Beitragvon peer » 21. Oktober 2002, 13:29
Hi,
Einige meiner Eindrücke von toll bis schlecht (siehe auch andere Threads):
tragischer Held der Veranstaltung:
HIVE von einem englischen Kleinverlag. War das ein tolles Zweierspiel und wäre das einzige gewesen, was ich mir begeistert gekauft hätte, aber 30 EUR für 22 Holzklöte sind mir -armer Student - bei allem Verständniss für Kleinverlage einfach zu viel. Hoffnung: Kosmos übernimmt es in sein Programm :-)
Splotter-Spiele: Habe alle drei Neuheiten gespielt und gleich gekauft. Cannes ist ein sehr verzwicktes Legespiel mit aufgesetzten Thema, Oraklos ein hübsches, schnelles Grübelspiel und VOC ein (teures, aber schönes) Wirtschaftsding mit Ports-Of-Call-Feeling (dank Zeichnen der Route mit gecshlossenen Augen)
Trias: Mehrheitenspiel mit origineller Idee (Auseinanderdriften des Spielplans). Scheint nicht jedermanns Sache zu sein, aber zumindes zu vier, genau mein Geschmack - nicht zu kompliziert, und sehr knifflig.
Express (Adlunc): Halt ein schnelles Wortspiel, nicht jedermanns Sache, aber nett
Attribut: Noch ein schnelles Wortspiel, zudem sehr originell.
Ehre des Samurai: Man muss sich glaube ich, erst reinspielen, um hinter die Verhandlungsdinge zu kommen. Aber dann ganz schön. Und ich mag das Szenario.
Hdr - das Duell: Erst schiens etwas simpel zu sein, ist aber schön knifflig. Der Spielplan ist natürlich aufwendiger als er sein müsste, ärgerlich weil man lieber die Information aufdrucken sollte, wie viele Felder man bei welchem Abstand jeweils aufrückt.
HdR- die 2 Türme - Kartenspiel: Wieder sehr abstrakt, ansonsten ein nettes Sammelspiel. Ein echter Knizia, qualitativ wie das letzte Ravensburger-hdR-Kartenspiel
ZooSim: Schön, aber letztlich zu wenig neues. Ich war von diesem Versteigerungsding nicht so begeistert. Nach der zweiten Partie lag der Wiederspielreiz bei 0. (Was mich ärgert, denn ich mag das Szenario)
HdR-die 2 Türme -Brettspiel: Sehr thematische Metzelei, die ganz witzig, aber letztlich stumpfsinnig ist. Eigentlich kooperativ, denn wer gewinnt, wenn nicht alle verloren haben, ist im Endenffekt reiner Zufall.
Schwimmende Insel: Eigentlich gar nicht schelchtes Grübelspiel, aber sehr sehr trocken. Da fehlt noch der Pfiff, um mich zu begeistern.
Odins Raben: Es kann sein, dass ein Rudne richtig spannend und taktisch ist, es kann aber auch sein, dass ein Spieler durchzieht. Sehr unbefriedigend.
Arne: (Ja Arne, ich habs noch gespielt ;-) ) Uno als Stichspiel triffts eigentlich. Fürs Klientiel sicherlich nicht schlecht, mich hats aber nicht interessiert.
Mogul: Versteigerungsspiel, bei dem keiner der drei Probespieler das Gefühl hatte, allzu viel Einfluss zu haben.
Stationsmanager: Noch eine Cansta/Rommé - Variante, grösste Enttäusch für mich
Ivanhoe/Tilsit: Zumindest im Grudnspiel absoluter Mist. Auf Nachfrage werde ichs gerne begründen. ;-)
(...)
Insgsamt viel "nettes", aber wenig Highlights. Ein Spiel, wie das letztjährige Gargon, dass ich mir sofort gekauft habe, gabs ausser die Sploter-Dinge keine (Hive für 20 hätte ich sofort genommen). Für Hive hoffe ich auf grosse Verbreitung. Dankeschön an Karsten Adlunc, der für mich der sympathischte Erklärer der Messe war.
Und schöne Grüsse an alle, die ich auf der Messe traf....
ciao,
Peer