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battlelore - Eindrücke?

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robert
Brettspieler
Beiträge: 67

battlelore - Eindrücke?

Beitragvon robert » 9. November 2006, 18:55

Hallo Spieler,

nachdem man im Internet so viele Infos (videos,.....)vorab über das Spiel bekommt,
möchte ich fragen, wie die Eindrücke von jemanden sind, der das Spiel schon näher gesehen oder (auf der Messe) sogar schon selbst gespielt hat.

Was mir aufgefallen ist, ist daß es offensichtlich eine Fülle von Sonderregeln gibt; ob das zu diesem Spieletypus passt??- oder nur unnötig das Erklären verlängert, ohne den Spielspaß zu heben.??

Weiters kommt mir selsam vor, daß alle Figuren der beiten Parteien die gleiche Farbe haben, und gegnerische Einheiten offensichtlich nur an der Bannerform zu unterscheiden sind. Ist das richtig?
Wird das ganze nicht dadurch unübersichtlich??- insbesondere, wenn es dann in jeder Partei die gleichen drei Bannerfarben gibt.??

Also Fragn über Fragen.

Freue mich über Eure Meinungen;
LG, Robert

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Grzegorz Kobiela

Re: battlelore - Eindrücke?

Beitragvon Grzegorz Kobiela » 10. November 2006, 02:05

1. Es ist keineswegs unübersichtlich, da die Einheiten sich gegenüber stehen. Daran allein erkennst du schon, wessen Einheiten es sind. Außerdem sind die Banner SEHR unterschiedlicher Form, so dass es dadurch zusätzlich vereinfacht wird, die beiden Parteien zu unterscheiden. Und die Figuren müssen alle unikolor sein, damit man sie je nach Szenario auf beiden Seiten verwenden kann. Es ist nämlich nicht immer so, dass jeder maximal die Hälfte aller vorhandenen Figuren haben kann.

2. Das Regelbuch ist 80 Seiten stark, aber der Schein trügt, und es ist wirklich nicht viel. Auf jeder Seite sind zahlreiche Illustrationen und Beispiele, die alles ausführlich und einfach erklären. Es liest sich fast wie ein Märchenbuch (übertrieben dargestellt). Und die Sonderregeln sind alle auf den zu den jeweiligen Figuren gehörenden Infokarten enthalten, so dass man sie gar nicht alle auswendig kennen muss, sondern bei Bedarf kurz auf die Karte schielt. Mit mehr Übung wird aber das nicht mehr nötig sein, da man eh alles auswendig wissen wird. Außerdem ist das Spiel wirklich schnell erklärt.

Ich hoffe, dir damit ein wenig weitergeholfen zu haben.

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Martin

Re: battlelore - Eindrücke?

Beitragvon Martin » 10. November 2006, 07:44

Hi Robert,

wir haben ein Spiel vollständig in Essen durchgespielt, und Du hast den Nagel zwei mal auf den Kopf getroffen!

> Was mir aufgefallen ist, ist daß es offensichtlich eine Fülle
> von Sonderregeln gibt; ob das zu diesem Spieletypus passt??-
> oder nur unnötig das Erklären verlängert, ohne den Spielspaß
> zu heben.??

Die Erklärung der Regel hat sich eigentlich nicht verlängert. Aber in der Tat: Wir als erfahrene Memoir '44-Spieler hatten den Eindruck, dass sie einzelenen neuen Regeln den Spielspaß nicht erhöhen. Das Spielprinzip mit Kommandokarten und Würfeln bleibt stark glücksbetont. Das ändert sich durch die neuen Regeln nicht.

> Weiters kommt mir selsam vor, daß alle Figuren der beiten
> Parteien die gleiche Farbe haben, und gegnerische Einheiten
> offensichtlich nur an der Bannerform zu unterscheiden sind.
> Ist das richtig?
> Wird das ganze nicht dadurch unübersichtlich??- insbesondere,
> wenn es dann in jeder Partei die gleichen drei Bannerfarben
> gibt.??

Yep. Wenn sich mehrere Einheiten im Schlachtengetümmel befinden (Nahkampf), dann kann es unübersichtlich werden. Verschiedene Figurenfarben wären vielleicht doch besser gewesen, natürlich zusätzlich zu den netten Fähnchen.

Alles in allem lohnt sich Battlelore nicht für Spieler, die Memoir '44 schon haben. Mich persönlich stört auch der Hype, der um das neue Battlelore Spiel erzeugt wird. Dieses ganze Getue um die Promofiguren! Auweia! Und die Vorstellung, für monatliche Erweiterungen ein Vermögen ausgeben zu müssen... nein Danke. Früher gab es die CCGs, jetzt hat Days of Wonder die CBGs erfunden... ganz große Klasse :-( Wer's mag. Allerdings bezweifle ich, dass das einfache Spielprinzip sich über Jahre wie ein Kaugummi dehnen läßt. Jedenfalls für mich alles eher abschreckend. Sorry, das mußte ich mal sagen, nachdem Battlelore wie eine Sensation gepuscht wurde.

Gruß
Martin

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Christoph Heinzl

Re: battlelore - Eindrücke?

Beitragvon Christoph Heinzl » 10. November 2006, 17:20

Martin schrieb:

> Alles in allem lohnt sich Battlelore nicht für Spieler, die
> Memoir '44 schon haben.

naja...

hinreichend neues gibt es schon, z.B. muss de Moral der Truppen berücksichtigt werden (d.h. einheiten können jetzt zurückschlagen), es gibt ein Zauberspruchsystem mit verschiedenen Meistern, es gibt ähnliche Phalanx-Befehle wie bei C&C, und auch sonst wurden verschiedene kleine Details feingetunt (z.B. die Art, wie Fernkämpfer schießen, Bewegung und Kampf im Wald, etc.)

Battlelore dürfte eigentlich in jeder hinsicht das komplexere Spiel im Vergleich zu memoir 44 zu sein, zumindest beim vergleich der grundboxen.

das thema 2. wk ist zwar für mich interessanter als ein fantasy-setting, dafür gibts battlelore aber auch auf deutsch

christoph


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