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Zufallsfaktoren in Brettspielen

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Jan Ostmann

Zufallsfaktoren in Brettspielen

Beitragvon Jan Ostmann » 12. April 2003, 13:30

Hi,

bei der Diskussion über Fußball-Brettspiele kam mir eben die Frage, wie man in Brettspielen Zufallselemente einbringen kann. In diesem Fall z.B. ob man einen Zwiekampf gewinnt oder ob ein Paß oder ein Torschuss erfolgrich ist.

Aber auch abgesehen vom Thema Fußball würde mich mal interessieren, welche Zufallsfaktoren es im Brettspielen gibt. Mir fallen da in erster Linie natürlich der gute alte Würfel und Karten ein - aber vielleicht gibt es da ja auch noch Unterschiede...

Schönes Wochenende, Jan

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Werner Bär
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Beiträge: 450

Re: Zufallsfaktoren in Brettspielen

Beitragvon Werner Bär » 12. April 2003, 14:43

Sitzreihenfolge (z.B. Sternensiedler: Kampf gegen linken Nachbarn)
Würfelturm (Wallenstein) (nein, kein Würfeln)
Drehpfeil
Stein/Schere/Papier Prinzip

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Tobias / Glomeor

Re: Zufallsfaktoren in Brettspielen

Beitragvon Tobias / Glomeor » 12. April 2003, 15:02

Es gibt ein etwas gekünsteltes, aber brauchbares Verfahren zur Simulation eines Würfels, falls kein solcher zur Hand ist.
Zwei Spieler notieren unabhängig voneinander geheim eine Zahl von 1 bis 6 (oder höher, falls ein anderer Würfel simuliert werden soll).
Beide Spieler offenbaren ihre Zahl und die Summe wird gebildet. Das Würfelergebnis ist jetzt die Summe, falls diese eine Zahl von 1 bis 6 ist. Ansonsten wird von der Summe zunächst 6 abgezogen, um das Würfelergebnis zu erhalten.
Da von jeder Zahl aus mit der zweiten Zahl jedes Würfelergebnis mit der gleichen Wahrscheinlichkeit erreicht werden kann, kann kein Spieler für sich das Ergebnis beeinflussen.

Tobias (hat sich das mal überlegt, obwohl er versucht immer einen Würfel in der Tasche zu haben; man weiß ja nie)

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peer

Re: Zufallsfaktoren in Brettspielen

Beitragvon peer » 12. April 2003, 16:26

Hi,
Karten sind immer ein Zufallselement (was bekomme ich), das jedoch auch vorrausplanung ermöglicht.
Im Falle des Fussballspieles würde ich die Aktionsmöglichkeiten durch Karten steuern (Entweder aus der Hand spielen, was Berechenbarkeit mit sich bringt oder einfach vom Stapel umdrehen und gucken ob z.B. die Zahl auf der Kasrte zu der Fähigkeit des Spielers passt).

Ausserhalb des Fussballs gibt es (Squad Seven) oder gab es (Atmosphere) Spiele bei denen synchron etwas mitlief (Cd, Video), dass das Spielgeschehen beeinflusst.

ciao
Peer

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friedemann
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Beiträge: 517

Re: Zufallsfaktoren in Brettspielen

Beitragvon friedemann » 14. April 2003, 12:44

Es gibt sicherlich mehrere Arten Zufall ins Spiel zu bringen (ziehen aus einem Sack, Orkanspender (Ab die Post), Münzwurf...), aber grundsätzlich sind zwei Arten zu unterscheiden, die man auch aus der mathematik kenne kann.: Gedächtnislos oder eben nicht, d.h. wenn ich einen Würfel werfe und schon 3 Sechsen gewürfelt habe ist die vierte 6 genau so wahrscheinlich wie eine 1.

Wenn ich ein Kartenspiel habe und 3 Asse gezogen habe, ist das vierte Ass nicht so wahrscheinlich, wie eine 7 (ausser ich mische die gezogenen Karten immer wieder rein)

Wenn man das von der Autorenseite sieht ist es für den Autor immer wichtig zu schauen, welche Art man nimmt oder wie man dort mischt, damit die Art des zufalls zum Speil passt.

friedemann


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