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Jost Schwider

Werte-Skala 0-10 ist OK, 0-100 wäre zuviel

Beitragvon Jost Schwider » 6. Juli 2002, 16:50

"Michael Weber" hat am 06.07.2002 geschrieben:

> Absolut meine Meinung. Zumal häufig die Notengeber selbst
> überrascht sein dürften, dass sie zwei Spiele gleich
> benotet haben, die sie eigentlich gar nicht gleich gut
> finden.

Danke für das Argument [b]für[/b] eine [i]feinere[/i] Abstufung. :-D ;-)
BTW: Ich sprach von 0-10 statt 1-6, nicht von 0-100 oder ähnlich obskurem, wo eine "genaue" Zuordnung wirklich schwierig ware...

> Zumal eine Abstufung über fünf hinaus vom Menschen nicht
> mehr wirklich genutzt und verstanden wird (sagen
> Forschungsergebnisse, von denen ich gehört habe).

Das kommt darauf an. Man sollte die Skala nicht als absolutes Qualitätsmerkmal sehen, sondern als relatives. Das heißt, wenn man zwei gute Spiele direkt miteinander vergleicht, dann kann man bei 0-10 trotzdem ablesen, welches etwas "besser" ist (z.B. 8 vs. 9). Bei einer 1-6 Skala bekommen beide "nur" eine 2...

Richtig gut wäre es, wenn man ein neues Spiel durch Vergleich mit einer Reihe von anderen (ähnlichen?) Spielen einordnen würde, und die End-Bewertung rein mathematisch als Verhältniszahl bestimmen würde.
[i]Frei unter dem Motto: "Dieses Spiel ist besser als jenes und jenes, aber schlechter als dies und das. Daraus ergibt sich dann (grübel...) 7 Punkte."[/i]

> Michael
> (gegen Noten in Besprechungen)

Viele Grüße
Jost aus Soest (gegen (Schul-)Noten in Besprechungen, aber für eine 10er-Skala ;-) )

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Volker L.

Re: Leerzeichen in HTML (OT)

Beitragvon Volker L. » 6. Juli 2002, 17:18

Jost Schwider schrieb:
>
> "Volker L." hat am 06.07.2002 geschrieben:
>
> >> Ganz genau muss es heißen: "&[i][/i]nbsp;" (also [i]mit[/i]
> >> Semikolon)
> >
> > Jein. Ich glaube, das Semikolon am Ende ist nur dann
> > zwingend noetig, wenn danach gleich wieder Text kommt.
>
> Falsch! Zwar denken das viele [i]sogenannte[/i]
> "Web-Designer"... :roll:
> ...aber Tatsache ist, dass alle Ersetzungszeichen mit
> AmpersAnd beginnen und mit Semikolon enden [i]müssen[/i].
> (Ist vom W3-Konsortium eindeutig festgelegt, habe die URL
> leider gerade nicht da...)
>
> Leider sind einige Browser nicht pingelig genug, und lassen
> sowas durchgehen... :-/

Tja, das ist dann wohl eine Frage der Interpretation bzw. des
persoenlichen Weltbildes...
Das "&" sagt dem Kompilier-Programm, dass jetzt eine Anweisung
und kein woertlich zu schreibender Text kommt. Das ";" sagt ihm,
dass die Anweisung endet. Wenn das Programm so intelligent bzw.
schlampig ist, auch ohne ";" zu erkennen, dass die Anweisung
ganz eindeutig und offensichtlich zuende ist (Zeilenumbruch,
erneutes "&" etc.) und dieses Endzeichen dann intern ergaenzt,
dann kann man das je nach Einstellung positiv oder negativ
auffassen. Ich teile erstere Einstellung.

> > Gruss, Volker (ausnahmsweise mal am WE online)
>
> :-O Ich hoffe, es ist alles in Ordnung mit dir? :-?

