Beitragvon Maxi Heininger » 31. August 2002, 20:03
Hallo Klaus,
mir ist leider noch nicht das Vergnügen zu Teil geworden, von solch personifizierter Spielekompetenz bedient zu werden ( ;-) ), aber ich habe mich auch schon des öfteren über SpieleverkäuferInnen aufgeregt:
Ich habe in München im Kaufhaus XXX in der Spieleabteilung herumgesucht, als ich eine ältere Dame mit der Verkäuferin reden hörte. Die Frau suchte das Spiel Hase und Igel von Ravensburger für ihren Enkel. daraufhin sagte die Verkäuferin ihr, dass es dieses Spiel nichtmehr gebe, da es von Ravensburger aus dem Verlagsprogramm genommen worden sei. Sofort begann sie also der enttäuschten Dame "([ähnlich]e)[gute]" Spiele anzudrehen (will ich jetzt auch hier nicht verurteilen). Als ich mir es dann aber gestattete mich in die Unterhaltung einzumischen, und zu sagen, dass dieses Spiel jetzt neu bei Abacus erschienen sei (stimmt doch, oder?)und ich es beim Obletter gesehen hätte, wollte mir die Verkäuferin dies nicht glauben. Auch nach mehrmaligem bestätigen meiner Aussage stritt die Verkäuferin das ab, und bezichtigte mich sozusagen als Lügner. Als ich dann nach mehrern Versuchen zumindest die ältere Dame davon überzeugen konnte einmal beim Obletter vorbei zu schauen, und diese dann auch den Laden verließ, sah mich die Verkäuferin grimmig beim vorbeigehen an. Soll das faire Kundenbehandlung sein, wenn man einer offensichtlich fachunkundigen Person nicht einmal sagt, dass dieses Spiel jetzt bei einem anderen Verlag ist?
Oder hab ich mich jetzt falsch verhalten und zu unrecht mich in dieses Verkaufsgeschäft eingemischt?
Was hättet ihr getan, nicht das gleiche wie ich?
Auf jedenfall war die Verkäuferin so wie ich das sehen konnte sauer auf mich, weil ich ihr eine Kundin "verkrault" hatte. :roll:
schöne Grüße
Maxi