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Nur Anfangseuphorie?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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achim

Re: Testanzahl

Beitragvon achim » 29. Januar 2005, 01:57

Hallo Michael,

deine Aussage:

>Ich bin mir nicht sicher, ob Spieler und Handel wirklich ständig neue Spiele >brauchen.

ist mir leider nicht verständlich.

Natürlich braucht der Markt ständig neue Produkte. Ebenso muß dem Kunden erklärt werden, dass er ständig diese Neuheiten braucht.
So funktioniert nun mal der Markt. Immer wenn ein Produkt seinen Höhepunkt überschritten hat, muß ein Nachfolger her, sonst ist "EBBE" in der Lohntüte.
Deine Frage müßte lauten:
Brauche ich dieses oder jenes neue Spiel?

Übrigens besitzen die großen Verlage alle einige "Cash-Cows": Monopoly, Risiko, Stratego, Uno, Mensch ärgere dich nicht, Memory und Siedler um nur einige zu nennen. Wenn du dir diese jedes Jahr einmal kaufst, können die Verlage auf Neuheiten verzichten.

Grüße Achim

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Jost Schwider

RE: Z.B. St. Petersburg

Beitragvon Jost Schwider » 30. Januar 2005, 10:25

"Werner Bär" hat am 28.01.2005 geschrieben:

> Nach der dritten Partie Puerto Rico kannten viele Leute
> auch schon die ultimative Siegstrategie (Mais verschiffen)

Nööö, diese "Strategie" hatte ich noch nie... :-P
BTW: Du willst doch wohl nicht die Komplexität von SP mit der von PR vergleichen?

Bei PR ergeben sich in jeder Partie völlig neue Situationen, man muss auf das Geschehen wirklich reagieren.

Viele Grüße
Jost aus Soest (spielt PR auch heute noch gern)
http://www.schwider.de/spiele.htm - [i]Besser (Brett)Spielen[/i]

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Jost Schwider

RE: Z.B. St. Petersburg

Beitragvon Jost Schwider » 30. Januar 2005, 10:25

"Dieter" hat am 28.01.2005 geschrieben:

> Die ultimative Siegstrategie bei St.Petersburg - klingt
> interessant.
> Und das bereits nach der dritten Partie ?

SP ist eben sehr einfach strukturiert.

> Wir haben jetzt vielleicht 10 Partien hinter uns und es ist
> immer sehr ausgeglichen (zum Glück).

Das deutet doch auch an, dass ihr alle eine ähnliche "Strategie" verfolgt. War wohl auch nicht schwer zu entdecken... :LOL:

> Der mit den Handwerkern beginnt, hatte bei uns bisher meist
> die Nase vorn.

Du meinst wohl genauer: Wer in der zweiten Runde mit den Handwerkern beginnt...

> Bin neugierig, aber kein Typ, der gewinnen muss. Spannend
> und ausgeglichen muss es sein, das ist das Wichtigste.

Es gibt m.E. nichts schlimmeres, als wenn ein Spiel immer "spannend und ausgeglichen" ist! (Also selbst, wenn ein Profi gegen einen Anfänger spielt?! :-O )

Bei einem gut funktionierenden Spiel sollte der Erfahrenere/Bessere die meisten Partien deutlich gewinnen können. Ansonsten ist ein Spiel völlig uninteressant (man kann es ja öffensichtlich nicht beeinflussen).

Viele Grüße
Jost aus Soest (sprich: "jooost aus sooost")
http://www.schwider.de/spiele.htm - [i]Besser (Brett)Spielen[/i]

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Matthias

RE: Z.B. St. Petersburg

Beitragvon Matthias » 31. Januar 2005, 11:00

Hallo Jost!

Jost Schwider schrieb:

> Es gibt m.E. nichts schlimmeres, als wenn ein Spiel immer
> "spannend und ausgeglichen" ist! (Also selbst, wenn ein Profi
> gegen einen Anfänger spielt?! :-O )

Meine Meinung: Nein, bloß nicht! Dann kann ich auch Schach spielen! Ein richtig gutes Spiel braucht unbedingt ein Glückselement, damit das Spiel auch bei Anfängern ein Erfolgserlebnis hervorrufen kann und das Spiel eben doch spannend sein kann. Im Allgemeinen sollte der bessere Spieler deutlich häufiger gewinnen, aber auf keinen Fall mit riesigem Abstand --> langweilig! Das Glückselement darf das Spiel natürlich auf keinen Fall beherrschen. Aber ein Anfänger sollte auch mal gegen einen erfahrenen Spieler "gut aussehen" können.


Gruß
Matthias (der wahrscheinlich zu doof für Schach ist) :-)

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Günter Cornett

RE: Z.B. St. Petersburg

Beitragvon Günter Cornett » 31. Januar 2005, 17:25

Matthias schrieb:
>
> Hallo Jost!
>
> Jost Schwider schrieb:
>
> > Es gibt m.E. nichts schlimmeres, als wenn ein Spiel immer
> > "spannend und ausgeglichen" ist! (Also selbst, wenn ein Profi
> > gegen einen Anfänger spielt?! :-O )
>
> Meine Meinung: Nein, bloß nicht! Dann kann ich auch Schach
> spielen! Ein richtig gutes Spiel braucht unbedingt ein
> Glückselement, damit das Spiel auch bei Anfängern ein
> Erfolgserlebnis hervorrufen kann und das Spiel eben doch
> spannend sein kann. Im Allgemeinen sollte der bessere Spieler
> deutlich häufiger gewinnen, aber auf keinen Fall mit riesigem
> Abstand --> langweilig! Das Glückselement darf das Spiel
> natürlich auf keinen Fall beherrschen. Aber ein Anfänger
> sollte auch mal gegen einen erfahrenen Spieler "gut aussehen"
> können.

Grundsätzlich sehe ich das auch so. Aber ein Glücksfaktor ist nicht unbedingt notwendig. Beim Go gibt es z.B. ganz regulär Vorgabesteine für den schwächeren Spieler.

Dein Beitrag steht übrigens nicht notwendigerweise im Widerspruch zu Josts Aussage, der '[b]immer[/b] "spannend und ausgeglichen" ' schreibt.

> Gruß
> Matthias (der wahrscheinlich zu doof für Schach ist) :-)

Alles eine Frage der Motivation. Zu 'doof' für Schach ist man vermutlich dann, wenn einem das Spiel keinen Spass macht und man sich nicht darauf einlassen möchte, es zu lernen. Dann sollte man das IMHO auch nicht versuchen sondern was anderes spielen, das einem mehr Spass macht.

Gruß, Günter


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