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Weinhändler und Geschenkt Spielablauf?

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wal

Weinhändler und Geschenkt Spielablauf?

Beitragvon wal » 4. September 2004, 01:46

Zwar wurde bereits geschrieben, dass es zwei gelungene Kartenspiele sind, doch es ist nichts über den Spielablauf bekannt. Kann jemand der beide oder eines der der beiden schon gespielt mal etwas genauer beschreiben wie sie so ablaufen.

mfg

der wal

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Helmut Lehr

Re: Weinhändler und Geschenkt Spielablauf?

Beitragvon Helmut Lehr » 6. September 2004, 17:05

Ja, kann ich.
"Geschenkt!" ist ein locker-flockiges Kartenlegespiel.
Von den 33 Karten zwischen mit Zahlenwerten zwischen 3 und 35 werden 24 im Spiel gebraucht und verdeckt in die Tischmitte gelegt. Dazu erhält jeder 11 Chips.
Der Zugspieler deckt eine Karte aufund muss sich entscheiden: Karte nehmen und als Minuspunkt vor sich ablegen, oder ablehnen und eine roten Chips daneben legen.
Wird die Karte abgelehnt, geht die Entscheidung an den nächsten über.
Der Pfiff dabei ist: Zusammenhängende Zahlenketten zählen nur so viele Minuspunkte wie die kleinste Zahl am Anfang der Kette. Ich muss also sehen, das man möglichst Karten erhält, die lange Ketten ermöglichen. Natürlich wollen das die Mitspieler verhindern, und müssen dafür u.U. neue Minuspunkte in Kauf nehmen.
Eine hohe Zahl, z.B. 35, geht meistens ein bis zwei Runden herum, bis 12-15 Chips daneben liegen. Diese Chips zählen am Ende plus, d.h. bei 15 Chips wird man nachdenklich, ob man die geschmähte Karte nicht doch nimmt, weil viele rote Chips mit zu mir wandern, die als Pluspunkte zählen, und die ich später zum Ablehnen anderer Karten wieder brauche.
Sind alle 24 Karten durch gespielt, gewinnt derjenige, der die meisten Zahlenfolgen zusammen bekommen hat. Da nicht alle Karten im Spiel sind,eiß man nie, ob man noch auf Lückenfüller warten kann, oder ob sie gar nicht im Spiel sind...
Ein schnell erklärtes Spiel, das wir mit 3 Leuten gespielt haben, das wohl noch mehr Spaß mit voller Besetzung macht.
Ein Kompliment für Thorsten Gimmler.

Und nun zu den Weinhändlern:

Es ist ein pfiffiges Versteigerungsspiel, wobei die Karten wieder mal Doppelfunktionen haben. Einmal dienen sie mit ihrem Zahlenwert zum Versteigern, zum andern errechnen sich die Pluspunkte aus den jeweiligen Sternen auf der Karte. Es gibt sieben Weinsorten. von jeder Sorte gibt es 9 Karten: jeweils 3 in der dünnen Flasche mit einem Stern, 3 in der eckigen Flasche mit 2 Sternen und 3 in der großen, bauchigen Flasche mit drei Sternen. Ziel ist es, ein pyramidenförmiges Weinlager anzulegen mit maximal 5 Ebenen, wobei bestimmte Flaschenkonstellationen Extra-Punkte bringen.
Jeder erhält verdeckt 5 Karten, in der offen Auslage liegen 4 Karten.
In der Bietrunde dürfen sol ange Karten ausgelegt werden, bis alle gepasst haben. Das höchste Gebot erhält die offenen Auslage, ders zweithöchste Bieter erhält das höchste Gebot, der dritthöchte Bieter erhält das zweithöchste Genbot, usw. Schließlich wir das kleinste Gebot als offene Auslage auf den Tisch gelegt. Sind es weniger als 4 Karten, wird die Auslage vom Stock ergänzt. Nun darf der Weinkeller gebaut werden. Wer mehr als 6 Karten auf der Hand hat, muss Flaschen stapeln, die anderen dürfen es. Sofort gibt es nach Sternenanzahl und Extrabonus die Punktechips. Das Spiel ist zu Ende, wenn der verdeckte Stapel aufgebraucht ist.
Wir haben das Spiel zu dritt gespielt, fanden es recht interessant, aber zu 4 oder 5 entfaltet sich wohl erst richtig der pfiffige Mechanismus.
VG
Helmut


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