Beitragvon Boudie » 21. April 2010, 18:04
So, nun habe wir es endlich geschafft, Arkana auf den Tisch zu bringen.
Uns hat es gut gefallen - im Gegensatz zu Dominion gibt es nicht eine ("Geld"-)Strategie, die nicht zu schlagen ist, sondern man guckt imer, welche Karten man mit seinen Startkarten erobern kann und welche man davon überhaupt will. Zu viele Relikte bringen nichts, wenn auf dem Markt viele Orte ausliegen, denn die kann man nicht bestechen. Gute Agenten braucht man immer, aber die wollen die anderen halt auch. Einige Ortskarten sind ganz wertvoll, z.B. wenn man eine Marktkarten vom Markt entfernen kann (ist ganz lustig, wenn die anderen schon fleißig Karten dort angelegt haben...), andere fanden wir weniger toll. Auf jeden Fall bringen diese am Spielende jeweils 5 Punkte, das kann sich läppern.
Sehr verwirrt hat uns beim ersten Spiel die "Bestechung" - da muss man sich die Regel schon 3x durchlesen und vor allem das Beispiel auf der letzten Seite: wir dachten zunächst, man dürfte die Reliktkarten nur zu Agenten legen, die selber einen Dukatenwert haben. Dem ist aber laut dem Beispiel doch nicht so.
Ansonsten sind wir sehr zufrieden. 75 Minuten Spieldauer, gefühlt viel weniger - so soll es doch sein!
Gruß, Boudie