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Spieleabend mit Wenigspielern - Was auf den Tisch ???

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Sven

Re: Spieleabend mit Wenigspielern - Was auf den Tisch ???

Beitragvon Sven » 4. November 2001, 23:18

Ich schliesse mich dem Heiko an ;)
Allerdings würde ich noch Ab die Post vorschlagen (kommt fast immer an ;)
Kardinal und König ist auch ganz nett runter zu spielen.
Carcassonne (allerding steigen da auch nicht alle gleich durch)
ansonsten Kartenspiele wie Ohne Furcht und Adel ( als Ersatz für Verräter ;) ) und 6 nimmt ! sind für Wenigspieler auch schnell zu lernen und haben grossen Spielspass.

Viel Spass

Sven

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Marten Holst

Re: Spieleabend mit Wenigspielern - Was auf den Tisch ???

Beitragvon Marten Holst » 5. November 2001, 12:21

Moinle Jost,

> Knatsch, damit kann man durchaus "Wenigspieler" anlocken:
>
> Jeder kennt Kniffel, jeder kann würfeln, und trotzdem bietet
> das Spiel genügend Raum für "taktische" Überlegungen.
> Außerdem kann/muss teilweise zusammengespielt werden (alle
> gegen den Führenden) und es ist von relativ kurzer Dauer, so
> dass auch "Wenigspieler" eine Revanche fordern.

Erstaunlicher Weise hatte ich bei gar-nicht-mal-sooo-wenig-Spielern gerade mit Knatsch Schwierigkeiten, dass es zu komplex sei; gerade die Taktik, wann man wen stoppen müsse. (Wobei ich gerne eingestehe, dass meine Taktik, zu jammern, dass ich kein Gegner sei, und man doch bitte auf David oder Rainer hauen solle, die seien kürzer vorm Sieg, vielleicht bei Erstspielen auch zu Irritationen gegenüber echten taktischen Tipps führen könnte).

Tschüß
Marten (hat Knatsch lieber auf dem als am Spieltisch)

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Marten Holst

Re: Spieleabend mit Wenigspielern - Was auf den Tisch ???

Beitragvon Marten Holst » 5. November 2001, 12:28

Moinle,

auf die Gefahr hin, destruktiv zu wirken...

> Linie 1

Nur so nebenbei (hier stimme ich bzgl. Wenigspielereignung zu): gibt es schon ein angemessenes Surrogat für den wenig befriedigenden Würfelteil?

> Durch die Wüste

Sehe ich kritisch. Das Spielziel ist zwar eindeutig (möglichst viele Punkte), aber ich halte die Wege (lange Ketten, Palmen, Oasen, wasjibbetnochsoalles) für Einsteiger für zu zahlreich - es gibt [i]grundsätzlich[/i] verschiedene Strategien, die abgewogen werden wollen, und da fühlen sich Erstlinge gerne überfordert.

Tschüß
Marten (mag verschiedene Strategien sonst ganz gerne)

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Bernd

Re: Spieleabend mit Wenigspielern - Was auf den Tisch ???

Beitragvon Bernd » 5. November 2001, 12:40

Also, wir haben mit Elfenland begonnen, und es lief recht gut. Gelegentlich hat sich mal jemand bei der Planung seiner Route vertan, aber im großen und ganzen haben sie es kapiert und waren auch eifrig bei der Sache.

Danach haben die drei (während ich etwas kochte) dann Bongo gespielt, was nach anfänglichem Stirnrunzeln sehr gut ankam.

Es folgte Espresso (nach dem Essen), was immer besser lief, je länger wir spielten.

Danach wurde auf ihren Wunsch hin Der Herr der Ringe gespielt, und hier stießen sie dann an ihre Grenzen. Das lag einerseits daran, das zwei Leute das Buch nicht kannten, und andererseits daran, dass Sie angst hatten etwas "falsches" vorzuschlagen. So wurde ich dann immer fragend angeguckt, was denn jetzt zu tun sei. Aber gut fanden sie das Spiel schon, und wollen es nächstes Mal nochmal versuchen. Dann soll auch Ursuppe an die Reihe kommen....

