Beitragvon Gustav der Bär » 9. September 2002, 10:37
Jürgen Schmidt schrieb:
> > > 1) Das aktive Reich von Spieler A ist zersplittet worden. Nun
> > erklärt A den Niedergang der Zivilisation. Muss er vorher die
> > Spielsteine aus der abgetrennten Provinz abziehen oder gilt
> > die Zusammenhangs-Regel nun bereits nicht mehr, da bereits
> > als niedergehend erklärt?
Arne Hoffmann schrieb:
> Er muß noch die Spielsteine aus der abgetrennten Provinz
> abziehen. In der Runde, in der der Niedergang erklärt wird,
> ist das Reich ja noch aktiv. Das Reich geht erst nach der
> Punktevergabe nieder und muß für die Ermittlung der
> Siegpunkte zusammenhängend sein.
Da verstehe ich die Regel anders.
Ein Reich muss doch nur am ENDE des Spielzugs zusammenhängend sein, nicht am Anfang. So lange das Reich aktiv ist, hat der Spieler ja noch die Möglichkeit, getrennte Reichsteile zu verbinden.
Jetzt erklärt man den Niedergang doch, anstatt eine weitere Expansion zu machen.
Wenn das Reich des Spielers geteilt ist, gilt also:
- Der Zug beginnt. Das Reich ist geteilt, was im Moment noch nichts ausmacht, weil es ja der ANFANG des Zuges ist.
- Der Spieler erklärt den Niedergang seines Reiches, nimmt pro Land alle Armeen bis auf eine vom Brett und verteilt die kaputten Säulen.
- Der Zug endet. Das Reich ist immer noch geteilt und das macht immer noch nicht aus, weil es jetzt ja ein niedergehendes Reich ist, für das die Zusammenhang-Regel nicht mehr gilt.
Fazit: Der Spieler muss keine Länder leer räumen.
(P.S.: Ich nehme für die Festungen übrigens die ungefärbten Armeen, die in der Startaufstellung die neutralen Gegner darstellen. Sobald der erste Zug gemacht ist, gibt´s ja genug davon, die nicht mehr als Armeen verwendet werden.)
Auf Xuntheit!
Gustav der Bär
(Peter Gustav Bartschat)