Beitragvon Ralf Arnemann » 26. Oktober 2009, 18:42
Ein paar Belanglosigkeiten, zusammengepackt, weil sie keine eigenen Beiträge lohnen:
Ja, ich bin Agricola-Fan. Und bereit ziemlich alles an Zusätzen und Erweiterungen dazu zu kaufen. Also auch die neuen Spielbretter, die eigentlich völlig überflüssig sind und nur eine andere Graphik haben.
Aber bitte: Mußte das sein, daß Vorder- und Rückseite jeweils gleich waren? So daß man viel weniger Auswahl bzw. Kombinationsmöglichkeiten hat?
Und das ausgerechnet von dem Verlag, der die armen Neulinge mit den unterschiedlichen Spielbrettvarianten im Grundspiel in den Wahnsinn getrieben hat ;-)
Havanna ist so das typische "kapitalistische" Bauspiel: Jeder Spieler ein Bauunternehmer, braucht Geld und Rohstoffe, heuert Arbeiter an, errichte Gebäude. Alles ok so, eigentlich völlig egal, vor welcher geographischen/historischen Kulisse man so ein Spiel ansiedelt.
Aber wirklich: Wieso dann ein Setting in Kuba, direkt nach der Revolution? Wenn also genau so ein Szenario überhaupt nicht mehr paßt? Und die allgemeine Entwicklung in Havanna gerade das Gegenteil war von "die Hauptstadt Havanna in neuem Glanz erstrahlen
und es werden viele prächtige Gebäude gebaut."
Also einmal voll daneben greifen beim Auslosen des Spielhintergrunds und sich anschließend möglichst nicht informieren ...
Es gibt eigentlich nur zwei Typen Besucher in Essen: Die Idioten, die plötzlich stehen bleiben um sich an einem Stand irgendetwas anzuschauen und damit einen großen Stau produzieren.
Und die Deppen, die hinter einem nachdrängen, wenn man gerade an einem Stand etwas Interessantes entdeckt hat ;-)