Im Prinzip schon, bin nur vom 1.-12.7. einer unguenstigen
externen Zeiteinteilung unterworfen und komme nur sporadisch
an meinen Rechner :-(

Gruss, Volker

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Michael Weber

Re: Werte-Skala 0-10 ist OK, 0-100 wäre zuviel

Beitragvon Michael Weber » 6. Juli 2002, 19:00

> > Absolut meine Meinung. Zumal häufig die Notengeber selbst
> > überrascht sein dürften, dass sie zwei Spiele gleich
> > benotet haben, die sie eigentlich gar nicht gleich gut
> > finden.
>
> Danke für das Argument [b]für[/b] eine [i]feinere[/i]
> Abstufung. :-D ;-)
> BTW: Ich sprach von 0-10 statt 1-6, nicht von 0-100 oder
> ähnlich obskurem, wo eine "genaue" Zuordnung wirklich
> schwierig ware...

ich meinte damit eher, dass bei einer immer breiteren Notenskala (egal WIE breit), der Vergleich zweier Wertungen selbst für den Rezensenten eine Stimmungssache wird, die er später nicht noch einmal so bewerten würde. Ist Spiel A 8 Punkte und drei Wochen später Spiel B 7 Punkte auf der Skala wert, kann es vier Wochen später dennoch sein, dass der gleiche Bewerter Spiel B besser findet als Spiel A. Das spricht eigentlich für Deinen unten gemachten Vorschlag...
... aber dennoch bleiben Noten nicht nur subjektiv, sondern immer situationsabhängig.

> Richtig gut wäre es, wenn man ein neues Spiel durch Vergleich
> mit einer Reihe von anderen (ähnlichen?) Spielen einordnen
> würde, und die End-Bewertung rein mathematisch als
> Verhältniszahl bestimmen würde.
> [i]Frei unter dem Motto: "Dieses Spiel ist besser als jenes
> und jenes, aber schlechter als dies und das. Daraus ergibt
> sich dann (grübel...) 7 Punkte."[/i]

ob das auf dauer funktionien kann, habe ich oben ja schon angezweifelt, obwohl es in der jeweiligen Situation sinnvoll wäre. Doch kann man, sollte man und DARF man Spiele letztendlich (!) auf eine Note bzw. einen Zahlenwert reduzieren?

Ist es nicht viel interessanter, warum der Rezensent ein Spiel gut, schlecht oder mittelmäßig findet?

Michael
(weigert sich weiter, bei Reich der Spiele Noten zuzulassen)

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Björn Maassen

RE: Formelumrechnung

Beitragvon Björn Maassen » 7. Juli 2002, 00:30

Hallo Dieter!!

> Zudem kann mein eine Note/Zahl nur dann ernst nehmen, wenn
> man eine Skalierung dazu hat. Also: Was bedeutet eine" 5"?
> Was bedeutet eine "1"?

Dazu kann ich Dich auf KMW's Rubrik "Online Aktuell" verweisen, da hat er nämlich nochmal explizit darauf verwiesen, wie man aus einer Schulnote eine SB-Wertung berechnen kann. Du mußt jetzt zwar die Formel etwas umstellen, aber kannst Dir errechnen, welche Schulnote sie meinen, nämlich:

(10-sbW) x 5/9 +1 = Schulnote

Eine SB-Wertung "5" bedeutet als Schulnote also eine "3,78"

Schöne Grüße,

Björn :-) (der Magellan übrigens auch nicht sonderlich toll findet, und mit der 5 ziemlich einverstanden ist)

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Dieter Niehoff

RE: Formelumrechnung

Beitragvon Dieter Niehoff » 7. Juli 2002, 08:21

Björn Maassen schrieb:
>
> Dazu kann ich Dich auf KMW's Rubrik "Online Aktuell"
> verweisen, da hat er nämlich nochmal explizit darauf
> verwiesen, wie man aus einer Schulnote eine SB-Wertung
> berechnen kann. Du mußt jetzt zwar die Formel etwas
> umstellen, aber kannst Dir errechnen, welche Schulnote sie
> meinen, nämlich:

Das ist interessant. Aber kennen die Rezensenten diese Angelegenheit? Und wenn ja, sind sie damit einverstanden?

fragt
Dieter Niehoff

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Jost Schwider

RE: Werte-Skala 0-10 ist OK, 0-100 wäre zuviel

Beitragvon Jost Schwider » 7. Juli 2002, 08:41

"Michael Weber" hat am 06.07.2002 geschrieben:

> Doch kann man, sollte man und DARF man
> Spiele letztendlich (!) auf eine Note bzw. einen
> Zahlenwert reduzieren?

