"Roman Pelek" hat am 20.12.2002 geschrieben:
>> Was mich speziell verwunderte: Warum sind ganz oben nur
>> Kleinverlags-Spiele zufinden? Sind diese wirklich alle besser
>> als die "normalen"?
>
> Aus meiner persönlichen Sicht gibt's da 'ne einfache
> Antwort: weil von den großen Verlagen für Spieler nichts da
> war.
Das würde erklären, warum überhaupt viele Kleinverlags-Spiele in der Liste stehen. Aber die (wenigen? ;-) ) Großverlags-Spiele sind alle nur durchschnittlich bis schlecht bewertet, was m.E. dann doch nicht die "Realität" widerspiegelt.
[i]Kein "Großer" unter den Top 10?![/i] :-?
Oder ist es eher so, dass viele Spieler so stolz auf ihre "exotischen" Errungenschaften sind, das [i]um Himmels willen[/i] eine gute Benotung herauskommen muss? (Stichwort: "Beide Augen zudrücken...")
Anders ausgedrückt: Stimmen zu viele "Sammler" statt Spieler ab? ;-)
> Spiele der "Großen" eher zu Nürnberg kamen denn in Essen
> präsent waren: Puerto Rico, Wallenstein, Mexica, Pueblo,
> Goldland, Nautilus, Wildlife...
Aber sind die folgenden Spiele wirklich schlechter: :-?
Hellas, Bayon, Odins Raben, Carcassonne Jäger & Sammler, Herr der Ringe Risiko, Abenteuer Menschheit, Meine Schafe deine Schafe, Schnapp Land Fluß, ...
> Hm, vermutlich deswegen, da sich die Zielgruppe der Umfrage
> sehr stark mit der deckt, die sich ein Spiel wie Keythedral
> auch "blind" vorbestellen und kaufen.
Tja, was war zuerst da, das Ei oder die Henne? (s.o.)
Will sagen: Wird es gut bewertet, weil man es hat, oder umgekehrt?
>> M.E. sollte eine Punkteskala (0-10) benutzt werden, mit
>> ausführlicher Erläuterung, was sie bedeutet. Optimal wäre
>> eine Unterscheidung nach Spielspaß/Material/Planbarkeit/etc.
>> pp. ;-)
>
> Nach meiner Einschätzung wäre das Ergebnis eines solchen
> Feldversuchs ziemlich absehbar: keiner kann mehr die 3,5MB
> große Tabelle laden geschweige denn darstellen,
Ich denke, die technische Umsetzung wäre noch das kleinste Problem. Schwieriger ist m.E. die Definition einer befriedigenden Attributsauswahl sowie die Motivation der potenziellen Wähler, all diese Informationen einzugeben... ;-)
> und die 2 Personen, bei denen's allen Unkenrufen zum
> Trotz zufällig klappt, haben grade keinen Urlaub und keine
> Lust, eine solche Fülle an Daten abzuarbeiten
Och, ich kenne einige, die sich für sowas interessieren würden... :-))
> ich glaube nicht, dass man bei einer Umfrage umhinkommt,
> ein gewisses Maß an Undifferenziertheit zum Prinzip zu erheben
So trivial, so richtig. (Eine Umfrage ist sowieso nur eine Stichprobe.)
> Die Frage ist nur: wie viel genau?
Eben.
Weihnachtliche Grüße
Jost aus Soest (Spieler, nicht Sammler)