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Deutscher Spielepreis - Datenschutz

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friedemann

Deutscher Spielepreis - Datenschutz

Beitragvon friedemann » 12. Juli 2002, 13:52

Moin,

kann mir mal jemand verraten, warum man bei der Abstimmung zum Deutschen Spielepreis neben der Adresse auch noch seine Telefonnummer und Adresse angeben muß??????

Was wollen die mit den Daten anfangen. Und darf man ohne email-Adresse im Internet nicht abstimmen? Auf der Postkarte braucht man ja auch nur einen Absender angeben.

Friedemann
(Der schon vorsichtig mit seiner email-Adresse und Telefonnummer umgeht)

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Braz

Thread gab`s schon einmal

Beitragvon Braz » 12. Juli 2002, 14:43

Hi Friedemann
Schau mal hier nach.

http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=40418&t=40418

den Thread gab es schon einmal......
aber eine Antwort gab`s auch da nicht ;)


Gruß
Braz

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Joerg Junkersfeld

Re: Deutscher Spielepreis - Datenschutz

Beitragvon Joerg Junkersfeld » 12. Juli 2002, 16:00

Hallo!

> kann mir mal jemand verraten, warum man bei der Abstimmung
> zum Deutschen Spielepreis neben der Adresse auch noch seine
> Telefonnummer und Adresse angeben muß??????

Ich kann auch nur spekulieren, aber hast du mal beim Merz-Verlag nachgefragt?

Wertvoll duerften deine Angaben fuer Adresshaendler kaum sein, da keine persoenlichen Informationen wie Alter, Hobbies, Automarke, Famileinstand, etc. abgefragt werden. Das nach der Telefonnummer gefragt wird, kann ich gut verstehen, zum einem ist damit eine bessere Identitaetsfeststellung moeglich, zum anderen ermoeglicht es Rueckfragen, falls Zweifel an der Identitaet bestehen. Es soll schliesslich jeder nur einmal abstimmen duerfen.

Viele Gruesse,
Joerg

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friedemann

Re: Thread gab`s schon einmal

Beitragvon friedemann » 13. Juli 2002, 12:04

Danke, hatte ich nicht mitbekommen.

Es funktioniert unter Telefonnummer: "Datenschutz" und unter email: "Daten@schutz.de" einzugeben, hat zumindest meine Freundin gemacht. :-)

Friedemann

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peer

Re: Deutscher Spielepreis - Datenschutz

Beitragvon peer » 13. Juli 2002, 12:34

Hi,
Joerg Junkersfeld schrieb:
>
> Hallo!
>> Wertvoll duerften deine Angaben fuer Adresshaendler kaum
> sein, da keine persoenlichen Informationen wie Alter,
> Hobbies, Automarke, Famileinstand, etc. abgefragt werden. Das
> nach der Telefonnummer gefragt wird, kann ich gut verstehen,
> zum einem ist damit eine bessere Identitaetsfeststellung
> moeglich, zum anderen ermoeglicht es Rueckfragen, falls
> Zweifel an der Identitaet bestehen. Es soll schliesslich
> jeder nur einmal abstimmen duerfen.

Ja, stimt schon (hab prizipiell auch nix dagegen), aber soweit ich weiss sind bei der Speicherung von Telefonnummern, Geburtstsatum + adresse (wenn sie zusammen auftreten) besondere Auflagen zu beachten. Deswegen brauchte Markus auch eine Genehmigung für sein Who is Who. Und bei en Postkarten wirds ja nicht abgefragt, also warum der Kram?
ciao,
Peer

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Thomas Rosanski

RE: Deutscher Spielepreis - Datenschutz

Beitragvon Thomas Rosanski » 13. Juli 2002, 13:49

"peer" hat am 13.07.2002 geschrieben:
>
> Ja, stimt schon (hab prizipiell auch nix dagegen), aber
> soweit ich weiss sind bei der Speicherung von
> Telefonnummern, Geburtstsatum + adresse (wenn sie zusammen
> auftreten) besondere Auflagen zu beachten.

Es gilt zwei Dinge zu unterscheiden:

Das erste ist die Einwilligung zur Speicherung, die auch durch einfache Angabe der Daten abgegeben werden kann (so wie man beim Bäcker ja auch nicht für jedes Brötchen einen Kaufvertrag unterschreibt, wohl aber eingeht).