Ja, nein, JA. ;-)

[i]Einen[/i] Zahlenwert halte ich allerdings auch nicht für befriedigend, zu verschieden sind die Spiele und Geschmäcker. Optimal fände ich eine mehrdimensionale Wertung gemäß verschiedener Kategorien, etwa: Planbarkeit, Abstraktheit, Komplexität, Kompliziertheit, etc. pp.

Wenn man dann diese Wertung auch für seinen eigenen Spiele-Geschmack macht, kann man wunderbar Übereinstimmungen finden.

Besonders interessant wäre i.d.Z. dann auch die Wertung des Spielekritiker-Geschmacks... ;-)

> Ist es nicht viel interessanter, warum der Rezensent ein
> Spiel gut, schlecht oder mittelmäßig findet?

Wie [i]eine[/i] bestimmte Person ein Spiel rein subjektiv findet, ist mir quasi völlig egal. Wichtiger sind Fakten; und das A und O eines Spiels ist der Spielmechanismus (d.h. Regeln).

Zur schnellen Übersicht (ist es [i]überhaupt[/i] interessant für mich?) und für den allgemeinen Vergleich sind allerdings Bewertungsskalen seeehr hilfreich.

> Michael
> (weigert sich weiter, bei Reich der Spiele Noten zuzulassen)

Viele Grüße
Jost aus Soest (besucht Reich der Spiele nicht... :-P )

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Jost Schwider

RE: Leerzeichen in HTML (OT)

Beitragvon Jost Schwider » 7. Juli 2002, 08:41

"Volker L." hat am 06.07.2002 geschrieben:

[Semikolon nach HTML-Ersatzzeichen wie z.B. "nbsp"?]

> Tja, das ist dann wohl eine Frage der Interpretation bzw.
> des persoenlichen Weltbildes...
> [...]
> kann man das je nach Einstellung positiv oder negativ
> auffassen. Ich teile erstere Einstellung.

1. Die Ampel zeigt rot. Weit und breit ist kein anderes Auto zu sehen. Also soll man d.E. trotz Rot über die Kreuzung fahren? :-D

2. Viele Browser sind so nachlässig / ungenau / tolerant, aber nicht alle!

3. Wenn man sich an Standards hält, ist man für die Zukunft besser gewappnet.

> Im Prinzip schon, bin nur vom 1.-12.7. einer unguenstigen
> externen Zeiteinteilung unterworfen und komme nur sporadisch
> an meinen Rechner :-(

"unguenstige externe Zeiteinteilung"? Du machst uns neugierig... ;-)

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "joost aus soost")

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Thomas Rosanski

RE: Formelumrechnung

Beitragvon Thomas Rosanski » 7. Juli 2002, 10:19

"Björn Maassen" hat am 07.07.2002 geschrieben:
> Dazu kann ich Dich auf KMW's Rubrik "Online Aktuell"
> verweisen, da hat er nämlich nochmal explizit darauf
> verwiesen, wie man aus einer Schulnote eine SB-Wertung
> berechnen kann. Du mußt jetzt zwar die Formel etwas
> umstellen, aber kannst Dir errechnen, welche Schulnote sie
> meinen, nämlich:
>
> (10-sbW) x 5/9 +1 = Schulnote
>

Hmm, das ist natürlich eine lineare Abbildung der SB-Wertungszahl auf das Schulnotensystem, garantiert aber nicht, dass dabei eine Schulnote herauskommt, die der Rezensent tatsächlich "gemeint" hätte, würde er in Schulnoten denken. Bei Schulnoten ist die (sprachliche) Bedeutung schon gegeben, bei der 1-bis-10-Skala ist die Deutung der Werte dazwischen aber der persönlichen Abstufung des Kritikers überlassen und nicht zwangsläufig linear.

Fröhlichen Gruß,

Thomas
--
[i]Heute schon ge:smile:t?[/i]

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Brigitta Lindemann

Re: Kein 4-gewinnt im Forum! (OT)

Beitragvon Brigitta Lindemann » 7. Juli 2002, 20:24

Jost Schwider schrieb:
>
> "Volker L." hat am 06.07.2002 geschrieben:
>
> > Carsten Wesel schrieb:
> >> Das sollte gehen, damit könnte man sogar 4-gewinnt hier im
> >> Forum spielen ;-)
> >
> > :-O Hey, prima Idee! Wollen wir? :-D
>
> :-O [b]H I L F E ! ! ![/b] :-? ;-)
>
> Das letzte mal wurde ja "nur" das OT-Forum gesprengt, aber
> was ihr jetzt vorhabt... Das ist ja schon Blasphemie! :-D
>
> Viele Grüße
> Jost aus Soest (sprich: "joost aus soost")

