Beitragvon Swissorcapin » 19. August 2009, 11:05
Bin der gleichen Meinung wie peer.
Wenn man erreichen will, dass "nicht Spieler" oder "Gelegenheitsspieler" durch eine Auszeichnung ans Thema Gesellschaftsspiele herangeführt werden, dann muss zumindest der Preisträger wirklich stellvertretend für viele nicht prämierten Spiele stehen.
Wenn dann so ein laues Spiel wie Ramses Pyramid prämiert wird, gekauft wird wegen der Auszeichnung, mit Vorfeude zusammengesetzt wird und dann ein solcher Sch.... - Spielmechanismus zum Vorschein kommt, muss man wahrlich kein Marketingprofi sein, um festzustellen, dass dann genau diese Zielgruppe sich wieder eher abwendet von diesem schönen Hobby, weil sie sich sagen werden: "Wenn DAS der Preisträger ist, wie langweilig werden dann wohl alle anderen Spiele sein?"
Wirklich schade, in der Vergangheit wurde dieser Spielepreis an nachvollziehbare Kandidaten vergeben, z. Bsp. 2003: King Arthur: Hier im Forum wurde das Spiel zwar eher kritisiert, meine Familie (ich eingeschlossen) liebte das Spiel. Dies war meines Erachtens in idealer Vertereter, um auf interessante Weise die oben genannte Zielgruppe an dieses Thema heranzuführen.
Viele Grüsse
Adrian