Hallo,
wir haben in Essen nach einem kurzen Selbststudium der Regel zu viert Dschingis Khan gespielt und schauten uns nach dem Spiel etwas ratlos bis enttäuscht an. Wir hatten den Eindruck, dass man (zumindest in den ersten 80% der Spielzeit) nicht wirklich Einfluss auf den Spielausgang hatte. Egal, wohin man seine Figur zog, egal, welches Plättchen man wo einsetzte, man konnte immer damit rechnen, dass entweder die Mauer entscheidend versetzt wird oder ein Mitspieler den Plättchenturm übernehmen wird oder man mit Gift verseucht wird, ohne etwas dagegen tun zu können. Außerdem hat uns die Tatsache gestört, dass man selbst mit einem guten Gedächtnis schon bald nicht mehr wusste, welche Plättchen man wo eingesetzt hatte. Und das Spielende hat sich ewig rausgezögert, da gegen Ende keiner seine letzten Plättchen einsetzen wollte, weil man sie lieber ganz zum Schluss für die Übernahme fremder Türme verwenden wollte. So hat jeder lieber Mauerteile gesetzt, die aber nie knapp wurden, da überflüssige Mauerteile ja wieder in den Vorrat zurück gelegt werden. Haben wir vielleicht etwas falsch gespielt? Wie hat es anderen Testspielern gefallen? Bislang habe ich Colovini immer sehr gemocht (z.B. Shangri-La, Clans), doch dieser ist zumindest nach dieser Partie durchgefallen.
Wie ist eure Meinung?
Grüße Thomas