Das OT-Forum wurde, wenn ich mich richtig erinnere, wegen etwas anderem gesprengt, aber ansonsten kann ich dir nur recht geben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Brigitta

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Brigitte

RE: Werte-Skala 0-10 ist OK, 0-100 wäre zuviel

Beitragvon Brigitte » 8. Juli 2002, 09:28

Jost Schwider schrieb:


> Wie [i]eine[/i] bestimmte Person ein Spiel rein subjektiv
> findet, ist mir quasi völlig egal. Wichtiger sind Fakten; und
> das A und O eines Spiels ist der Spielmechanismus (d.h.
> Regeln).

Wenn man längere Zeit immer wieder Rezensionen eines Rezensenten gelesen hat, kann man mit seinem Urteil schon einiges anfangen, denn man kennt seine Vorlieben und Abneigungen, die sich normalerweise nicht schlagartig ändern. Es gibt Rezensenten, bei denen ein Lob für mich eine Aufforderung darstellt, mich intensiver mit dem Spiel zu beschäftigen, doch es gibt andere, bei denen ein Lob für mich heißt: "besser Finger weg"

Brigitte

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Volker L.

Re: Kein 4-gewinnt im Forum! (OT)

Beitragvon Volker L. » 8. Juli 2002, 12:01

Brigitta Lindemann schrieb:
>
> Jost Schwider schrieb:
> >
> > Das letzte mal wurde ja "nur" das OT-Forum gesprengt, aber
> > was ihr jetzt vorhabt... Das ist ja schon Blasphemie! :-D
> >
> > Viele Gr??e
> > Jost aus Soest (sprich: "joost aus soost")
>
> Das OT-Forum wurde, wenn ich mich richtig erinnere, wegen
> etwas anderem gesprengt,

:oops: Ist mir egal, ich war an beiden "Vorfaellen" beteiligt :-D

> aber ansonsten kann ich dir nur
> recht geben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
> Brigitta

:cry: Na gut, wenn Ihr mir meinen Spass nicht goennt... :cry:

traurige ( ;-) ) Gruesse, Volker

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Volker L.

RE: Leerzeichen in HTML (OT)

Beitragvon Volker L. » 8. Juli 2002, 14:48

Jost Schwider verglich Aepfel mit Birnen:
>
> "Volker L." hat am 06.07.2002 geschrieben:
>
> [Semikolon nach HTML-Ersatzzeichen wie z.B. "nbsp"?]
>
> > Tja, das ist dann wohl eine Frage der Interpretation bzw.
> > des persoenlichen Weltbildes...
> > [...]
> > kann man das je nach Einstellung positiv oder negativ
> > auffassen. Ich teile erstere Einstellung.
>
> 1. Die Ampel zeigt rot. Weit und breit ist kein anderes Auto
> zu sehen. Also soll man d.E. trotz Rot über die Kreuzung
> fahren? :-D

Also, das ist ja wohl ein bischen was anderes ;-)
Aber um die Frage trotzdem zu beantworten, ob man bei
definitiver Abwesenheit kreuzender Verkehrsteilnehmer
rotes Ampellicht ignorieren kann/darf/sollte:
Als Fahrzeugfuehrer: [b]NEIN[/b]
als Fussgaenger: ja (ausser es sind kleine Kinder in
der Naehe)

> > Im Prinzip schon, bin nur vom 1.-12.7. einer unguenstigen
> > externen Zeiteinteilung unterworfen und komme nur sporadisch
> > an meinen Rechner :-(
>
> "unguenstige externe Zeiteinteilung"? Du machst uns
> neugierig... ;-)

Ha! Endlich habe ich etwas, womit ich meinen Lieblingsfeind
so richtig quaelen kann! :-D :-P :lol:

Gruss, Volker (stellt sich gerade vor, wie Jost vor
Neugierde schier zerfressen wird :-) )

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Roland G. Hülsmann
Kennerspieler
Beiträge: 2598

RE: Leerzeichen in HTML (OT)

Beitragvon Roland G. Hülsmann » 8. Juli 2002, 15:00

Volker L. schrieb:

> Aber um die Frage trotzdem zu beantworten, ob man bei
> definitiver Abwesenheit kreuzender Verkehrsteilnehmer
> rotes Ampellicht ignorieren kann/darf/sollte:
> Als Fahrzeugfuehrer: [b]NEIN[/b]

Er kann schon ignorieren, aber er darf und sollte nicht ignorieren!

