Beitragvon Günter Cornett » 11. September 2007, 11:04
[i]Und nu nochmal mit hoffentlich korrekter Formatierung:[/i]
Es ist die Fragen, ob es hier wirlich um Absprachen ging, die sich auf Endkundenpreise beziehen, und ob zu Lasten des Kunden. Zudem werden in den Presseberichten die Namen mehrerer Hersteller genannt, während die französischen Behörden gar keine Namen genannt hatten:
www.spiegel.de Komplett-Link:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,504886,00.html
Wenn Verlage dafür abdrücken müssen, dass sie in Kaufhäusern gelistet werden, dann geht es nicht um Preisabsprachen sondern um Sonderkonditionen. Ob das illegal ist, hängt sicherlich auch von den konkreten Bedingungen ab und von der Gesetzgebeung des jeweiligen Landes, die in Frankreich strenger ist als hierzulande.
Wer sind die Gewinner und wer die Verlierer?
Die Supermarktketten:
+ Sie bekommen Unterstützung bei der Vermarktung der Spiele
Die beteiligten Verlage:
- Sie zahlen drauf
+ Se bekommen einen besseren Marktzugang
Die nicht beteilgiten Verlagen
- Sie haben einen schlechtere Marktzugang
+ Sie zahlen nicht drauf
Die Kunden
+ Sie bekommen einen besseren Zugang zu den Spielen der beteiligten Verlage. Die großen Ketten können sie billiger anbieten
- Sie bekommen einen schlechteren Zugang zu den nicht beteiligten Verlagen. Aber wollen die Kunden diese Vielfalt überhaupt?
Unterm Strich [b]gewinnen alle beziehungsweise können alle gewinnen[/b], insbesondere die, die Gebühr zahlen oder empfangen. Das ist professionelles Marketing und führt letztlich dazu, dass die professionellen Verlage sich professioneller am Markt behaupten können und die Kunden professioneller ... äh ... bedient werden. Verlierer sind allenfalls unprofessionelle Fachgeschäfte, die keine Sonderkonditionen bekommen, armselige Spinner, Idealisten, die meinen Beratung wäre wichtig, ... aber solche Einstellungen sind eh nur Sand im Getriebe des modernen Business.
Smilies habe ich jetzt mal outgesourct. Kauft euch die bitte selbst im Massenpack und setzt sie an die entsprechenden Stellen.
Gruß, Günter