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Persönlicher Messetipp: TRIBUN

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AllThatJazz
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Persönlicher Messetipp: TRIBUN

Beitragvon AllThatJazz » 20. Oktober 2007, 23:57

Kleine subjektive Info über Essen-Favorit:

So kann's gehen. Am Donnerstag saßen wir erstmal einige Zeit zu zweit brav am Tischchen und warteten auf Mitspieler, weil wir Tribun spielen wollten *gg* Und jetzt hören wir, dass die Tische belegt sind *ggg* (By the way: Wir spielten bei den Heidelbergern mit den großen Spielekisten und hatten einen super Erklärbären ... danke nochmal!)

Seit Donnerstag war Tribun dann auch eindeutig unser Messefavorit:

Der Spieler ist Oberhaupt einer wichtigen römischen Familie (z.B. Iulier oder Claudier). Er versucht seinen Einfluss zu vermehren, Legionen um sich zu scharen, Tribun zu werden, sein Vermögen zu vergrößern, Lorbeer zu bekommen und die Gunst der Götter zu erlangen.

Durch den Einsatz von Spielfiguren auf verschiedene Felder kann man Karten erlangen (die man für weitere Aktionen braucht), Lorbeer oder Geld bekommen oder man kann sich entscheiden, sich um den Einfluss bei einer (oder mehreren) der wichtigsten römischen Fraktionen (z.B. Senatoren, Patrizier, Gladiatoren) zu bemühen, was wiederum weitere Vorteile bringt. Zum Beispiel kann man erst wenn man diesen Einfluss auch hat, beispielsweise Tribun werden. Mit einem Streitwagen, den man ersteigern kann, kann man sich sogar die Kontrolle über eine Fraktion für eine Runde vor den anderen mitspielenden römischen Familien sichern.

Primus inter pares - oder Sieger - ist, wer zuerst die vorher festgelegten Siegbedingungen (z.B. bestimmte Anzahl Lorbeer, Geld, Legionen, Tribunenamt, die Gunst der Götter oder bestimmte Anzahl von Fraktionsmarkern) erreicht hat.

Die Partie ging bei uns knapp aus. Ein Spieler hatte die (bei uns erforderlichen) drei Siegbedigungen erfüllt, zwei hatten zwei von drei Siegbedigungen erfüllt, einem fehlten noch Siegbedigungen, (er war jedoch bereits so gut aufgestellt, dass er nicht abgeschlagen war, sondern immer noch Siegchancen hatte).


Der Einsatz der Spielfiguren mag etwas dem Einsatz der Baumeister bei "Säulen der Erde" ähneln. Allerdings gibt es hier nicht das Zufallsziehen durch den Krabbelsack. Auch sprach mich das Rom-Thema mehr an. Wer auch gerne mal ein wenig zockte, konnte z.B. seine Figur auf einen Stapel mit fünf verdeckten Karten stellen, aus dem er sich geheim eine aussuchen durfte. Auch sollte man im Auge behalten, welche Siegbedingungen der Gegner (oder Mitrömer) verfolgt, um ihn hier nicht alleine vorpreschen zu lassen und ihm die benötigten Dinge nicht kampflos zu überlassen. Die gefühlte Spielzeit war schnell um und eine Partie bleibt zu empfehlen.

Habe das jetzt bewusst nur mal als Essenmeinung wiedergegeben und nicht als Peep, da ich meine kleine subjektive Beschreibung nicht als soooo nachschlagewerksgeeignet für jedermann empfand.

Viel Spaß an alle in Essen!

ATJ

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