mario

RE: carcassonne-Regelvergröberung

Beitragvon Mario » 27. Februar 2002, 00:07

Sorry für meine vielen Postings, ich wollte meinen vorherigen Beitrag editieren - ging aber nicht.


Was ich noch sagen wollte: Wie schon beat im oberen Posting bemerkt hat, hat ja auch schon Hans-im-Glück auf die Bauernmacht reagiert (siehe 4. Auflage des Regelwerks) und haben bei der Schlußwertung der Bauern den Städten nur "noch" 3 Punkten gegeben (wußte ich nicht, ich habe noch die 2. Auflage des Regelwerks, bei der Städte satte 4 Punkte bringen). Du siehst also, daß das "Problem" (sofern es überhaupt eins ist) auch vom Verlag erkannt wurde und nicht nur ein "Gemosere" meinerseits ist !

Grüße
Mario

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Tobias Lang / BrettspielWelt

RE: carcassonne-Regelvergröberung

Beitragvon Tobias Lang / BrettspielWelt » 27. Februar 2002, 01:58

Hallo Mario und Jost :-)

für das Problem seh ich nur eine Lösung! Macht nen Termin aus und kommt vorbei zum Shootout! :-) Ich mache gern den Schiedsrichter. Der Verlierer darf dann posten "Ok, ok, ok...." ;-)

Liebe Grüsse

Tobias.

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Jürgen Schmidt

Re: carcassonne-Regelverfeinerung

Beitragvon Jürgen Schmidt » 27. Februar 2002, 07:26

Mario schrieb:

> i.d.R. habe
> alle Partien bei uns so geendet, daß alle Bauern letztlich
> auf einer Wiese waren - egal wieviele Burgen gebaut wurden

Das kommt bei uns mit solch einer Regelmäßigkeit nicht vor. Im Normalfall ist das Spielfeld mit mindestens einer Straße durchtrennt. Darauf sollte man scon deshalb achten, damit ein Bauer nicht allzu viel absahnt.

> sprich : Setzt keine Ritter, Wegelagere etc ein sondern baut
> Städte und setzt Bauern ein, dann gewinnt man IMMER (!) das
> Spiel. Blöde Regelung.

Ohne Bauern kann man kaum ein Spiel gewinnen. Aber nur auf Bauern zu setzen, ist keine Gewinngarantie, die Mitspieler können ja das gleiche machen. Und wenn ich 2-3 Bauern in einer Wiese investieren muss, um Punkte zu machen, gehen mir die Figuren für sonstige Aktionen aus.

Jürgen (findet die 3-Punkte-Wertung aber schon besser)

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Gregor Breckle
Kennerspieler
Beiträge: 648

RE: carcassonne-Regelvergröberung

Beitragvon Gregor Breckle » 27. Februar 2002, 08:23

Hi,

ich muß hier mal Jost ein bißchen Beistand liefern. Ich habe eigentlich auch noch kaum eine Partie erlebt, in der es solche dominanten Bauern gab. Zumal es ja auch gar nicht so einfach ist, viele Bauern auf eine Wiese zu bekommen. Schließlich müssen die ja erstmal separat gesetzt werden und dann mühsam die Wiesen verbunden werden. Wenn man dann so spielt, muß man sich natürlich nicht über eine große Wiese am Ende wundern. Bei uns versucht man da doch eher, sich seine eigene Wiese zu sichern und die Teile so anzubringen, daß die anderen abgesemmelt werden. Dasselbe gilt für fertige Städte. So Teile mit drei Stadtkanten eignen sich vorzüglich, um andere (sowohl Ritter, als auch Bauernbesitzer) ziemlich auszubremsen.
Aber ein Tip, um "die eine Wiese" ;) zu verhindern, wäre eventuell auch der Einsatz des Flusses (oder trennt der keine Wiesen, ich weiß gerade gar nicht so genau :-? )
Viele Grüße

Gregor

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Thomas

2er Stadt ist Burg, nur 2 Punkte

Beitragvon Thomas » 27. Februar 2002, 08:33

Hallo beat,

einer Stadt aus zwei Karten ist der Sonderfall, dafür gibt es soweit ich mich erinnere nur 2 Punkte (je Karte 1) laut Regel. Das macht aber nichts, denn genau so einen Ritter versuche ich dann als Bauer schnell auf die angrenzende Wiese zu bringen.

Gruß
Thomas

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Harald Schrapers

RE: carcassonne-Regelvergröberung

Beitragvon Harald Schrapers » 27. Februar 2002, 09:01

Da irrst du: Die durchschnittlich zu vergebene Zahl der Bauern-Punkte hat sich nicht geändert. In der 1./2. Regelauflage gabe es nur einmal pro Stadt 4 Punkte. In der 3. Auflage gibt es pro Stadt ggf. mehrfach 3 Punkte, wenn mehrere Wiesen angrenzen. Dies passiert - außer bei 2-er Städten - sehr oft.

Harald

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hannes

Re: 2er Stadt ist Burg, nur 2 Punkte

Beitragvon hannes » 27. Februar 2002, 09:12

Hallo Thomas

> ........ Das macht aber nichts, denn genau so einen Ritter
> versuche ich dann als Bauer schnell auf die angrenzende Wiese
> zu bringen.

