Beitragvon Marten Holst » 6. November 2004, 12:40
Moin,
> Schach zu dritt ist m.E. ein grundfalscher Ansatz.
nicht komplett notwendig, auch so etwas kann Schachspielern (mal) Spaß machen. Allerdings sind die von Dir beschriebenen Probleme da, und betreffen nicht nur Schach, sondern erst einmal alle glücklosen Spiele mit mehreren Spielern, die nicht in zwei Teams gespielt werden. (Abstrakt oben ist der falsche Ausdruck, meist sind sie es zwar, müssen es aber auch nicht sein). Übrigens natürlich auch viele glückhaltigen. (Bluffelemente wie bei zum Beispiel Diplomacy nenne ich hier auch einmal "Glück", auch wenn es nicht ganz das selbe ist - Terminologie ist schwierig).
Es gibt natürlich Methoden, davon wegzukommen, zum Beispiel wie bei Veleno "begrenzte Zusammenarbeit", zum Beispiel Teamspiel (wobei das nur Spaß macht, wenn Kommunikation nur begrenzt gestattet ist), zum Beispiel nur gegen Gewisse Gegner spielen können, zum Beispiel überhaupt nicht "gegen" jemand spielen können (Medina, Veleno). Diese haben aber oftmals andere Probleme (Königsmacher durch Vorlagen geben).
> Wunderbar funktiioniert dagegen Vierer-Schach, wobei in
> Teams (am besten der stärkste und der schwächste Spieler
> gegen die beiden anderen) gespielt wird.
> Die Partien sind allerdings abendfüllend und sollten
> unbedingt mit Uhr gespielt werden.
Die Viererschach-Varianten, die ich "konstruiert" (also in Material gegossen) kenne, funktionieren m.E. gar nicht. Was allerdings funktioniert, wenn es auch mit Schach nicht mehr viel zu tun hat, sind Varianten die sich um das Originalmaterial abspielen wie Ansageschach oder Tandem.
Tschüß
Marten