Beitragvon Gustav der Bär » 24. September 2002, 16:59
Hmmm ... bei dem Link sehe ich keinen Fehler, aber bei mir klappt er auch nicht. Na ja: Typisch EDV eben! Ich kopiere* meinen Beitrag einfach mal hier ´rein.
Auf Xuntheit!
Gustav der Bär
(Peter Gustav Bartschat)
* Alle Beschwerden, juristischen Hinweise, Anklagen und Beschuldigungen, weil ich hier etwas zitiere, was schon mal in einem anderen Forum gestanden hat, bitte ich, von vorn herein ins OT-Forum zu schreiben.
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Die Bärenvariante: Karten spielen statt Karten sortieren.
I. Die Bärenvariante ist eine Variante zum Erweiterten Grundspiel. Ziel der Bärenvariante ist es, sich die zeitraubende Sortiererei der Karten nach verschiedenen Sets sowie nach offen und verdeckt liegenden Karten zu ersparen. Ausserdem soll ein Spiel mit mehreren Erweiterungen möglich sein, das der Komplexität des Turnierspiels nahe kommt.
II. Wir benutzen das komplette Basis-Spiel sowie die Erweiterungen "Handel & Wandel", "Politik & Intrige","Ritter & Händler", "Wissenschaft & Fortschritt".
III. Wir bilden den Ereigniskarten-Stapel aus sämtlichen vorhandenen Ereigniskarten.
Der komplette Ereigniskarten-Stapel und die Stapel mit Landschaften, Siedlungen, Städten und Straßen werden wie im Basis-Spiel aufgebaut.
IV. Wir vermischen alle Ausbaukarten des Basis-Spiels und der Themen-Sets miteinander. Aus ihnen bilden wir neun etwa gleich hohe Ausbaukarten-Stapel. Merke: Bei der Bärenvariante liegen Handelskontore, Kirchen, Rathäuser und Universitäten am Anfang niemals offen; der für sie definierte Aufenthaltsort heißt "irgendwo in irgendwelchen Stapeln".
V. Wir spielen nach den Regeln des Basis-Spiels und denen des Erweiterten Grundspiels, soweit diese allen vier verwendeten Themen-Sets gemeinsam sind. Alle Regeln im Zusammenhang mit "Bedingungskarten" gelten uneingeschränkt weiter.
VI. Jeder Spieler darf nur ein Handelskontor, eine Kirche, eine Metropole, ein Rathaus und eine Universtiät bauen. Es ist ihm aber erlaubt, die jeweils zweite Gebäudekarte auf der Hand zu halten, um sie für seinen Gegner zu blockieren. Auch diese Gebäude werden, wenn sie Opfer eines Feuerteufels oder Überfalls sind, auf die Hand genommen; wenn sie abgerissen werden, werden sie auf den persönlichen Ablagestapel gelegt; eine Metropole kann nicht Ziel von Feuerteufel oder Überfall sein und auch nicht freiwillig abgerissen werden.
VII. Für die Inquisition gilt folgende Regel:
Ich darf die Karte nur spielen, wenn Kloster oder Kirche in meinem Fürstentum stehen.
Mein Gegner muss alle seine Handkarten einzeln unter verschiedene Ausbaukarten-Stapel schieben und sich einzeln von diesen Ausbaukarten-Stapeln jeweils die oberste Karte ziehen, bis seine erlaubte Handkarten-Zahl wieder erreicht ist.
VIII. Wer will, kann die ganze Geschichte auch noch um "Zauberer & Drachen" erweitern. Ich habe diese Erweiterung hier nur wegen meines persönlichen Geschmacks unberücksichtigt gelassen: Fantasy ist halt nicht ganz so mein Fall.
(Ursprünglich veröffentlicht am 30.05.2001 im Forum von siedeln.de)