Hallo nochmal,
Ich denke mein Posting ist etwas missverstanden worden. Natürlich bin ich nicht der Ansicht immer auf den Führenden zu hauen.
Bei Spielen wie: die Siedler von Catan, Puerto Rico, Krone und Schwert und usw. ist es natürlich völliger Quatsch den Führenden zu blockieren, damit nicht Spieler X, sondern Spieler Y gewinnt. So von wegen: "Ich schenk dir meine Rohstoffe (oder geb sie billig ab), damit wir den Führenden noch über den Tisch ziehen können." Ein solches Verhalten wäre nicht zu akzeptieren. Ich selber spiele in zwei Spielgruppen, mit sehr unterschiedlichen Leuten, aber ein solches Verhalten ist bei uns noch nie an den Tag gelegt worden (ist ja vielleicht schon ein Privileg).
ABER
Wir spielen auch häufig Spiele, bei denen das Verhandeln und Bündnisse schliessen einen großen Teil des Spieles ausmacht, wie z.B. Diplomacy, Risk 2210, Age of Imperalism, Dune und Civi. Dabei kommt es vor das mehere Spieler sich zusammen tun, um Ihre eingene Position zu verbessern. In der oben gennaten Civi-Partie bestand das Bündnis darin, dass zwei Spieler untereinander für die nächsten Runden ein nicht Angriffspakt geschlossen hatten, um sich besser gegen die Übermacht wehren zu können, die sie bedrohte. Das war nun mal der führende Spieler (nebenbei, das war ich).Diese Absprache war für beide logisch und ,wie ich finde, auch nicht unfair. Ich finde nicht das solche Bündnisse besonders destruktiv sind oder ein Verhandlungsspiel kaputt machen.
Gruß Thomas (der zwar nur vierter geworden ist, aber trotzdem Spass am Spiel hatte)