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Puerto Rico zu dritt

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Thomas

Puerto Rico zu dritt

Beitragvon Thomas » 3. Mai 2002, 21:23

Hallo zusammen,

nach den doch vielen sehr positiven Rezensionen zu Puerto Rico kaufte ich es mir auch und spielte es in letzter Zeit sehr oft zu dritt. Bei solch vielgelobten Spielen besteht leider die Gefahr, daß man sich sehr viel erwartet - und bevor es noch mehr Leuten so gehen sollte wie mir, will ich kurz über meine Erfahrungen berichten:

- Spieleanleitung: recht gut und verständlich
- Spielablauf: sehr flüssig, es sind immer alle miteinbezogen, zumindest zu dritt hatte die sehr kurze Wartezeit gerade ausgereicht, um sich selbst zu überlegen, wie man weiter vorgehen will, alles greift gut ineinader
- Spielorginalität: mir gefielen die Händler von Genua und die Fürsten von Florenz noch besser, wobei ich demgegenüber Puerto Rico nicht übermäßig Originell fand. Meine Mitspieler waren übrigens nicht übermäßig begeistert.

Anmerkung: bei uns wurde das Spiel stets durch die Bedingung beendet, daß die 65 Kolonisten zu Ende gingen. Ich schlage vor zu dritt mit 70 Kolonisten zu spielen, damit nicht nur einer die Chance hat die 10 Dublonen teuren Gebäude zu erwerben. Übrigens kippte die Favoritenrolle total als wir mal mit 80 Kolonisten spielten. Vielleicht ist das Spiel zu viert ja interessanter....

Gruß Thomas

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Thomas Jereczek

Re: Puerto Rico zu dritt

Beitragvon Thomas Jereczek » 3. Mai 2002, 23:12

Hallo Namensvetter,

Du schriebst:
> Anmerkung: bei uns wurde das Spiel stets durch die Bedingung beendet, daß
> die 65 Kolonisten zu Ende gingen. Ich schlage vor zu dritt mit 70 Kolonisten zu
> spielen

Laut Regel wird bei 3 Mitspielern mit 55 Kolonisten im Vorrat gespielt, dazu kommen drei zum Start auf das Kolonistenschiff. Das sind dann 58 Kolonisten. Dies würde bedeuten, euer Spiel wäre noch schneller beendet.

1. Du schreibst Positives zur Anleitung und zum Spielablauf. Was genau gefiel Dir an PR dann nicht bzw an DHvG und FvF besser?
2. Warum waren Deine Mitspieler nicht übermäßig begeistert? Weil sie verloren haben? ;-)
3. Das Spiel ist mit 4 bzw 5 Leuten bestimmt interessanter. Das trifft allerdings auf die meisten Strategie-, Aktions-, Handel, und Aufbauspiele zu.
4. Ein schnelles Ende ist nicht unbedingt ein Nachteil. Es gibt auch Spieler, die wollen eben nicht 2 bis 3 Stunden mit einem Spiel verbringen. Klar, wenn man die Endebedingungen ändert, dann ergibt sich eine andere Favoritenrolle. Das ist ja gerade das Interessante an PR. Man hat nie genügend Zeit, das zu tun, was man noch möchte.

mit kolonistischen Grüßen
Thomas J.

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Thomas

Re: Puerto Rico zu dritt

Beitragvon Thomas » 4. Mai 2002, 07:47

Hallo auch Thomas,

ups mit den Kolonistenzahlen hatte ich mich vertan. Danke für die Korrektur wir spielten meist mit 55 Kolonisten und ich wollte 60 vorschlagen, wobei wir allerdings die drei Startkolonisten zu den 55 dazugezählt hatten. Aber ein Blick in in die Anleitung macht mir nun klar, das wir diesbezüglich stets 3 Kolonisten unterschlagen hatten.