> als Fussgaenger: ja (ausser es sind kleine Kinder in
> der Naehe)

Falsch! Auch ein Fußgänger ist Verkehrsteilnehmer und von daher gelten für ihn die gleichen Regeln. (BTW: Und für Fahrradfahrer auch, aber die halten sich auch nie dran.)

Gruß
Roland

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Jost Schwider

Rezensenten die man kennt und andere...

Beitragvon Jost Schwider » 8. Juli 2002, 15:14

"Brigitte" hat am 08.07.2002 geschrieben:

> Wenn man längere Zeit immer wieder Rezensionen eines
> Rezensenten gelesen hat, kann man mit seinem Urteil schon
> einiges anfangen, denn man kennt seine Vorlieben und
> Abneigungen, die sich normalerweise nicht schlagartig
> ändern.

Da hast du natürlich recht. - Obwohl ich noch keinen Rezensenten gefunden habe, der genau meinen Geschmack trifft... ;-)

> Es gibt Rezensenten, bei denen ein Lob für mich
> eine Aufforderung darstellt, mich intensiver mit dem Spiel
> zu beschäftigen, doch es gibt andere, bei denen ein Lob für
> mich heißt: "besser Finger weg"

"Problematisch" sind allerdings die noch unbekannten Kritiker; gerade im Zeitalter des Internets findet man relativ häufig neue Gesichter. Wenn man dann jedoch "seine" Präferenzen an einer kleinen Werteskala (genauer: "Werteraum") festmachen kann.

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "joost aus soost")

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Carsten Wesel

RE: Werte-Skala 0-10 ist OK, 0-100 wäre zuviel

Beitragvon Carsten Wesel » 9. Juli 2002, 11:33

"Jost Schwider" hat am 06.07.2002 geschrieben:

> Richtig gut wäre es, wenn man ein neues Spiel durch
> Vergleich mit einer Reihe von anderen (ähnlichen?) Spielen
> einordnen würde, und die End-Bewertung rein mathematisch
> als Verhältniszahl bestimmen würde.
> [i]Frei unter dem Motto: "Dieses Spiel ist besser als jenes
> und jenes, aber schlechter als dies und das. Daraus ergibt
> sich dann (grübel...) 7 Punkte."[/i]

Magst du den Gedanken mal weiterspinnen, wenn du ihn mir schon in den Kopf setzt.

Gruß Carsten (der im Bereich von 0-4 werten läßt)
--
Gesammelte PEEPs gibt es unter folgender Adresse :)
http://www.linkhitlist.com/cgi/LHL_D.exe?SLHL&ListNo=37995809566
Gesammelte RFs gibt es nebenan, bei :-|
http://www.linkhitlist.com/cgi/LHL_D.exe?SLHL&ListNo=38263809566

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Jost Schwider

Wertung durch Vergleich

Beitragvon Jost Schwider » 9. Juli 2002, 13:40

"Carsten Wesel" hat am 09.07.2002 geschrieben:

> "Jost Schwider" hat am 06.07.2002 geschrieben:
>
>> Richtig gut wäre es, wenn man ein neues Spiel durch
>> Vergleich mit einer Reihe von anderen (ähnlichen?) Spielen
>> einordnen würde, und die End-Bewertung rein mathematisch
>> als Verhältniszahl bestimmen würde.
>> [i]Frei unter dem Motto: "Dieses Spiel ist besser als jenes
>> und jenes, aber schlechter als dies und das. Daraus ergibt
>> sich dann (grübel...) 7 Punkte."[/i]
>
> Magst du den Gedanken mal weiterspinnen, wenn du ihn mir
> schon in den Kopf setzt.

Nun, da gibt es verschiedene Möglichkeiten (Mathematiker mögen das Folgende verzeihen bzw. präzisieren)... Eigentlich ist es ein Verfahren zur Bestimmung einer Prioritätenfolge:

Angenommen, wir haben [i]n[/i] Alternativen (hier: Spiele), die wir auf eine bestimmte Eigenschaft (etwa: Spielregel) hin qualitativ untersuchen / bewerten wollen. Weiterhin soll die Werte-Skala von 0..[i]m[/i] reichen.

