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Braz
Kennerspieler
Beiträge: 6431

RE: E&T und Samurai

Beitragvon Braz » 24. August 2006, 17:05

Michael Andersch schrieb:

> Ich auch. E&T konnte ich noch nie besonders viel abgewinnen
> (Glücksanteil beim Plättchen ziehen, staubtrockenes
> Spielgefühl), wogegen ich Samurai richtig gut finde.


Das Spielgefühl sei ja jdem immer selber überlassen, dennoch möchte ich einmal zum Thema "Glücksabhängigkeit" etwas erwähnen: Sicherlich ist immer Glück mit im Spiel, wenn ich aus einem Sack diverse farbige Plättchen ziehen muss. Aber gerade hier kann man seine Strategie meines erachtens gerade so aufbauen, dass gerade dieser Effekt möglichst klein gehlaten wird. Ich selber empfend es noch nie als sonderliches Glück, wenn ich in dem Spiel gewonnen habe umgekehrt aber auch noch nie als sonderliches Pech, wenn ich mal verloren hatte.
Ingesamt ist E&T in meinen Augen ein höchst strategisches Spiel, das nicht nur spannend, sondern auch sehr einfach zu erlernen ist und gerade darin besteht bei mir der Reiz: Beim E&T tauche ich für 2h komplett in das Spiel ein und befinde mich andauern in der Angriffs/Defensiv-Haltung, will sagen: Man wird ständig gefordert.
...und mal ehrlich: Innerhalb der 90-120 min kann man nicht andauernd Gülle ziehen, oder?! Irgendwo relativiert sich das dann schon.....zumal die Mitspieler ja auch in den Sack greifen müssen. ...und ich habe noch kein Spiel E&T erlebt, bei dem jnd rein aus Glück gewonnen hätte.


Besten Gruß
Braz

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Michael Weber

RE: E&T und Samurai

Beitragvon Michael Weber » 24. August 2006, 19:01

Michael Andersch schrieb:
> Nicht so ganz Deiner Meinung bin ich beim Spielgeschehen. Ich
> hatte oft den Eindruck, dass ein Spieler, wenn er mal unten
> ist, die Füße nicht mehr auf den Boden bekommt. Umgekehrt
> habe ich den Eindruck, dass ein Spieler, der mal eine gewisse
> Stärke aufgebaut hat, kaum mehr zu Fall zu bringen ist.

Stimme ich zu 80 % überein. geht schon, aber ist ganz, ganz schwer.


> Überhaupt nicht Deiner Meinung bin ich beim Punkt
> "Mitfiebern", denn ich halte den Glücksanteil für immens und
> eigene, langfristige Planungen für kaum machbar.

Doch schon, aber das Nachziehen bestimmt, wer vorne liegt und dort dann evtl. bleiben kann. Andererseits kann man ja auch mit jedem Plättchen immer noch etwas anderes machen. Meistens ...

> OK, ich streiche "trocken" und ersetze es vielleicht besser
> durch "anstrengend" und "nicht befriedigend". Man muss jede
> Menge überlegen,

Ich schließe mich hier an.


> > Gruß Heiko (der sich gerade fragt was das Gegenteil eines
> > "trockenen" Spieles ist, hmmm, vielleicht ein lebendiges?)
> Ja, das halte ich in diesem Fall für ein passendes Gegenteil!

Sehr gut. Ich würde sagen, dass Euphrat & Tigris keine spielerische Seele hat. Zu sehr abstrakt und kopflastig, zu wenig spielerisch. Das gleiche denke ich von Schach, wobei ich beides für herviorragende Spiele halte. Dennoch mag ich eben "Bauchspiele" lieber, bei denen man auch mal Fehler machen darf, ohne gleich zu verlieren.

Michael

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Sebastian Meinert

Re: Trost hinsichtlich RA

Beitragvon Sebastian Meinert » 24. August 2006, 19:20

da stimme ich Dir zu...

vor allem ist es in Deutschland fast ueberall zu erhalten..

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Roman Pelek

Die Seele von E&T

Beitragvon Roman Pelek » 24. August 2006, 23:29

Moin,

Michael Weber schrieb:

> > > Gruß Heiko (der sich gerade fragt was das Gegenteil eines
> > > "trockenen" Spieles ist, hmmm, vielleicht ein lebendiges?)
> > Ja, das halte ich in diesem Fall für ein passendes Gegenteil!
>
> Sehr gut. Ich würde sagen, dass Euphrat & Tigris keine
> spielerische Seele hat. Zu sehr abstrakt und kopflastig, zu
> wenig spielerisch. Das gleiche denke ich von Schach, wobei
> ich beides für herviorragende Spiele halte. Dennoch mag ich
> eben "Bauchspiele" lieber, bei denen man auch mal Fehler
> machen darf, ohne gleich zu verlieren.

Hm, das hängt vermutlich wieder mal stark davon ab, wie man E&T spielt. Ich hab's erst jüngst mal mit einem Mitspieler gespielt, der gerne aus allem einen Guerillakrieg macht. Und bei E&T fand ich das höchst unterhaltsam, schlimmer noch: er hat damit gewonnen... Vielleicht sind Spiele letztendlich doch lediglich das, was Spieler draus machen.

Ciao,
Roman

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Hans-Peter
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Beiträge: 131

Re: Die Macher

Beitragvon Hans-Peter » 25. August 2006, 06:45

Hier gibts die Infos dazu: www.valleygames.ca

Gruesse aus Canada

Hans-Peter

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Martin L. Beiwerk

Re: Kurios!

Beitragvon Martin L. Beiwerk » 25. August 2006, 09:00

Hallo!

:-) Das fand ich schon immer kurios (im positiven Sinne), dass ein Nordamerikaner ein Spiel spielt, das 6 Stunden lang dauert und bei dem es um die deutsche Parteienlandschaft geht. Gerade die USA mit Ihrem etwas schwach ausgeprägten Demokratieverständnis (wenn ich das mal so salopp sagen darf => siehe Bush-Wahlen) spielen ein solches Spiel! Wo die sich doch sonst kaum für den Rest der Welt interessieren (außer deren Öl *garstig*)! Und das wird dann auch noch von einem kanadischen Verlag neu aufgelegt! Die Welt ist schon verrückt! Aber cool is es schon... :-)

Gruß nach Kanada! Für mich eindeutig das schönste Land der Welt. "Oh Canada..."

Martin L. Beiwerk


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