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[Fernsehtipp] Preisträger im ZDF

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Franz-Benno Delonge

Re: ...und nehmen wir mal Drehbuchautoren

Beitragvon Franz-Benno Delonge » 30. Juni 2005, 23:06

Hallo Roman,
das sind ja schöne Gedankenspiele. Nach wie vor finde ich, daß wir Spieleautoren vergleichsweise ganz gut dastehen.
Mit den Kritikern ist das natürlich ein ganz eigenes Thema. Ich habe ja schon einmal ausgeführt, daß ich Rezensenten prinzipiell ganz toll finde. Wenn zum Beispiel jemand den alten Scherz aufwärmt, Kritiker seien wie Eunuchen (weil sie es zwar selber nicht können, aber trotzdem genau wissen, wie es geht), dann rege ich mich immer furchtbar auf und muß ganz scharf widerspechen.
Schönen Gruß
Benno

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VolkiDU

Re: [OT] Aus dem Nähkästchen des Bären

Beitragvon VolkiDU » 1. Juli 2005, 00:22

Peter Gustav Bartschat schrieb:
> Die höchsten Auflagen hatte ich allerdings unter meinem
> Pseudonym "Zweckform".

Aber immerhin nicht soviel wie unter meinem Pseudonym: DIN A

:lol:

Volker

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VolkiDU

Re: [OT] Aus dem Nähkästchen des Bären

Beitragvon VolkiDU » 1. Juli 2005, 00:26

Ganz zu schweigen von ISBN oder ISSN

Gut' Nächtle

Volker

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Marcel-André Casasola Merkle

Re: warum die Bedenken?

Beitragvon Marcel-André Casasola Merkle » 1. Juli 2005, 06:58

Hallo,

ich glaube, wir sind wirklich weit davon entfernt, Angst haben zu müssen, nur weil der Autor eines Spiels in den Medien genannt, ein Interview mit ihm geführt oder er sogar mal in eine Talkshow eingeladen wird.

Es geht mir darum, offensiv für das Brettspiel einzustehen. Im Radio, im Fernsehen, in den Zeitschriften. Damit die Menschen wieder merken, das Brettspiele präsent sind. Es ist schon fast albern, dass wir ein Kulturgut so vernachlässigen, bei dem Deutschland Weltmarktführer ist.

Der Autor kann medial als Identifikationsfigur und Vermittler auftreten. Er hat in der Spielebranche eine Funktion inne, die die Menschen intuitiv verstehen. Er kreiert die Ideen. Stehen die Marken im Vordergrund, wird dieser Umstand verschleiert. Wer interessiert sich schon dafür, wer die Lila Pause erfunden hat? Ein Medium, in dem die Marken vor den Personen stehen, wird nie als Kulturgut wahrgenommen werden.

Beste Grüße
Marcel-André

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Marcel-André Casasola Merkle

Autorennamen auf der Schachtel

Beitragvon Marcel-André Casasola Merkle » 1. Juli 2005, 07:12

Lieber Franz-Benno,

da juckt es mich aber auch mal in den Fingern und ich frage bewusst polemisch:

Warum den Autor überhaupt vorne auf die Schachtel drucken? Ein kleiner Vermerk in der Spielregel müsste doch genügen.

Man kann immer mit dem Status Quo zufrieden sein. Ich finde es allerdings weitaus schöner, gemeinsam nach Wegen zu suchen, das Spiel in der Öffentlichkeit zu fördern. Dem Autorenspiel ein Gesicht zu geben, es durchaus auch abzuheben von Monopolyvarianten und Plastikkram, ist eine der vielen Möglichkeiten das zu tun.

Beste Grüße
Marcel-André

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Franz-Benno Delonge

Re: Autorennamen auf der Schachtel

Beitragvon Franz-Benno Delonge » 1. Juli 2005, 09:55

Lieber Marcel-André,
neinneinnein, so wars auch wieder nicht gemeint. Das mit dem Namen auf der Schachtel ist natürlich eine schöne Sache. Aber nicht zuletzt und gerade deshalb finde ich, daß wir mit dem Stand der Dinge ganz zufrieden sein können.
Klar kann man sich immer eine idealere Situation vorstellen, so wie du das entworfen hast. Die Frage ist halt, wie realistisch das ist.
Aber es ist natürlich völlig in Ordnung, daß du als unser neuer Boss da was anstoßen willst.
Schönen Gruß
Benno

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der drei

Re: warum die Bedenken?

Beitragvon der drei » 1. Juli 2005, 13:53

Klaus Teuber ist in den Medien präsent, du warst auch in den Medien präsent. Was willst du mehr?

Vielleicht auch nicht so oft in den Medien präsent, aber sei lieber froh, dass es so ist. Prominenz ist durchaus ein zweischneidiges Schwert. Du wirst nie so abgebildet, wie du dich siehst, und auch nicht, so wie du bist, sondern so wie die Presseleute dich sehen. Im Endeffekt kann sich sich das auch ins Negative wandeln.

Auch, wenn du es nicht willst, kann es die Spieleautorenszene verändern, denn damit rücken eher schöne, junge, dynamische, rhethorisch begabte Spieleentwickler in den Vordergrund. Ältere, etwas seriösere Kandidaten haben so weniger Chancen, sich im Fernsehen zu präsentieren. Klaus Teuber hat Qualitäten als Spieleerfinder, ob er Qualitäten als interessanter Talkshowgast hat, wage ich zu bezweifeln.
Ob die Autoren, die fürs Medium Fernsehen geeignet sind, auch die Spiele entwickeln, die deinen Qualitätsansprüchen genügen, ist eine andere Frage. Es kann nämlich durchaus sein, dass die Autoren, die im Fernsehen gut ankommen, "mensch ärgere dich nicht"-Klone verantworten


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