Beitragvon Kathrin Nos » 2. Mai 2005, 17:01
Hallo Jens,
> -Bei Versteigerungen grundsätzlich alles selbst kaufen?
Ich glaube, das bringt es nicht. Zum einen musst Du dafür sehr viele Karten hergeben, die Dir dann für die Angebote an die Mitspieler fehlen (und wenn sie "nur" Siegpunkte für ausgeschlagene Angebote bringen). Zum anderen schiebst Du den Mitspielern, deren Angebote Du auf diese Weise ausschlägst, die Siegpunkte dafür in den Rachen.
Ausserdem kommt es bei den Mehrheiten nicht darauf an, mit wie vielen Bauhütten Du im Vorsprung bist. Eher gilt die Devise "So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich".
> -Oder grundsätzlich das beste Angebot annehmen (ggf. auch
> mehrere)
Ich gehe mal davon aus, dass wir hier nicht über die 3. Versteigerung bei einem Weltwunder sprechen. Hier stehen die Mehrheitsverhältnisse im Vordergrund, die aus den Angeboten hervorgehen.
Mh, der Vorteil des Versteigerers ist doch, das Bauplättchen umsonst zu erhalten. Wenn ein Bauplättchen angeboten wird, das ich nicht selbst sammle (aber dafür vielleicht gerade viele Karten habe), gebe ich es auch mal her, weil es mir dann mehr für die Mehrheit bringt (durch die eingetauschten Karten). Abgesehen davon bringen die Bauplättchen zum Schluss schon einen Haufen Siegpunkte, die man nicht vernachlässigen sollte.
Ansonsten kann es mir doch - besonders bei der 1. Versteigerung zu einem Bauplatz - auch recht sein, wenn die anderen Spieler ihre Karten hergeben und ich zumindest auf dem Bauplatz präsent bin (=> gibt ja mind. 3 Punkte, was besonders in den ersten Wertungen im Schnitt nicht schlecht ist).
Insgesamt also gilt mal wieder: Man muss die gesunde Mischung finden.
Alles Gute wünscht
Kathrin.