Wir bestimmen für jede Alternative die Zahl [i]i[/i], welche Angibt, wieviele der ([i]n[/i]-1) anderen Alternativen schlechter bzgl. der zu untersuchenden Eigenschaft abschneiden (nur Ja/Nein-Entscheidungen nötig!).
Daraus ergibt sich dann eine Wertung [i]w[/i], etwa gemäß folgender Formel:
[i]w = m x i / (n-1)[/i]
Durch verschiedene statistische Methoden kann man dieses Verfahren natürlich noch "wunschgemäßt" modifizieren... ;-)

Interessant bei dieser Methode ist, dass bei jeder neuen Alternative sich die Wertungen der bereits vorher untersuchten Alternativen ändern (können). Für Online-Vergleiche ein sehr schöner Nebeneffekt... :-))

Es ist klar, dass dieses Verfahren erst mit zunehmender Anzahl an Alternativen immer genauer (aber auch aufwändiger) wird.

> Gruß Carsten (der im Bereich von 0-4 werten läßt)

Viele Grüße
Jost aus Soest (findet 0-4 gut, 0-10 aber flexibler)

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peer

Re: Wertung durch Vergleich

Beitragvon peer » 9. Juli 2002, 15:31

Hi,
Jost Schwider schrieb:
> Es ist klar, dass dieses Verfahren erst mit zunehmender
> Anzahl an Alternativen immer genauer (aber auch aufwändiger)
> wird.
>

Nett untertrieben, so wie ich die Formel verstehe (und wenns falsch ist, ists zumindest eine Alternative ;-) ) und man davon ausgehen kann, dass Spiele nie genau gleich gut sind, braucht man so viele Noten wie Spiele....

Zudem funktioniert es aus einem Grund imho nicht: Man kann nicht jedes Spiel mit jedem vergleichen, bzw. eine absolute Rangliste aufstellen. Ok. Ich bin genauer: Ich kann es nicht ;-) Ich müsste scheitert, wollte ich Schach, 1870, 6 nimmt!, Skat, Carcassonne, Siedler, Formula Dé, Tabu und Bamboleo (mein Lieblings-Geschicklichkeitsspiel) in eine Reihe einstellen. Daher sollten Noten m.E. nicht sagen, welche Spiele besser oder schlechter sind, sondern welche Spiele gleich gut sind, bzw. mit welchen Spielen man den Spielspass vergleichen kann (Und da sind oben genannte Spiele - ausser Siedler, dass ich mittlerweile satt habe - in einer Kategorie, nämlich sehr gut, berücksichtigt man die jeweilige Zielgruppe).

O.K. das war jetzt eine ernsthafte Antwort, auf ein nicht-ganz-so-ernstes Posting, aber die Blödelfraktion mags mir verzeihen. :-))
ciao,
Peer

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Volker L.

[F1-->F7]: Leerzeichen in HTML (OT)

Beitragvon Volker L. » 9. Juli 2002, 18:35

Weiter geht's da:
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=7&i=5877&t=5877

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Carsten Wesel

RE: Wertung durch Vergleich

Beitragvon Carsten Wesel » 10. Juli 2002, 10:18

"peer" hat am 09.07.2002 geschrieben:

> O.K. das war jetzt eine ernsthafte Antwort, auf ein
> nicht-ganz-so-ernstes Posting, aber die Blödelfraktion mags
> mir verzeihen. :-))

Du hast ja Ansprüche ;-)
Aber im Ernst: Ich fand das nicht-ganz-so-ernstes-Posting gar nicht so blödelig, wie du es hier tituliers. Das man mit ihm nix anfangen kann, ist eine ganz andere Sache...