Bernd

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Britta

Re: Spieleabend mit Wenigspielern - Was auf den Tisch ???

Beitragvon Britta » 5. November 2001, 14:54

Hallo!

>
> > Durch die Wüste
>
> Sehe ich kritisch. Das Spielziel ist zwar eindeutig
> (möglichst viele Punkte), aber ich halte die Wege (lange
> Ketten, Palmen, Oasen, wasjibbetnochsoalles) für Einsteiger
> für zu zahlreich - es gibt [i]grundsätzlich[/i] verschiedene
> Strategien, die abgewogen werden wollen, und da fühlen sich
> Erstlinge gerne überfordert.

Mit "wasjibbetnochsoalles" hast du doch schon alles aufgezählt und was die Strategien angeht: Es müssen doch nicht immer reine Glücksspiele sein. Außerdem ist das "Ahhh" und "Ohhh" oder auch "Igitt" immer wieder schön, wenn man den Sack mit den pastellfarbenen Kamelen auskippt. :-))

Britta

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Volker Kalthaus

Re: Spieleabend mit Wenigspielern - Was auf den Tisch ???

Beitragvon Volker Kalthaus » 5. November 2001, 16:03

Soooo....

Erstmal vielen vielen Dank für Eure ganzen Antworten und Tips !!!!!

Ich hab mich dann an besagtem Spieleabend für Medina, Kuhhandel und Bohnanza entschieden.

Und leider war's n Flop! Naja, ganz so kann man es nun doch wieder nicht sagen.

Insgesamt waren wir vier Spieler. 3 davon waren mit den Spielen super zufrieden und hatten ihren Spaß. Die Regeln war "schnell" erklärt und man konnte starten.

Wie gesagt, das gilt für DREI der vier.

Der besagte 4. Spieler fand alles zu kopflastig. Selbst nach 1 Stunde Bohnanza (Wir haben es 2mal gespielt) war der Spielmechanismus immer noch unklar. Genauso bei Kuhhandel und Medina.

Die anderen Drei haben dann immer wieder versucht es zu erklären - leider ohne Erfolg:

Fazit: Spieler Nr. 4 war nur generft, da nichts gepeilt. Die anderen Drei waren generft, weil es an einer Stelle immer hakte und man immer das gleich erklären mußte, so daß die Stimmung dann eher angespannt war.

Schaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaade !!...

Aber leider ist es ja so, wenn's bei einem nicht klappt geht es immer zu Lasten des ganzen Spieleabends.

Ich denke die Spiele ware voll und ganz ok. Das nächste Mal werde ich die "Spielerbesetzung" wahrscheinlich ein wenig variieren.

Viele Grüße,

Volker

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Arno C. Hofer
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Beiträge: 421

Re: Nicht entmutigen lassen ...

Beitragvon Arno C. Hofer » 5. November 2001, 17:12

Hi Volker,
... ja so mancher "haptischer Typ" (glaube ich herauszulesen) braucht manchmal ein Jenga oder ein Carabande um von seinen "Kopfblockaden" wegzukommen. Irgendsoein haptisches Spiel in Reichweite zu haben zahlt sich aus ... Aber: wir können Dir gerne Tips über Tips geben, die Erfahrung kannst nur Du selbst machen, denn Gottseidank sind alle Menschen so verschieden! Sonst wär' es ja echt fad, wenn Du in eineN nur eine Münze hineinzuwerfen brauchtest und sie/er würde spielen, wie Du dir das vorstellst ... Aber vielleicht gibts ja bald den Spiele-Roboter, den man als androgyne/n PartnerIn mieten kann und d(i/e)r selbständig spielt ...