Zu Deinem Punkt 1: Bei uns hatte stets der einen Vorteil der am Anfang eine Mais Plantage statt der Indigo Plantage erhielt - vielleicht war's aber auch nur ein Zufall, das jener meist gewonnen hatte. Daneben kristallisierte sich bei uns heraus, daß derjenige der die Rollenkarte nahm, auf der die meisten Dublonen lagen einen überproportionalen Vorteil gegenüber den anderen hatte. Insgesamt störte mich, daß es einige Runden gab, in denen man den anderen zuschauen mußte wie sie Ihren Dublonereichtum ausgeben konnten und man selbst - ohne offenbar viel falsch gemacht zu haben - keine Dublonen zur Verfügung hatte. Wenn man sich dann schon in etwa überlegt hatte welche Gebäude man gerne kaufen würde und diese dann durch die anderen weggekauft wurden dann fanden das die anderen meist frustrierend. Vielleicht müßte man die Möglichkeiten an Dublonen zu kommen etwas verbessern. Das Handelshaus - der klassische Weg - ist in den ersten Runden und für die nicht Kontor Inhaber zu lange keine Verkaufsmöglichkeit. Die Kafferösterei und der Tabakspeicher bringen erst spät Waren, weil man erst mal die Dublonen aufbringen muß. Selbst wenn man viele Steinbrüche hat und sich manches eher leisten können sollte, leidet man unter einem Plantagenmangel, wenn man nicht die Hazienda hatte. Mich störte auch, daß durch die scheinbare Zufälligkeit wer nun als erstes sich auswählen durfte welche Rolle oder welches Gebäude er nehmen möchte Spielentscheidende Vorteile genoß. Soweit erst mal aus der Meckerecke.

An den FvF und DHvG gefiel mir wohl besser, daß man noch mehr sein Spielschicksal beeinflussen kann. Zwar gibt's auch Begrenzungen, die verbeleibenden Alternativen finde ich aber attraktiver, so daß mir diese Spiele ausgewogener und weniger zufällig im Ablauf erscheinen.

Zu Deinem 2 ten Punkt: Also ein Gewinn war mir selbst nur in dem Falle möglich als wir mit 70 Kolonisten spielten, weil dann einiges drehte. Ansonsten gewannen immer meine beiden Mitspieler, die aber eigentlich noch weniger vom Spiel angetan waren als ich.

Zu Punkt 3: Kann sein, bin gespannt es mal zu mehreren auszuprobieren. Als besonders Originelles Spielehighlight würde ich es aber dennoch nicht bezeichnen. In meinen Augen ist ein gutes, aber kein überragendes Spiel.

Zu Punkt 4: Es ist nur dann ärgerlich, wenn einige kurz davor waren ein großes Gebäude zu erwerben und dann wegen der Kolonisten regelmäßig das Spiel aus war. Aber hier haben wir ja schon einen Fehler in unserem Spiel aufgedeckt. Zeitmangel bzw. ein rasches Spiel ist an sich OK.

Gruß Thomas

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Thomas Jereczek

Re: Puerto Rico zu dritt

Beitragvon Thomas Jereczek » 4. Mai 2002, 09:55

Hallo,

> Zu Deinem Punkt 1: Bei uns hatte stets der einen Vorteil der am Anfang eine
> Mais Plantage statt der Indigo Plantage erhielt - vielleicht war's aber auch nur
> ein Zufall, das jener meist gewonnen hatte.

Das scheint die grundlegende Herausforderung bei Puerto Rico zu sein: den Mais-Spieler zu besiegen. In meinen Spielen gewann auch meistens einer der Mais-Besitzer. Hier im Forum gab es bereits etliche Diskussionen zur Strategie und Taktik bei Puerto Rico. In den älteren Beiträgen findest Du wichtige Hinweise.
Du wirst also auch bei mehreren Spielern die Herausforderung haben, einen der Maisbesitzer zu besiegen.
Mangel herrscht fast immer, entweder fehlt das Geld um Gebäude zu bauen oder die Kolonisten um Plantagen und Gebäude in Betrieb nehmen zu können. Dann ist das Handelshaus blockiert oder Du hast kein Lagerhaus und verlierst Deine Ware beim Verschiffen.
Das ist für uns begeisterte PR-Spieler eben das Interessante an dem Spiel. Wie schaffe ich es, vor meinen Mitspielern die beste Lösung für meine "Probleme" zu finden. Dabei hat man taktisch sehr flexibel vorzugehen, und vielleicht auch mal eine Aktion durchzuführen, die man gar nicht gebrauchen kann, aber den Mitspielern in deren Aufbau schadet (z.B. eine Rolle mit Dublonen wegnehmen, obwohl ich mit der Rolle nichts anfangen kann).

