Beitragvon Ralph Bruhn » 28. Oktober 2006, 09:50
Hallo,
mir gefällt es recht gut, es ist eine gelungene 2-Personen-Variante des "alten" Medici.
Ina Broß schrieb:
> Uns hat es nicht so besonders
> gefallen, lag aber auch daran, dass man beim ersten Mal keine
> Ahnung hatte, wie hoch man bieten sollte und in der zweiten
> Runde so gut wie pleite war. Trotzdem hat es uns nicht
> Geschmack auf mehr gemacht.
Das mit den hohen Geboten ist mir beim Probespiel auch so gegangen. Aber im zweiten Spiel kennt man die Preise.
Mir gefällt besonders, dass der aktive, d.h. die Karten aufdeckende Spieler ein Gebot abgeben muss, und der Gegenspieler entscheidet, ob er die Karten zu dem Preis nimmt oder nicht. Normalerweise ist es ja eher so, dass der aktive Spieler das letzte Wort bei einer Versteigerung hat.
Das führt jedenfalls dazu, dass der aufdeckende Spieler auch bei Karten, die ihn nicht interessieren, aber dem Gegner sehr gut passen, ein Gebot abgeben sollte, um es dem Gegner nicht zu billig zu machen. Abschätzen, wo die Grenze liegt, bei der der Gegenspieler einen auf den Karten sitzen lässt, ist der wesentliche Reiz des Spiels.
Von mir gibt's auf jeden Fall eine Empfehlung zumindest für ein Probespiel.
Viele Grüße
Ralph