Bei Durchforsten meines Spieleregals stelle ich immer wieder fest das eine Kategorie von Spielen vorherrscht die sich an meiner (Spiel)Vorliebe orientiert. Das ist zwar irgendwie normal, aber ich denke drüber nach ob das nicht auch eine Art geistige Inflexibilität darstellt?
Unter diesem Aspekt finde ich Spiele die nicht "Aufbauen", "Expandieren", "Optimieren" zum Thema haben interessant. Hier kommt dann eben ein Dixit, Tobago, Villa Paletti oder andere Spiele die "ganz anders" sind in den Fokus.
Wie überall im Leben sollte man eine Wahl haben. Wenn ich aber nur wählen kann ob ich ein indisches Herrscherhaus oder eine mittelalterliche Adelsfamilie zu Glanz und Ruhm führen kann (natüprlich mit allen spielerischen Nuancen) dann ist das doch eigentliche keine echte Auswahl.
Kann ich aber zwischen einem Dixit oder einem Vasco da Gama wählen, dann sieht das m.M. nach anders aus. Ob ich dann aber nicht trotzdem immer wieder zum Vasco da Gama greifen werde wird sich zeigen:)