Beitragvon peer » 23. Januar 2004, 02:24
Hi,
Norman Kurock schrieb:
>> Wie wärs denn mit Rabattstaffelungen zum Beispiel!
> Das ist doch wohl eine ganz konkrete, direkte und erlaubte
> Einflußnahme auf die Verkaufspreise.
> Ein kleiner Spieleladen kauft eine VE und kriegt x Prozente=
> Rabatt und bestimmte Zahlungsbedingungen und vielleicht noch
> etwas Valuta.
> Ein großer Filialist/Konzern kauft 100 VE und kriegt XL
> Prozente und bei dem Rest sicher auch "etwas" günstigere
> Bedingungen.
> Da kann das Engagement, die Kompetenz, Service und und und
> noch so groß sein, der Preis ist nicht konkurrenzfähig.
Tja, das ist aber normal, dass es Mengenrabbatt gibt -selbst in Essen habe ich schon Spieler sich zusammenraufen zu sehen, um ein Spiel guenstiger zu bekommen. Natuerlich ist der Verlag froh wenn er mit weniger Aufwand auf einen Schlag mehrere Exemplare loswird und gibt das an seine Grosskunden weiter. Schliesslich will er die Laeden behalten, die regelmaessig viel abnehmen - ein einzelnes Spiel alle halbe Jahr (uebertrieben ich weiss) faellt nun mal nicht ins Gewicht.
Und ja, jetzt kommt das Sponsoringargument. Soll Amigo (oder wer auch immer) ganz auf Rabattstaffelung verzichten? Ich verweise auf die Threads "Spiele werden immer teurer" und"Euro-Abzocke bei Spielen" aus der Vergangenheit. Und geziehlt einzelnen Spielelaeden Rabatte einzuraeumen stelle ich mir schwierig vor, denn nach was soll ausgewaehlt werden, wer den Rabatt erhaelt?
Leider ist ees so: Guenstige Spiele mit hoher Qualitaet zu verkaufen ist schwer genug. Gleichzeitig noch den Kleinhandel zu sponsorn sehr schwierig. So sehr mir das Herz auch blutet - ich denke die Zukunft fuer die kleinen liegt im Internethandel.
> Und Magic als Beispiel zu bringen überzeugt auch nicht, weil
> die Kleinen (Fantasyläden) hier meist richtig schöne Umsätze
> machen und oft zusätzlich einen Vertrieb haben und somit in
> diesem Einzelfall ganz gut wirtschaften können.
Kein Wunder dass dich das Beispiel nicht ueberzeugt, wiederspricht es doch deiner Logik ;-)
Im Ernst: Magic zeigt, dass es moeglich ist, seine Nische zu finden, auch als Kleinhaendler.
ciao
Peer