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Plädoyer für 'Made in Germany'

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Carsten Wesel | FAIRspielt.de

Re: [OT] Boardgaming Down Under

Beitragvon Carsten Wesel | FAIRspielt.de » 24. März 2006, 10:06

Stefanie schrieb:
>
> Oh, Melbourne lohnt sich durchaus.

Mit der richtigen Stadtführerin auf jeden Fall.

Gruß Carsten (der gerade seine Foto-Collage vom 2oo3er-Australien-Urlaub fertig gestellt hat)

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Tim-spielbox

Weingesetz

Beitragvon Tim-spielbox » 24. März 2006, 10:16

> Schon witzig: Jahrelang wurde der Untergang des Abendlandes
> beschworen, wenn das Reinheitsgebot fällt.

Jetzt müßte nur noch das idiotische deutsche Weingesetz verschwinden, und wir wären einen großen Schritt weiter ...


Tim

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Dirk Piesker
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Beiträge: 950

Re: Reinheitsgebot

Beitragvon Dirk Piesker » 24. März 2006, 14:19

Hallo Ralf,

Ralf Arnemann schrieb:

> Schon witzig: Jahrelang wurde der Untergang des Abendlandes
> beschworen, wenn das Reinheitsgebot fällt.
> Und hinterher merkt keiner, wenn es weg ist.

Ist das nicht immer so? Das arme Abendland muss für alles herhalten :-)

Im Bereich Wein ist es halt so, dass bestimmte Dinge hier
explizit verboten sind, importierte Weine aber OHNE Kennzeichnung
mit diesen Verfahren produziert werden können.

Damit das ganze noch was mit Spielen zu tun hat:

Kennt jemand ausser Vino und Weinhändler noch Spiele zum Thema Wein?

Viele Grüße,
Dirk

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Olivier Boss

Re: Reinheitsgebot

Beitragvon Olivier Boss » 24. März 2006, 15:29

[b] Serenissima [/b] ;-) :-) Da handelt man auch mit Wein.

Olivier

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Jo Wagner

Re: Plädoyer für gute Spiele

Beitragvon Jo Wagner » 24. März 2006, 18:16

Vor allem wird bei Wein auch gerne bei uns oder besser gesagt in der "alten Welt" gepanscht,...

zum Beispiel die klassischen Bordeaux wie ein leckerer Medoc sind alle gepanscht oder besser gesagt cuvée..

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Dirk Piesker
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Beiträge: 950

Re: Plädoyer für gute Spiele

Beitragvon Dirk Piesker » 24. März 2006, 19:03

Hallo Jo,

naja, zwischen gepanscht und vermählt ist ja noch ein Unterschied.
Und selbst das ist wahrscheinlich Ansichtssache.

Allein das Prädikat "Rebsortenrein" ist ja kein Gütesiegel.


Dirk

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Marten Holst
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Beiträge: 1787

RE: Reinheitsgebot

Beitragvon Marten Holst » 25. März 2006, 07:55

Moin,

> Das Reinheitsgebot als Gesetzesnorm gibt es schon viele
> Jahre nicht mehr.
> Viele Brauereien halten sich noch dran, das ist dann aber
> eigene Entscheidung.

Und hängt mit der Marktsituation zusammen. Ausländische (oder auch deutsche) Biere, die nicht reinheitsgebotskompatibel sind, haben nur Nischenmärkte erobern können (Szenebiere wie die mexikanischen, blegisches Trappistenbier). Konsumbiere wurden "vom Verbraucher" ohne Reinheitssiegel weiterhin nicht angenommen. Wenn mich nicht alles täuscht, hat deswegen zum Beispiel Foster's seine Rezeptur umgestellt, und sich erst danach "richtig" etwablieren können.

> Man darf jetzt aber genauso andere Biersorten (importierte
> wie einheimische) anbieten und konsumieren.

Das war auch bereits immer erlaubt - nur die Bezeichnung "Bier" war durch die Gesetzesnorm geschützt. Weiterhin geschützt ist die Behauptung, konform zum Gebot zu brauen, weswegen das auch immer gerne drauf steht.

> Schon witzig: Jahrelang wurde der Untergang des Abendlandes
> beschworen, wenn das Reinheitsgebot fällt.
> Und hinterher merkt keiner, wenn es weg ist.

Dass das Abendland untergeht, war sicherlich übertrieben. Dennoch war (und ist) es eine bequeme Art, bestimmte Eigenschaften eines Bieres abzuprüfen. Ob die nun wirklich immer einen echten Mehrwert bieten, sei dahingestellt. Aber der "deutsche Konsument" ist eben bestimmte Eckwerte gewohnt. Aus diesem Grunde hat zum Beispiel Guinness die Absenkung des Alkoholgehalts von (deutschlandüblichen) 4,8% auf (guinnessübliche) 4,2% sicherheitshalber nicht groß beworben. Ein "echtes" Bier hat halt knapp 5% zu haben, und so wie Bockbier einigen zu stark ist, ist Guinness denen zu schwach. Wat de Buur nich kennt, freet he nich.

Tschüß
Marten


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