> Mich störte auch, daß durch die scheinbare Zufälligkeit wer nun als erstes sich
> auswählen durfte welche Rolle oder welches Gebäude er nehmen möchte
> Spielentscheidende Vorteile genoß.
Das gehört in den Bereich Taktik und hat mit Zufall nichts zu tun. Wer könnte wann welche Rolle nehmen, und kann ich ihm zuvor kommen? Nehme ich den Baumeister, habe ich den Erstzugriff auf die Gebäude. Nehme ich den Bürgermeister, erhalte ich mindestens zwei Kolonisten. Nehme ich den Kapitän, kann ich eventuell ein Schiff füllen und für andere sperren. usw
Das ist genau der Punkt, an dem man den entscheidenden Einfluß aufs Spielgeschehen hat.


Gruß
Thomas

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Thomas

Re: Puerto Rico zu dritt

Beitragvon Thomas » 4. Mai 2002, 10:22

Hallo Thomas,

Danke für Deine Stellungnahme. Das Spiel wird bei mir sicher noch einige Möglichkeiten haben gespielt zu werden und ich hoffe noch einige Möglichkeiten mehr am Spiel kennenzulernen. Deine Kommentare waren schon mal recht anregend. Mein erster Eindruck - nach etwa 6 Spielen zu dritt - war nicht begeisternd wenn auch positiv, mal sehen wie wir die Sache nach einem 1 Jahr sehen....

Gruß Thomas

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Gabi Goldschmidt

Re: Puerto Rico zu dritt

Beitragvon Gabi Goldschmidt » 4. Mai 2002, 14:23

Hallo Thomas,

bisher habe ich Puerto Rico sechsmal gespielt - immer in einer 3-er Besetzung.
(Aber nicht immer mit denselben Mitspielern) Unsere Spiele verliefen wirklich sehr unterschiedlich, was sich auch darin wiederspiegelte, daß nicht immer der Maisbesitzer gewonnen hat. Da war schon eher der Besitz eines Hafens der Garant für den Sieg, besonders wenn er in einer frühen Phase des Spiels erworben wurde.
Nach meinen Spielerfahrungen halte ich mich zukünftig beim Erwerb der Bauhütte
(anfangs bringen mir 3 Plantagenfelder und 1 Steinbruch mehr, als 1 Plantagenfeld und 3 Steinbrüche) und Hazienda (pflastert mir viel zu schnell meine Plantagenfelder zu) zurück und spare lieber das Geld für teurere Gebäude in den nächsten Runden. Das finde ich ganz entscheidend für den Spielerfolg, nicht immer ein Gebäude zu nehmen, sobald ich es mir leisten kann, sondern durchaus
2-3 Runden zu warten, bis ich ein wirklich ertragreiches Gebäude erwerben kann (z. B. Hafen oder Manufaktur).
Ich fand wirklich jedes Spiel wieder neu spannend, freue mich aber darauf, auch einmal in einer 4-er oder 5-er Besetzung zu spielen, wenn viel schneller ein Mangel an Gebäuden auftritt.

Ciao Gabi

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Roman Pelek

Re: Puerto Rico zu dritt

Beitragvon Roman Pelek » 5. Mai 2002, 16:05

Hi Thomas,

Thomas schrieb:

> Anmerkung: bei uns wurde das Spiel stets durch die Bedingung
> beendet, daß die 65 Kolonisten zu Ende gingen. Ich schlage
> vor zu dritt mit 70 Kolonisten zu spielen, damit nicht nur
> einer die Chance hat die 10 Dublonen teuren Gebäude zu
> erwerben. Übrigens kippte die Favoritenrolle total als wir
> mal mit 80 Kolonisten spielten. Vielleicht ist das Spiel zu
> viert ja interessanter....

Was die Kolonistenmenge zu dritt angeht, halte ich sie für so, wie sie ist, in Ordnung, da man sich sonst Balanceprobleme einhandeln könnte. An Eurem Spielende sehe ich, dass ihr PR wohl so gespielt habt, wie man es "instinktiv" am Anfang spielt (zumindest hab ich's auch immer so erlebt): nämlich alle gehen auf große Produktionsgebäude und viele Waren und wohl recht wenig Geld. Das generiert einen hohen Bedarf an Kolonisten und letztlich fehlt die Zeit und das Geld, sich schöne Gebäude zu kaufen.

