Anzeige

Big Deal

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
Benutzeravatar
Mike

Big Deal

Beitragvon Mike » 2. April 2003, 09:40

Hallo
Wir haben gestern erstmals Big Deal gespielt (zu fünft). Vom Regelwerk waren wir doch etwas enttäuscht. Im gesamten Spiel hat es sich kaum gelohnt, eigene Unternehmen zu gründen und zu erweitern. Und das Verkaufsfiber kurz vorm Ende der Partie hat dann das letzte Feeling von Wirtschaftssimulation genommen. Frage: Gibt‘s da schon ausgereifte Regelzusätze?

Uns kam während und nach der Partie 3 Verbesserungen in den Sinn:
1. Jeder erhält am Anfang der Partie mit den 5 Karten je eine Cashcard. Damit ist der Glücksfaktor, ob man eine oder mehr Karten abbekommt oder nicht, geringer.

2. Es darf nur eine Cashcard pro Zug eingesetzt werden. Dadurch ist die Lage für den Verteidiger bei einer feindlichen Übernahme nicht so unterirdisch schlecht.

3. Endwertung - Funktionierende Unternehmen bringen Geld: Anzahl Aktien mal Anzahl der benötigten Resourcen * 100 Mill $ (oder * 50 Mill $).
Für Aktien auf der Hand sowie nicht benutzte Ressourcen gibt‘s weiterhin die 150 Mill. Damit würde der Verkaufszwang am Ende des Spieles wegfallen. Oder haben wir da mit dem Sinn des Spieles was nicht gepeilt?

Mike

Benutzeravatar
Volker L.

Re: Big Deal

Beitragvon Volker L. » 2. April 2003, 15:06

Mike schrieb:
>
> Hallo
> Wir haben gestern erstmals Big Deal gespielt (zu fünft). Vom
> Regelwerk waren wir doch etwas enttäuscht. Im gesamten Spiel
> hat es sich kaum gelohnt, eigene Unternehmen zu gründen und
> zu erweitern. Und das Verkaufsfiber kurz vorm Ende der Partie
> hat dann das letzte Feeling von Wirtschaftssimulation
> genommen. Frage: Gibt‘s da schon ausgereifte Regelzusätze?

Dazu hat Hanno vor fast exakt 2 Jahren schonmal einen
Vorschlag gepostet:
http://www.spielbox.de/phorum4/read.php4?f=1&i=15156&t=15118

> Uns kam während und nach der Partie 3 Verbesserungen in den
> Sinn:
> 1. Jeder erhält am Anfang der Partie mit den 5 Karten je eine
> Cashcard. Damit ist der Glücksfaktor, ob man eine oder mehr
> Karten abbekommt oder nicht, geringer.

Wurde auch irgendwo schonmal vorgeschlagen.
Wenn Du die Suchfunktion benutzt und "Big Deal" eingibst, findest
Du reichlich Meinungen und Diskussionsstoff.

> 2. Es darf nur eine Cashcard pro Zug eingesetzt werden.
> Dadurch ist die Lage für den Verteidiger bei einer
> feindlichen Übernahme nicht so unterirdisch schlecht.
>
> 3. Endwertung - Funktionierende Unternehmen bringen Geld:
> Anzahl Aktien mal Anzahl der benötigten Resourcen * 100 Mill
> $ (oder * 50 Mill $).
> Für Aktien auf der Hand sowie nicht benutzte Ressourcen
> gibt‘s weiterhin die 150 Mill. Damit würde der Verkaufszwang
> am Ende des Spieles wegfallen. Oder haben wir da mit dem Sinn
> des Spieles was nicht gepeilt?

Gruss, Volker (der es auch nicht mag, wenn Spiele so designt
sind, dass man im Endspurt Dinge tut, die im eigentlichen
Spielverlauf kontraproduktiv waeren (wie z.B. das Verkaufen
aller Einnahmequellen, weil am Ende nur Bargeld zaehlt).


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 28 Gäste