Hallo,
ich haben gestern zum zweiten Mal Wallenstein gespielt. Das Spiel hat mir sehr gefallen. Dass nicht, wie beim Risiko üblich, große Feldzüge stattfinden, die über das ganze Spielfeld ziehen, finde im Prinzip auch gut. Trotzdem wirkt der Spielverlauf etwas statisch, vor allem, weil auch nur 6 Spielrunden stattfinden. Eine Verlängerung des Spiels auf drei Jahre ist aus Zeitgründen wohl auch nicht zu empfehlen. Folgendes kam mir in den Sinn:
Man beschriftet von den 5 Blankokarten, die jeder Spieler bekommt, 2 mit folgenden Texten:
1) Land, das in Gefecht A erobert worden ist.
2) Land, das in Gefecht B erobert worden ist.
vielleicht auch noch:
3) Land, in das durch die Nachschubkarte (Kosten 1) neue Armeen nachgerückt sind.
oder ganz extrem:
4) Land, das durch die Einsetzaktionen (Kosten 2 oder 3) neue Armeen bekommen hat.
Diese Karten könnten dann wie normale Länderkarten bei der Aktionsplanung verwendet werden. Der Spieler hat aber auch die Wahl, diese Karten wie normale Blankokarten auszuspielen. Man könnte also im Gefecht A z.B. von Bayern aus Regensburg erobern und dann, wenn die Reihenfolge der Aktionen es zulässt, dort in einer späteren Aktion in derselben Runde ein Gebäude bauen oder von Regensburg aus in Gefecht B ein weiteres Land erobern oder gar Getreide ernten, wenn man sich seiner Sache ganz sicher ist.. Diese Zusatzkarten gestalten dann das Spiel etwas dynamischer.
Gruß
Volker K.