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Bao -Spielregeln

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Michael 3er

Bao -Spielregeln

Beitragvon Michael 3er » 27. Februar 2003, 12:31

Tach,

meine Freundin war für sechs Wochen in Tansania und hat dort von einem "Freund" ein interessantes Spiel geschenkt bekommen namens "Bao".
Man hat zwei Spielhälften, in denen jeweils zwei Reihen mit 8 Vertiefungen sind.
Da kommen zu Beginn des Spiels Steine rein, die man im Spielverlauf bewegt.
Aber so richtig habe ich das Spiel, so wie sie es mir erklärt at, nicht verstanden; es kommen immer wieder Regeln dazu, die in der Situation gerade passen könnten. Kann mir von euch jemand die Regeln schicken / schreiben. Im Internet finde ich leider nur eine "falsche", englische Version - die hilft mir aber nicht :-))

Danke,
M 3er

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Marten Holst

RE: Bao -Spielregeln

Beitragvon Marten Holst » 27. Februar 2003, 13:56

Moinle Michael,

> meine Freundin war für sechs Wochen in Tansania und hat
> dort von einem "Freund" ein interessantes Spiel geschenkt
> bekommen namens "Bao".
> Man hat zwei Spielhälften, in denen jeweils zwei Reihen mit
> 8 Vertiefungen sind.
> Da kommen zu Beginn des Spiels Steine rein, die man im
> Spielverlauf bewegt.
> Aber so richtig habe ich das Spiel, so wie sie es mir
> erklärt at, nicht verstanden; es kommen immer wieder Regeln
> dazu, die in der Situation gerade passen könnten. Kann mir
> von euch jemand die Regeln schicken / schreiben. Im
> Internet finde ich leider nur eine "falsche", englische
> Version - die hilft mir aber nicht :-))

Die Bao-Grundregeln sind sehr einfach:

Zu Beginn kommen in jede Vertiefung je zwei Steine.

Ein Spieler beginnt (ach nein, wirklich?).

Ein Spielzug findet wie folgt statt:
Man sucht sich eine Mulde mit mindestens zwei Steinen aus (im ersten Zug recht einfach), und nimmt die Steine in die Hand. Man legt nun die Steine einzeln in die "folgenden" Mulden nach (also zuerst einen in die daneben liegende, dann in die nächste u.s.w.). Ob Uhrzeiger- oder Gegenuhrzeigersinn ist dabei in jedem Zug frei entscheidbar, man muss aber in einem Zug bei einer Richtung bleiben.

Legt man nach diesem Verfahren den letzten Stein in eine leere Mulde, so ist der Zug beendet, und der Gegner ist an der Reihe.

Legt man ihn in eine bereits belegte Mulde, so geht der Zug weiter: man nimmt die Steine aus dieser letzten Mulde, liegt sie in der vorderen Reihe, so kommen die Spielsteine aus der gegenüberliegenden Mulde des Gegners hinzu, und verteilt die Steine wieder, beginnend mit der in der gewählten Richtung nächstliegenden Mulde. Das geht so weiter, bis man irgendwann den letzten Stein in eine leere Mulde legt (s.o.).

Spielziel ist es, den Gegner entweder bewegungsunfähig zu machen (nur noch leere oder mit einem einzelnen Stein belegte Mulden), oder ihm die vordere Reihe blank zu spielen.

Tipp: Obwohl dieses Spiel theoretisch völlig durchrechenbar ist, macht es mehr Spaß, wenn man nach kurzem "anrechnen" gemäß Lambda mal Bauchgefühl spielt, will man wirklich alle Züge durchrechnen, so dauert das Stunden.

Afrikanische Grüße
Marten (Ein "Freund", der einem Bao schenkt, verdient es, die Anführungszeichen zu verlieren)

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Jürgen

RE: Bao -Spielregeln

Beitragvon Jürgen » 27. Februar 2003, 15:18

Marten Holst schrieb:
> (Ein "Freund", der einem Bao schenkt, verdient es, die
> Anführungszeichen zu verlieren)

Das kommt ganz drauf an, welche Spiele er sonst noch so gerne spielt. ;-)


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