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Händler von Genua

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H.-Georg Rausch (G´Ork; AFS)

re: Händler von Genua

Beitragvon H.-Georg Rausch (G´Ork; AFS) » 14. Mai 2001, 15:44

Hallo allerseits!
Ich habe noch nicht alle Spiele des Jahrgangs gespielt und auch Die Händler von Genua bis jetzt nur dreimal. Bis jetzt steht aber für mich fest:
1. Beste Spielregel zu einem komplexen Spiel
Bei genauem Lesen haben sich KEINERLEI offene Fragen oder Diskussionen um eine Auslegung ergeben. Dies ist vor allem auch der exakten Begriffstrennung gutzuschreiben (z.B. Güter / Waren). Bravo!
2. Größter Handlungsspielraum trotz umfangreichem Reglement
Die Möglichkeiten, miteinander zu handeln, sind schier unglaublich. Die einzige Frage, die sich hier stellte, war: Wann beginnt ein "Scheingeschäft"? Eine kleinere Geldstückelung ginge in der Tat zu lasten der sehr vielfältigen Handlungsmöglichkeiten.
3. Problematische Farbgebung
Besonders bei Kneipenlicht sind die Warenwürfelchen nicht immer unbedingt zu unterscheiden. Hier wären unterschiedliche Größen oder Formen sinnvoll gewesen oder zumindest ein kleines Übersichtskärtchen. Das war aber bisher das einzige entdeckte Manko.
4. Nicht zuletzt hat mich die alea-eigene Einstufung der Komplexität des Spiels erfreut. Diese liegt bei DHVG nämlich ziemlich genau in der Mitte, und das lässt unsere Komplexitäts-verwöhnten Spieler (so auch mich) für Zukünftiges hoffen. Während mit "Royal Turf" hoffentlich das untere Ende der Komplexitätsskala erreicht ist, gibts nach oben hin noch viel Luft.
Die Diskussion um angebliche Regellücken, Unklarheiten etc. hat mich veranlasst, hier schonmal vorab über das Spiel was zu schreiben, das, vorausgesetzt man mag Verhandlungsspiele, das Beste dieses Jahrgangs sein dürfte.
Ansonsten werde ich es jetzt erstmal noch so 7-8x Spielen und dann eine entsprechende Rezension unter der AFS-Homepage veröffentlichen.
In diesem Sinne
Mit spielerischen Grüßen
G´Ork.


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