Gruß Carsten (könnte jetzt Peer mit Jost vergleichen)
--
Gesammelte PEEPs gibt es unter folgender Adresse :)
http://www.linkhitlist.com/cgi/LHL_D.exe?SLHL&ListNo=37995809566
Gesammelte RFs gibt es nebenan, bei :-|
http://www.linkhitlist.com/cgi/LHL_D.exe?SLHL&ListNo=38263809566

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Jost Schwider

RE: Wertung durch Vergleich

Beitragvon Jost Schwider » 10. Juli 2002, 19:54

"peer" hat am 09.07.2002 geschrieben:

>> Es ist klar, dass dieses Verfahren erst mit zunehmender
>> Anzahl an Alternativen immer genauer (aber auch aufwändiger)
>> wird.
>
> Nett untertrieben, so wie ich die Formel verstehe

:-? Da hast du wohl wirklich alles mi[i]st[/i]verstanden! :-O

> wenns falsch ist, ists zumindest eine Alternative ;-) ) und
> man davon ausgehen kann, dass Spiele nie genau gleich gut
> sind, braucht man so viele Noten wie Spiele....

Nö, die Wertung ergibt sich doch direkt aus der Umrechnung in den gewünschten Skalenbereich! (hier: 0-10)

> Zudem funktioniert es aus einem Grund imho nicht:
> Man kann nicht jedes Spiel mit jedem vergleichen,

Es geht immer nur um [i]eine[/i] Eigenschaft. Und wenn man mal zwei Spiele a und b bzgl. dieser tatsächlich nicht vergleichen kann, so wird eben a bei der Bewertung von b herausgenommen, und umgekehrt.

> Daher sollten Noten m.E. nicht sagen, welche Spiele besser
> oder schlechter sind, sondern welche Spiele gleich gut sind

M.E. [i]muss[/i] (bzgl. einer bestimmten Eigenschaft) ein Spiel mit der Bewertung "8" immer besser sein, als z.B. eins mit "4".

> O.K. das war jetzt eine ernsthafte Antwort,

:-? Naja, so ganz Ernst kann es ja nicht gemeint gewesen sein, oder? ;-)

> auf ein nicht-ganz-so-ernstes Posting,

:-? :-? :-? :-O
Nenn mir nur einen Satz, der d.E. nicht ernst gemeint war!

> aber die Blödelfraktion mags mir verzeihen. :-))

Kannst du dir selbst verzeihen? :-D :LOL:

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "joost aus soost")

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Jost Schwider

RE: Wertung durch Vergleich

Beitragvon Jost Schwider » 10. Juli 2002, 19:55

"Carsten Wesel" hat am 10.07.2002 geschrieben:

>> O.K. das war jetzt eine ernsthafte Antwort, auf ein
>> nicht-ganz-so-ernstes Posting, aber die Blödelfraktion mags
>> mir verzeihen. :-))
>
>Ich fand das nicht-ganz-so-ernstes-Posting
> gar nicht so blödelig, wie du es hier tituliers.

Das sehe ich aber genauso! :-/
Mal sehen, wie sich Peer entschuldigen wird...

> Das man mit ihm nix anfangen kann,
> ist eine ganz andere Sache...

Wieso meinst du das? Entsprechende Excel-Tabellen (z.B.) kann man sich in ein paar Minuten zusammenstellen. Dann würde der "Rechenaufwand" sich in Grenzen halten.

> Gruß Carsten (könnte jetzt Peer mit Jost vergleichen)

Viele Grüße
Jost aus Soest (fragt sich ernsthaft, was Carsten hier meint)

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peer

RE: Wertung durch Vergleich

Beitragvon peer » 11. Juli 2002, 10:18

Hi,
mmh, also vielleicht waren mir deine Ausführungen zu technisch... Im Ernst: as es kein reines Spaßposting war, habe ich schon erkannt, dass es allerdings ganz ernst gemient war, nicht, sorry!
Ich weiss aber auch nach mehrmaligem Nachdenekn noch nicht so richtig, was ich von der Methode halten soll. Spiele-Vergleichen (auch wenn es nur um eine Eigenschaft geht, und "Spielspass" ist doch eine recht diffuse Eigenschaft) ist schwer. Mein Bruder und ich hattens mal früher (als wir noch klein waren :-) )versucht Filme zu bewerten und da merkt man schnell, dass ma an seine Grenzen stösst. Die Skala passte einfach irgendwann nicht mehr - Film A war besser bewertet als B (was auch ok. war), abe irgendwie gefiel uns C besser als A, obwohl es schlechter bewertet wurde als D, dass schlechter als A (aber besser als B) war. Man bekommt echt Kopfschmerzen, wenn man alles miteinander vergleichen will. Zudem ja auch Spiele ein wenig unterschieldich sind und es zudem nicht zuletzt von der "Tagesform" abhängt, ob ich mehr lust auf Trans America oder Puerto Rico habe.
ciao,
Peer

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Jost Schwider

RE: Wertung durch Vergleich

Beitragvon Jost Schwider » 11. Juli 2002, 21:49

"peer" hat am 11.07.2002 geschrieben:

> Ich weiss aber auch nach mehrmaligem Nachdenekn noch
> nicht so richtig, was ich von der Methode halten soll.

