Beitragvon Roman Pelek » 30. Juli 2001, 04:08
Hi Ina,
>was bitte, ist beim Siedeln planbar? Schon mal an der sechs gebaut und zugesehen, wie es 8en und 9en hagelte und Du hast blöd zugeschaut!<
Zig Male selbst erlebt :) Dennoch lohnt sich eine vermehrte Bebauung an statistisch häufiger vorkommenden Zahlen über mehrere Partien hinweg. Abgesehend davon habe ich *nie* gesagt, dass ich Siedler für ein strategisches Spiel halte, bei dem die Planung in jeder einzelnen Partie Früchte trägt ;-) Siedler ist ein Familienspiel mit erhöhtem Glücksfaktor, und genau das will es auch sein und das macht auch seinen Erfolg aus. Ich habe mir nur erlaubt, die Siedler mal gegen Regelvarianten zu verteidigen, die m.E. nix verbessern... :-D
>Außerdem kennst Du Lutz nicht! Lutz hat immer Schafe. Baut Lutz an der 12 mit Schafen, hagelt es 12en, baut er an der 3 hagelt es 3en. Es ist nicht zu glauben. Ein Trost ist, daß Lutz trotzem selten gewinnt (weil nur Schafe verhelfen auch nicht zum Sieg).
Und trotz und alledem: Ich liebe die Siedelei in allen Varianten und ärgere mich immer wieder, wenn meine Zahlen einfach nicht kommen.<
Ich persönlich muss sagen, dass ich mein Pensum "Siedler" für dieses Leben wohl erfüllt habe ;-) Ich verbringe meine Zeit lieber damit, eine sehr breitgefächerte Auswahl von Spielen zu spielen und kennenzulernen, da mich Spielideen an sich faszinieren. Ein neues Spiel hat so was wie Weihnachten, man möchte gerne wissen, was unter der Verpackung steckt (zugegeben, jeder hat noch was kindliches in sich). Mich fasziniert mehr die kreative Bandbreite denn die vollkommene Ausreizung eines Spiels. Letzteres mache ich nur sehr selten, und auch das nur aus Neugier, um mal zu schauen, wie weit man denn eine einzige Spielidee ausreizen kann. Bei Siedler habe ich beschlossen, es gebührend gewürdigt zu haben ;-)
>Ansonsten kann ich Dir nur zustimmen, es gibt noch viele viele andere wunderschöne strategische Spiele und kann immer noch nicht richtig verstehen, aus welchem Grund ich eigentlich so viele Stunden im Krankenhaus verbringen muß und sooo selten spielen kann!<
Kann man im Krankenhaus nicht spielen? Gibt's da nicht neue Therapieansätze? Wäre das nicht, mal ganz ernsthaft, eine interessante Sache, Spiele im Krankenhaus zu etablieren? Ich kann mir gut vorstellen, dass dies für willkommene Abwechslung und Spass bei Patienten (wie auch Personal) sorgen würde. Der Zimmerfernseher als Genesungsförderungsmassnahme allein kann's ja wohl nicht sein, oder? Und nicht nur Kinder profitieren psychisch vom Bauklötzenrefugium, auch Erwachsene nehmen so ein Angebot sicher gerne wahr. Und aus medizinischer Sicht sollte das ja wohl positiv wirken, oder?
Ciao,
Roman (hält Spielen an sich für eine positive Sache)