Beitragvon Matthias Staber » 1. Februar 2005, 00:44
Günter Peter schrieb:
>
> Hi,
> vor einiger Zeit wurde hier Prophecy (Altar, Tschechien)
> gelobt. Blieb es bei diesen Eindrücken?
> Ist das Spiel wegen der Kartentexte auch für SpielerInnen mit
> geringeren Englischkenntnissen spielbar? Oder reicht es wenn
> einer (ich) die Karten erklärt, das heißt, sind sie durch
> Symbole oder stets gleiche Begriffe dann leicht "lesbar"?
>
> Oder kommt Prophecy in nächster Zeit in deutscher Ausgabe auf
> den Markt?
>
> Neugierige Grüße
> Günter
Prophecy ist ein sehr schönes klatsche-die Monster-und-verbessere-deinen-Charakter-Spiel. Sehr schön finde ich, dass die verbesserten Fähigkeiten deines Charakters keine trockenen Zahlenwerte sind, sondern regeldurchbrechende Mechanismen à la Cosmic Encounter. Im Prinzip reicht es, wenn ein Mitspieler gut Englisch kann. Der ist dann aber auch im Dauereinsatz beim Erklären der Kartenfunktionen und erlernbaren Fähigkeiten. Bei einer englisch-abstinenten Runde würde ich also eher zu Rückkehr der Helden greifen. Ich hatte beim Verlag, als ich ein paar Regelfragen stellte, auch gleich angefragt, ob die Erweiterung des Spiels (in tschechisch verfügbar) auch auf Englisch geplant sei, und ob gar mit einer deutschen Ausgabe des Spieles zu rechnen sei. Antwort: Dies hänge vom Erfolg des englischsprachigen Grundspiels ab, einen deutschen Partner habe man aber schon für den Fall der Fälle. Ich habe keine Ahnung, welchen Erfolg Prophecy in der englischsprachigen Ausgabe momentan hat. Ich fänds jammerschade, wenn es unbeachtet bliebe: Es ist wesentlich besser als das vergleichbare Runebound von Fantasy Flight.
Matthias