Und das zweite ist das Prinzip der Datensparsamkeit. Wer Teledienste oder Mediendienste anbietet (z.B. Newsletter, Foren, etc.), darf nicht mehr Daten verlangen, als für die Nutzung notwendig ist. Alle weiteren Angaben müssen als freiwillig gekennzeichnet sein und dürfen technisch nicht erzwungen werden. So muss eine Anmeldung zu einem Newsletter alleine durch Angabe einer E-Mailadresse möglich sein (weitere Angaben wie Name, Vorname, Alter sind für den Versand nicht notwendig und daher nur auf freiwilliger Basis erlaubt). Ob die Umfrage zum DSP auch unter Teledienst und/oder Mediendienst fällt, weiss ich nicht. Jedenfalls denke ich, dass alle Angaben, die über Name und Postanschrift des Teilnehmers hinausgehen, nicht notwendig sind. (Telefonnummer ist kein eindeutiges Merkmal, jeder ISDN-Anschluss hat standardmässig 3, und mehr sind auch möglich. E-Mail-Adressen gibt es eh wie Sand am Meer)

> Deswegen brauchte Markus auch eine Genehmigung für sein Who is Who.

Das ist noch was anderes. Markus speichert die personenbezogenen Daten ja nicht nur zur eigenen Nutzung, sondern bietet Dritten Zugang zu diesen Daten.

Fröhlichen Gruß,

Thomas
--
[i]Heute schon gespielt?[/i]
http://thomas-rosanski.de/spiele/

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Mike

Re: Deutscher Spielepreis - Datenschutz

Beitragvon Mike » 15. Juli 2002, 09:22

Hi
In der Erklärung des Wahlverfahrens bei Deutscher-Spielepreis.de steht: "um Doppelabstimmungen auszuschließen."

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Jürgen Simon

RE: Deutscher Spielepreis - Datenschutz

Beitragvon Jürgen Simon » 17. Juli 2002, 14:08

Thomas Rosanski schrieb:
>
> "peer" hat am 13.07.2002 geschrieben:
> >
> > Ja, stimt schon (hab prizipiell auch nix dagegen), aber
> > soweit ich weiss sind bei der Speicherung von
> > Telefonnummern, Geburtstsatum + adresse (wenn sie zusammen
> > auftreten) besondere Auflagen zu beachten.
>
> Es gilt zwei Dinge zu unterscheiden:
>
> Das erste ist die Einwilligung zur Speicherung, die auch
> durch einfache Angabe der Daten abgegeben werden kann (so wie
> man beim Bäcker ja auch nicht für jedes Brötchen einen
> Kaufvertrag unterschreibt, wohl aber eingeht).

Beim Bäcker kommt eigentlich schon ein Kaufvertrag zustande, jedoch ein mündlicher. Dieser wird durch konkludentes Verhalten auch ohne Unterschrift rechtsgültig...;-)

Musste ich doch direkt loswerden:-)
Gruss
Jürgen
(Musste das in seinem 2.Semester können...)

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Thomas Rosanski

RE: Deutscher Spielepreis - Datenschutz

Beitragvon Thomas Rosanski » 18. Juli 2002, 00:56

"Jürgen Simon" hat am 17.07.2002 geschrieben:
> Thomas Rosanski schrieb:
> > (so wie man beim Bäcker ja auch nicht für jedes
> > Brötchen einen Kaufvertrag unterschreibt, wohl
> > aber eingeht).
>
> Beim Bäcker kommt eigentlich schon ein Kaufvertrag
> zustande, jedoch ein mündlicher.

Sagte ich das nicht? Ich sprach doch nur davon, dass der Vertrag nicht [b]unterschrieben[/b] wird, aber trotzdem eingegangen.

> Dieser wird durchkonkludentes Verhalten auch
> ohne Unterschrift rechtsgültig...;-)

Genau das meinte ich.

> Musste ich doch direkt loswerden:-)

> (Musste das in seinem 2.Semester können...)

Das Kaufen von Brötchen war Bestandteil deines Studiums? ;-)


Fröhlichen Gruß,

Thomas
--
[i]Heute schon gespielt?[/i]
http://thomas-rosanski.de/spiele/


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