Beitragvon Michael Maschke » 22. März 2000, 17:15
Hi,
na ja, schlecht fand ichs auch nicht (bei zwei Partien!), aber so richtig gut halt nicht. Die Mechanismen sind so richtig Knizia-typisch: Mehrere Wertungen erfordern Augenmerk auf verschiedene Dinge im Spiel und man muß immer zum richtigen Zeitpunkt das Richtige sammeln. Ähnliche gehts auch bei Euphrat & Tigris, Tadsch Mahal und Samurai zu. Schön aussehen tut Die Kaufleute von Amsterdam immerhin. Sowohl meinen MitspielerInnen als auch mir erschien das Ganze aber ein wenig "aufgebläht", soll heißen, die Spielidee trägt nicht ein ganzes Spiel (die Runden ähneln sich zu sehr), geschweige denn viele Partien und es gibt Knizia-Spiele mit ähnlichen Mechanismen (s.o.), die mir/uns (viel) besser gefallen. Zum Gimmick: Beim ersten Spiel hat die Versteigerungsuhr viel besser funktioniert, als ich befürchtet hatte. Kurz vor Ende der zweiten Partie hatte ich allerdings das Problem, welches sich auch nicht beheben ließ, daß die Uhr mitten im Versteigerungsmechanismus plötzlich zurück auf Start sprang. Etwas ärgerlich das Ganze! Zudem hat das Teil keinen festen Platz auf dem Tisch, wenn man nicht den Spielplan ständig verschieben oder gleich in eine Ecke legen will. Und laut ist es auf Dauer auch... Übrigens haben wir bei allen Karten spätestens bei 120.000 Gulden zugeschlagen. Billiger wurds nie. Der einzige von uns, dem das immer zu teuer war hat im ganzen ersten Spiel nur eine (!) Karte ersteigert und am Ende deutlich verloren. Beim zweiten Spiel ging dann die teuerste Karte für 380.000 und die billigste für 140.000 Gulden über den Tisch. War das bei euch auch so und warum sollte man vielleicht doch länger mit dem Ersteigern warten (falls nicht doch wieder jemand eher zuschlägt)?
Ci@o, Michael
PS: Wir haben alle für Essen eine Umtauschaktion für die Auktionsuhren am Jumbo-Stand prophezeit...