Beitragvon ravn » 2. Mai 2013, 13:19
ravn schrieb:
Nach zwei Partien mit 7 verschiedenen Mitspielern mal ein eigenes Fazit zu den Fragen:
> 1. Wenn ich im Laufe des Spiels kein eigenes Feld mehr zum
> durchstreichen habe, darf ich dann trotzdem erneut würfeln,
> um mein Würfelergebnis zu verbessern?
Die Situation kam bisher nicht vor, da man meist irgendwo trotzdem noch ein eigenes Feld hat, auch weil sich die Mitspieler eher auf das Wegstreichen von Feldern des führenden Spielers konzentrieren - auch wenn das zielgerichtete Würfels dorthin nicht immer klappt.
> 2. Ist es den Spielern völlig frei überlassen, wie gewürfelt
> wird, solange die drei Würfel laut Anleitung "auf einmal" in
> das Spielfeld geworfen werden?
Alle drei Würfel in die Hand nehmen, vorab das Spielbrett beliebig drehend ausrichten und in das Spielbrett würfeln. Durch die Höhe und Stärke und Ausrichtung der Würfelbewegung kann man ein wenig die Zielfelder einschränken, aber auch da ist noch viel Glück und Zufall vorhanden.
> 3. Soll jetzt wirklich "geworfen" oder doch eher in einer Art
> Würfelbewegung gespielt werden?
Bisher kam noch niemand auf die Idee, die Würfel nicht zu würfeln.
Fazit: YAY! ist einfach und glückslastig und deshalb auch schnell verstanden. Der eigene Einfluss ist dabei wohl geringer, als man meinen könnte. Die Spannung hängt von der Spielrunde und deren Zocker-Mentalität ab. Mir gefällt es - als Starter oder Absacker, sofern ausreichend zügig gespielt.
Cu / Ralf
PS: Durchsichtige Würfel in Casino-Qualität wären besser gewesen, weil so verdecken manche Würfelwürfe einige Zahlen, was das Handling erschwert. Auch wäre eine Steck-Zählleiste pro Spieler am Rand gut, um den Überblick im Spiel zu behalten, fernab des grob Abschätzens, wer jetzt wie viele Felder besetzt hält. Weil wer da ständig neu durchzählt in seinem Zug, hält das Spiel spassbremsend auf.