Beitragvon Roman Pelek » 9. Dezember 2005, 16:46
Hi Jochen,
bevor wir hier zu sehr in andere Themenbereiche im Zusammenhang mit der Umfrage abgleiten, wollte ich Deine ursprüngliche Anfrage auch noch mal kurz würdigen, wenn ich schon dabei bin, meinen Senf dazuzugeben ;-)
> ich habe gerade mal die aktuellen Spielbar-Umfrageergebnisse
> zu den Herbst-Neuheiten angeschaut. Bei momentan 7590
> abgegebenen gültigen Stimmen und 356 gültigen Teilnehmern
> macht das ca. 21 Spiele, die jeder Teilnehmer im Durchschnitt
> bewertet hat.
> Bei 21 Spielen frage ich mich, ob die Noten auf wirklichen
> Tests oder auf dem bloßen optischen Eindruck eines Spiels
> beruhen. Oder haben hier nur die absoluten Sammler- und
> Spielefreaks an der Umfrage teilgenommen?
Es sind definitiv viele Harcore-Freaks dabei, so dass der Schnitt entsprechend hoch ausfällt. Gelegenheitsspieler erreichen wir maximal indirekt, z. B. wenn Teilnehmer Mitspieler, die ansonsten nix mit der Spieleszene am Hut haben, auf die Umfrage aufmerksam machen.
Ich persönlich komme auf 132 bewertete Spiele in 6 Umfragen, also auch über 21 Spiele pro Umfrage. Wobei ich mengenmäßig i. d. R. sehr zurückhaltend werte, d. h. nach mindestens einer kompletten, zu Hause in Ruhe gespielten Partie nach eigenem Regelstudium. Zudem habe ich eine Umfrage von der Notenvergabe her komplett ausgespart. Wobei, wie Jürgen schon richtig sagte, jeder für sich selbst entscheiden muss, wann er sich welche Note zutraut, schließlich isses ja nur eine Um- und keine Rezensionsnotenabfrage, da muss man beileibe keine unnötige Selbstkasteiung vornehmen.
Summa summarum sehen wir beim weit überwiegenden Teil der Teilnehmer keinen Grund, auch nur ansatzweise daran zu zweifeln, dass sie selbst gut genug wissen, was sie tun. Ich persönlich habe - jenseits von Jürgens Engagement, der etwas mehr an der Backe hatte - dieses Mal nur eine einzige Rückfrage an einen (ausländischen) Teilnehmer gestellt, weil ich das Gefühl hatte, dass er aufgrund der Sprachbarriere unsere Notenskala falschherum interpretiert hat - und der hat sich über die Hilfestellung gefreut. Naja, und auf den Evergreen "zweifelhafte Hype- und Werbeversuche Einzelner" bin ich ja schon weiter oben zum x-ten Male eingegangen, so dass ich die Gebetsmühle für dieses Jahr beruhigt in den Schrank zurück stelle 8-)
Ciao,
Roman