Ist es nicht so, dass du den Ritter nicht schon in der selben Runde zum Bauern machen kannst ? Da zuerst ein Pöppel vom Vorrat auf die Wiese gesetzt und erst nachher die Stadt abgerechnet wird. "Schnell" heisst dann frühestens eine Runde später. Der Ritter muss sich doch erst mal von den Strapazen erholen ;-).

Ciao
hannes

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Mario

RE: carcassonne-Regelvergröberung

Beitragvon Mario » 27. Februar 2002, 10:14

Gregor Breckle schrieb:
>
> Hi,
>
> ich muß hier mal Jost ein bißchen Beistand liefern.Ich habe
> eigentlich auch noch kaum eine Partie erlebt, in der es solche > dominanten Bauern gab

Na ja, ich habe ihn ja nicht angegriffen. Er ist halt einfach nur einer anderen Meinung. Die Sache mit den Bauern: Die Bauern haben bei uns immer das Spiel entschieden, da immer mehr als 7 Städte gebaut wurden, um die sich alle "klopten". Nun holt man sich aber keinen 30 Punkte-Vorsprung gegen Ende heraus, wenn sich alle um Städte prügeln, um demjenigen abzublocken, der gegen Ende die Bauernmehrheit besitzt. Dieser wäre aber oft nötig - 30 Punkte...ich meine: das sind mehr als 3/4 der Punkteleiste (!). Zu Ende gab es immer nur 1 Wiese, egal wie man baute, denn derjenige mit größerem Baueranteil kann (fast) immer die Wiesenteile wieder vereinigen - Ausnahme: Ringstraße in deren Mitte ein Bauer eingeschlossen wurde und dieser Bauer besitzt kein passendes Stück zum Anlegen.

> Aber ein Tip, um "die eine Wiese" ;) zu verhindern, wäre
> eventuell auch der Einsatz des Flusses (oder trennt der keine
> Wiesen, ich weiß gerade gar nicht so genau :-? )
> Viele Grüße
>
> Gregor


Guter Tip ! Hab`ich auch schon probiert und ich finde darum den Fluß auch klasse. Er beugt dem "Problem" a biserl vor. Ebenso die Tatsache, daß Städte einmalig nur noch 3 Punkte zählen... oder in der neuen Erweiterung, daß Städte mit Kathedralen und Wege mit Wirtshäusern mehr zählen sind ein Schritt in die richtige Richtung, d.h. wertet die Bauern nicht zu stark bzw. relativiert diese Wertung.



Gruß
Mario

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Mario

RE: carcassonne-Regelvergröberung

Beitragvon Mario » 27. Februar 2002, 10:16

Hi
Nein nein, am Ende gewinnt noch Jost und
noch schlimmer, daß auch noch ohne Bauernregelung (!) :)

Gruß
Mario

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Mario

Re: carcassonne-Regelverfeinerung

Beitragvon Mario » 27. Februar 2002, 10:21

Hallo Jürgen,

ja ja schon klar, sollte ja auch eher übertrieben sein (die sache mit nur Bauern einsetzen) und damit provozieren. ;)
Einige Postings drüber schildere ich den Fall, den ich genau meine:
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=37920&t=37885


Gruß
Mario

P.S. Ich finde ja das Spiel auch klasse- nur halt die Bauerwertung am Ende......

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Michael Andersch

RE: carcassonne-Regelvergröberung

Beitragvon Michael Andersch » 27. Februar 2002, 10:31

Mario schrieb:
>
> Zu Ende gab es
> immer nur 1 Wiese, egal wie man baute, denn derjenige mit
> größerem Baueranteil kann (fast) immer die Wiesenteile wieder
> vereinigen.

Na, das halte ich aber für ein Gerücht bzw. nur für möglich, wenn die Gegenspieler da tatenlos zusehen.
Geschickt platzierte Städte (die ja erstmal - zumindest aussenrum - fertiggestellt sein müssen, um von einer Wiese umgeben sein zu können und somit 2 Wiesen zu verbinden) und Straßen (die Du nur mit Hilfe der zwei Klöster "durchbrechen" kannst sollten doch helfen, Wiesen nicht groß werden zu lassen wenn Du das nicht möchtest.

Mit Jost übereinstimmende Grüße,
Micha

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Jost Schwider

RE: carcassonne-Regelverfeinerung

Beitragvon Jost Schwider » 27. Februar 2002, 10:41

"Mario" hat am 26.02.2002 geschrieben:

> Dieser 1 bauer auf der großen Wiese kriegt natürlich alle
> fertigen Städte (4 Punkt jeweils)...und das kann ganz schön
> viel sein, denn i.d.R. entstehen bei uns immer mehr als 5,6
> oder 7 Städte, um die sich natürlich jeder schlägt.

:-O Wer baut schon so viele Städte zu Ende, wenn er keine Bauern-Majorität hat? :-?

> Die Regel in der Erweiterung gehen schon
> - finde ich zumindest - in die richtige Richtung, denn sie
> geben u.a. den Rittern mehr Punkte

Daher erhöht diese Erweiterung den Glücksfaktor beträchtlich!

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "joost aus soost")


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