Es gibt aber noch einige weniger offensichtliche Feinheiten, die sich später erschließen, welche die 55 Kolonisten sehr sinnvoll dimensioniert erscheinen lassen. Falls Du PR mal wieder auf dem Tisch haben solltest, probiere doch mal, durch kleine, aber gezielte Produktion (evtl. mit Markthallen oder Manufaktur, dann schnell Uni) und Steinbrüche mehr auf Gebäude zu gehen. Dann sind auch im 3er-Spiel schnell die 10er weg und das Spiel durch Gebäude beendet und nicht durch Kolonisten. Das ist mitunter eine sehr nette und vielversprechende Strategie zu dritt, gerade wenn man andere, die auf viele Waren spielen, damit überraschen kann :-D So kann man auch mit nur 1,2 Verschiffungssiegpunkten und 1-2 Warenklötzchen pro Produktion gewinnen ;-)

Ciao,
Roman

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Thomas

Re: Puerto Rico zu dritt

Beitragvon Thomas » 5. Mai 2002, 17:58

Hallo Roman,

Danke für den Hinweis. Damit steht schon mal fest wie ich PR nächstes mal spielen werde :-)

Bin gespannt, ob es uns gelingt zu dritt eine andere Endbedingung als den Verbrauch der Kolonisten herbeizuführen.

Gruß Thomas

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Thomas

Re: Puerto Rico zu dritt

Beitragvon Thomas » 5. Mai 2002, 18:03

Hallo Gbai,

auch Dir Danke für den strategischen Hinweis mit dem Hafen als Garant des Sieges, so hatte ich dieses Gebäude noch nicht eingeordnet. Ich werd's aber mal diesbzüglich genauer beobachten und ausprobieren.

Viele Grüße Thomas

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Roman Pelek

Re: Puerto Rico zu dritt

Beitragvon Roman Pelek » 5. Mai 2002, 19:33

Hi Thomas,

Thomas schrieb:

> Danke für den Hinweis. Damit steht schon mal fest wie ich PR
> nächstes mal spielen werde :-)

Ich hoffe, Du kommst mit dem Tipp in dieser Kürze zurecht, ist nicht ganz einfach zu spielen (und man muss recht zäh sein, man kriegt in den ersten Runden erstmal lange nichts von direktem "Wert" außer Geld und häufig noch inaktiven Gebäuden), aber es lohnt sich, das mal auszuprobieren.

Wir hatten damit sehr häufig lukrative Gebäudeende, gerade zu dritt, wo sich nicht so viele Verschiffer in die Hände spielen können. Achte vor allem vor Deinen rechten Nachbarn und die Situation im Handelshaus und auf den Schiffen, damit Du Deine Waren auch gut in Geld ummünzen kannst. Auch eine Rolle mit 2 Dublonen, die Du nicht direkt brauchst, kann sich wegen des Geldes da mal rechnen. Ich wünsch Dir viel Spaß beim Ausprobieren, kannst ja mal berichten, wie's gelaufen ist :)

Ciao,
Roman

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Dieter Niehoff

Re: Puerto Rico zu dritt

Beitragvon Dieter Niehoff » 5. Mai 2002, 19:38

Bislang achtmal zu dritt gespielt. Einige Male durch Kolonistenmangel geendet. Einige Male durch "volles Haus" (belegte Stadtfelder). Und erstmals gewann gestern jemand ohne großes Gebäude und mit lediglich zwei verschiedenen Plantagen Arten (Mais, Tabak). Sogar mit großem Vorsprung vorm Besitzer von zwei großen Gebäuden. Gründe für den Sieg:
- Die beiden Gegener spielten beide ähnlich und bremsten sich dadurch gegenseitig aus: beide mit Markthallen und Kontoren, beide mit kräftigem Zucker und Indigo Anbau
- Viele Siegpunkte durch Mais Ladungen. Anfangs sparsam mit dem Geld, wenig Gebäude gebaut, gleichzeitig sorgte das HOSPIZ für Ruhe im Plantagenbereich.
- Zur Hälfte des Spiels kam die UNIVERSITÄT hinzu.
- So ungefähr im dritten Viertel mit "WERFT" und "HAFEN" Siegpunkte ohne Ende gesammelt.
- Nur einen Steinbruch

Ich glaube, das Spiel ist zu dritt ein reiner strategischer Kampf. Es kann kaum gelingen, die Pläne des anderern/der anderen zu durchkreuzen. Zu viele Optionen bleiben stets möglich. Immer kann man mit den noch übriggebliebenen Rollen Gescheites anfangen ........... aber das ist ja wahrlich nix mieses .........