Deswegen diskutieren wir ja das ganze hier... ;-)

> Spiele-Vergleichen (auch wenn es nur um eine Eigenschaft
> geht, und "Spielspass" ist doch eine recht diffuse
> Eigenschaft) ist schwer.

Klar, aber dafür gibt es ja noch die Option "unentscheidbar" (was zur Verminderung der Vergleichsmenge führt).

> Die Skala passte einfach irgendwann nicht mehr -
> Film A war besser bewertet als B (was auch ok. war), abe
> irgendwie gefiel uns C besser als A, obwohl es schlechter
> bewertet wurde als D, dass schlechter als A (aber besser
> als B) war.

Klar, das kann überall vorkommen. Deswegen wird ja auch keine [i]logische[/i] Reihenfolge / Wertung erstellt, sondern einfach die Anzahl der "Siege" (sic) gezählt.

In deinem Fall würden sich folgende Wertungen (Skala 0-10) ergeben:
A: 2 Siege in 3 Vergleichen, also "7" (6,666...)
B: 0 Siege in 2 Vergleichen, also "0"
C: 1 Sieg in 2 Vergleichen, also "5"
D: 2 Siege in 3 Vergleichen, also "7" (6,666...)

Je größer die Vergleichsmenge, desto besser die Aussagekraft der Wertung.

> Zudem ja auch Spiele ein wenig unterschiedlich sind

:-O Das will ich aber auch hoffen! :-))

> und es zudem nicht zuletzt von der "Tagesform" abhängt,
> ob ich mehr lust auf Trans America oder Puerto Rico habe.

Das gleiche Argument gilt aber für jegliche Wertung, nicht nur für die "Vergleichs-Methode", oder?

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "joost aus soost")

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peer

RE: Wertung durch Vergleich

Beitragvon peer » 12. Juli 2002, 14:03

Hi,
Jost Schwider schrieb:
> > und es zudem nicht zuletzt von der "Tagesform" abhängt,
> > ob ich mehr lust auf Trans America oder Puerto Rico habe.
>
> Das gleiche Argument gilt aber für jegliche Wertung, nicht
> nur für die "Vergleichs-Methode", oder?

Jein. Bei einer normalen Wertung kann ich sagen - Puero Rico ist ein gutes Spiel, Kubb auch. Also bekommen sie die gleiche, gute Wertung. Bei einer Vergleichswertung müsste ich mich entscheiden, welches denn nun besser ist. Und das hängt doch arg von Zielgruppe und Umständen ab.
ciao,
Peer

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Jost Schwider

RE: Wertung durch Vergleich

Beitragvon Jost Schwider » 13. Juli 2002, 09:53

"peer" hat am 12.07.2002 geschrieben:

> Bei einer normalen Wertung kann ich sagen - Puero
> Rico ist ein gutes Spiel, Kubb auch. Also bekommen sie die
> gleiche, gute Wertung.

Deswegen habe ich ja auch vorgeschlagen, bei "Entscheidungs-Unfreudigkeit" dieses Pärchen rauszunehmen.

> Bei einer Vergleichswertung müsste ich mich entscheiden,

Betrachte nochmal meine Auswertung deiner Mini-"Aufgabe":
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=47259&t=46756
B und C wurden nie miteinander verglichen, trotzdem konnte eine Wertung / Rangliste erstellt werden...

> Und das hängt doch arg von Zielgruppe und Umständen ab.

Das gilt aber sowohl für "Schulnoten" als auch "Vergleich".

Ich hatte ja auch schon die Idee vorgebracht, dass man "Profile" (etwa: Spiele-Wertungen) der Kritiker veröffentlicht. Durch Korrelations-Betrachtungen mit dem eigenen Profil könnte man dann sehr persönliche Wertungen bilden.

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "joost aus soost")


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