Ich galube aber, Ihr habt alle vier doch wichtige Erfahrungen über Euch selbst und über die Mitspielenden sammeln können. Die müssen nicht zwangsläufig positiv sein ([b]obwohl man sich's doch so sehr wünscht!!![/b]), vielleicht lernt man für sich aus Negativen sogar noch mehr ... Dann war es ja doch ein positiver Abend, der wiederholt werden sollte. Übrigens: auch bei dem einen Mitspieler nicht aufgeben! Manche haben eben einen verzögerten Start ...

Ciao, Arno

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Jost Schwider

Re: Spieleabend mit Wenigspielern - Was auf den Tisch ???

Beitragvon Jost Schwider » 5. November 2001, 18:46

> gerade die Taktik, wann man wen stoppen müsse

Das erinnert mich an meine erste Partie: Man achtete noch gar nicht auf die Siegbedingung, jemand machte ein Turnier und schwupps - Fertig! :-D

Jost aus Soest (nimmt gerne an Turnieren teil - hähähä)

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Jost Schwider

Re: Nicht entmutigen lassen ...

Beitragvon Jost Schwider » 5. November 2001, 18:58

Hallo Arno,

eins muss ich dir unbedingt lassen: Du bist einfach ein herzensguter Mensch! :-)
Soviel Optimismus und Positivismus!

Aber eigentlich hast du ja recht: Wenn man die positive Essenz aus allem herauszieht, hat man einfach mehr vom Leben!

Jost aus Soest (manchmal auch "filosofisch")

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Jost Schwider

Espresso

Beitragvon Jost Schwider » 5. November 2001, 19:08

> Espresso (nach dem Essen)

Wann denn sonst? Nach dem Essen trinkt man immer ein Espresso!
Nur deutsche Touristen trinken einen Cappuccino nach einem Mahl...
*SCNR*

Jost aus Soest (schämt sich für diese deutschen :LOL: )

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HBS

(OT) Spieleabend mit Wenigspielern - Was auf den Tisch ???

Beitragvon HBS » 5. November 2001, 23:40

Volker Kalthaus schrieb:
>
> Und leider war's n Flop! Naja, ganz so kann man es nun doch
> wieder nicht sagen.

... und jetzt können wir langsam eine Selbsthilfegruppe gründen ;-)

> Ich denke die Spiele ware voll und ganz ok. Das nächste Mal
> werde ich die "Spielerbesetzung" wahrscheinlich ein wenig
> variieren.

Wo spielst Du denn? Vielleicht können wir ja aus zwei Problemen eins bzw. keins machen???

Gruß und viel Glück und Spaß für weitere Abende,
Hanna
(will sich auch nicht entmutigen lassen!)

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Otto

Re: Nicht entmutigen lassen ...

Beitragvon Otto » 6. November 2001, 14:55

Was bitte ist ein 'haptischer' Typ ?

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Otto

Re: Spieleabend mit Wenigspielern - Was auf den Tisch ???

Beitragvon Otto » 6. November 2001, 15:01

Unter den etwas komplexeren Spielen habe ich neulich großen Spaß an 'Union Pacific' bekommen, auch oder trotz dass es ein Wirtschaftsspiel ist.

Die Regel ist meiner Ansicht nach auch (relativen) Neulingen recht schnell erklärt.

O.k. es ist kein Partyspiel.

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Arno C. Hofer
Kennerspieler
Beiträge: 421

Re: Nicht entmutigen lassen ...

Beitragvon Arno C. Hofer » 6. November 2001, 15:29

Otto schrieb:
>
> Was bitte ist ein 'haptischer' Typ ?

Jemand, der etwas "angreifen" muß, wie z.B. einen Jenga-, Bamboleo- oder Bausack-Baustein, der gern wirklich "mit seinen Fingern spielt" wie bei Carrom, Hamsterrolle oder eben Carabande ... Haptische Typen müssen etwas im wahrsten Sinne des Wortes "begreifen" (Kleinkinder sind immer haptisch) bevor sie es sich auch "vorstellen können" (= etwas "Verkopfen").

Arno


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