meint
Dieter Niehoff

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Roman Pelek

Re: Puerto Rico zu dritt

Beitragvon Roman Pelek » 5. Mai 2002, 20:34

Hi Dieter,

Dieter Niehoff schrieb:

[Sieg zu dritt ohne großes Gebäude und mit viel Verschiffung]
Du beschreibst da einen sehr interessanten Spielverlauf:

> - Die beiden Gegener spielten beide ähnlich und bremsten sich
> dadurch gegenseitig aus: beide mit Markthallen und Kontoren,
> beide mit kräftigem Zucker und Indigo Anbau

Bremsten sie sich beim Plättchennehmen aus oder bei der Auswahl der Waren für's Handelshaus (kein Kontor zu Beginn bzw. keine vierte Ware)? Das ist natürlich extrem tückisch, dasselbe zu versuchen wie ein Mitspieler zu dritt, denn die besten Markthallen nützen nix, wenn man nicht irgendeine lukrative "Warenlücke" im Handelshaus schnell findet und das Ding auch zeitig leerräumen kann (dafür haben aber Verschiffer zu dritt damit zu kämpfen, dass mitunter ihnen niemand den Job des Produzierens/Verschiffens abnimmt und sie so auch seltener andere Karten (evtl. mit Geld drauf) nehmen können).

> - Viele Siegpunkte durch Mais Ladungen. Anfangs sparsam mit
> dem Geld, wenig Gebäude gebaut, gleichzeitig sorgte das
> HOSPIZ für Ruhe im Plantagenbereich.

Jau, das ist verständlich und sicher keine schlechte Art, das anzugehen.

> - Zur Hälfte des Spiels kam die UNIVERSITÄT hinzu.

Okay, da hilft Sparen mitunter... :)

> - So ungefähr im dritten Viertel mit "WERFT" und "HAFEN"
> Siegpunkte ohne Ende gesammelt.

Das ist für die Verschiffung wahrlich eine Traumkombi, bei der man auch mal ohne großes Gebäude auskommt, zumal sie durch die Uni gleich aktiv werden. Bei uns war bei solchen Versuchen aber meist der Geldmangel eines Maisverschiffers zu stark, um beides zu erhalten bzw. beides rechtzeitig zu erhalten, bevor andere Spieler z. B. mit großen Gebäuden das Spiel beenden (gerade wenn der Maisverschiffer mit nur einem Steinbruch auskommen muss). Wie hat er das mit dem Geld geschafft? Oder haben sich die beiden anderen wirklich sehr lange gegenseitig blockiert? Das wäre mal interessant zu wissen, denn ich halte obiges Ergebnis für sehr schwierig zu erreichen - aber wenn's klappt, dann ist es natürlich klasse :)

Ciao,
Roman

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Dieter Niehoff

Re: Puerto Rico zu dritt

Beitragvon Dieter Niehoff » 5. Mai 2002, 23:13

Ich schrieb:
> - So ungefähr im dritten Viertel mit "WERFT" und "HAFEN"
> > Siegpunkte ohne Ende gesammelt.
Roman schrieb daraufhin:
>
> Das ist für die Verschiffung wahrlich eine Traumkombi, bei
> der man auch mal ohne großes Gebäude auskommt, zumal sie
> durch die Uni gleich aktiv werden. Bei uns war bei solchen
> Versuchen aber meist der Geldmangel eines Maisverschiffers zu
> stark, um beides zu erhalten bzw. beides rechtzeitig zu
> erhalten, bevor andere Spieler z. B. mit großen Gebäuden das
> Spiel beenden (gerade wenn der Maisverschiffer mit nur einem
> Steinbruch auskommen muss). Wie hat er das mit dem Geld
> geschafft?

Ganz geruhsam konnte ich meine kleine Tabakernten mutterseelenallein an das Handelshaus verkaufen.

Oder haben sich die beiden anderen wirklich sehr
> lange gegenseitig blockiert?

Jau, das gesschah. Mal der eine mit Zuckerverkauf an das Handelshaus, dann der andere..........

Das wäre mal interessant zu
> wissen, denn ich halte obiges Ergebnis für sehr schwierig zu
> erreichen - aber wenn's klappt, dann ist es natürlich klasse :)

Hat mich auch selber überrascht.
>
> Ciao,
> Roman

bis dann
Dieter


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