Beitragvon peer » 26. Oktober 2002, 14:50
Hi,
Jens Matheuszik schrieb:
>
> Hallo!
>
> Das ist eine schwierige Frage, das auf alle Fälle!
>
> Ich habe - in meinem oben verlinkten Artikel - ja darüber
> berichtet, nachdem ich darauf aufmerksam gemacht worden bin.
> Wobei sich da der Hauptaugenmerk darauf richtete, daß ich der
> Meinung bin, daß vor allem Großhändler die Entscheidung "Pro
> oder Contra d20: Afghanistan" nicht für ihre/die End/Kunden
> treffen sollten (am besten dann noch mit Boykott-Androhungen
> dem gesamten Verlag gegenüber).
(...)
> Es ist natürlich schon ein Unterschied ob man einen Ork
> plättet oder einen Taliban (oder einen US-Marine oder
> jemanden von der am Rande erwähnten Bundeswehr), aber daraus
> einen Boykott-Grund machen - nee, das erinnert mich ein wenig
> an Vorzensur und die gibt es eigentlich nicht.
Naja, wenn ein Händler das Spiel boykottiert kann ich da nichts verwerfliches finden - Für seine Produktpalette ist ja jeder selbstständig (wenn Karstadt keine 2F-Spiele führt, ist das Schade, aber deren Sache).
Und wenn ein Händler meint, der Verkauf eines solchen umstrittenden Spieles würde mehr schaden als nützen, ist das imho nachvollziehbar und hat nichts mit irgeneiner Form von Zensur zu tun. Der Kunde, der das Spiel kaufen will, such sich eben ein anderes Geschäft.
Anders sieht es aus, wenn ein Boykottaufruf gestartet wird - das kann u.U. tatsächlich zur Geschäftsschädigung führen und sollte nur in seltenen Fällen stattfinden (Was sich die Queen-Boykottaufrufer auch mal überlegen sollten)
ciao,
Peer