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Schwierigkeitsangabe bei Spielen

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Markus Barnick

Schwierigkeitsangabe bei Spielen

Beitragvon Markus Barnick » 2. Januar 2001, 20:11

Es gibt ja bekanntlich Vielspieler und nur Gelegenheitsspieler, die über MÄDN und UNO nicht hinauskommen.
Damit nicht immer solche Pannen passieren wie "Wo sind denn in Tikal die Würfel?" oder "Ach, das Spiel das ich mir gekauft habe, ist ja viel zu schwer. Da sind ja ganze 3 !!! Seiten Regel drin" überlege ich mir, ob es nicht sinnvoll wäre, eine allgemeine "Schwierigkeitsangabe" auf der Spieleschachtel anzugeben:
Beispiele:
1 MÄDN / Uno
2 das verrückte Labyrinth
3 Die Siedler von Catan / Carcassonne
4 Die Fürsten von Florenz / Tadsch Mahal / El Grande
5 Robo Rally / Die Macher
6 Zeitalter der Renaissance / Hannibal
Wenn die Verlage sich auf sowas einigen könnten, wäre den Spielern evtl. damit geholfen. Dann wissen sie auf einem Blick, welches Niveau ein Spiel hat.
Sind Glücksspiele immer leichter als Taktik / Strategie / Überlegspiele?

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Sönke Weidemann
Kennerspieler
Beiträge: 531

re: Schwierigkeitsangabe bei Spielen

Beitragvon Sönke Weidemann » 2. Januar 2001, 22:42

Hallo Markus! Das Problem bei standartisierten Schwierigkeitsstufen ergibt sich schon aus Deiner Auflistung: Ein doch sehr einfach Spiel wie RoboRally mit einem so komplexen Spiel wie Die Macher auf eine Stufe zu stellen ist IMHO ziemlich gewagt. Und wenn wir Spieler schon kein einheitliches System finden, wie dann die Verlage?
Gruß Sönke

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Holger Peine

re: Schwierigkeitsangabe bei Spielen

Beitragvon Holger Peine » 3. Januar 2001, 09:30

Carcassonne stellst Du auf eine Stufe mit SvC!? Carcassonne ist in 5 min erklärt, SvC braucht 15.
Obwohl also schon Deine eigenen Beispiele zeigen, daß es gar nicht einfach ist, eine solche Skala zu erstellen, halte ich es trotzdem für prinzipiell möglich. Individuelle Abweichungen in der Einschätzung wird es zwar immer geben, aber es hilft schon, wenn man liest, daß ein Spiel "Schwierigkeitsstufe 8 von 10" hat, auch wenn man selbst schlußendlich die 7 oder die 9 für passender gehalten hätte.
Nur: Ich mag nicht recht daran glauben, daß die Verlage sich auf eine einzige Skala einigen können (Alea versucht z.B. so etwas wenigstens für die eigenen Spiele - lobenswert!), und selbst wenn das geschähe, bin ich sicher, daß die Schwierigkeitsangabe aus Marketinggründen manipuliert würde - die Versuchung wäre einfach zu groß, ein Spiel damit in das vermutete Zentrum des Markts zu schieben, fürchte ich.
Schöner Traum also, die allgemeine Schwierigkeitsskala.

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Stephan Z.

re: Schwierigkeitsangabe bei Spielen

Beitragvon Stephan Z. » 3. Januar 2001, 11:57


0. Spiele für Leute, die bei Uno Einwerfen,
Richtungs- und Farbwechsel und Schieben nicht
verstehen.
Stephan Z. (kennt auch ein paar von denen)

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Robert Vötter

re: Schwierigkeitsangabe bei Spielen

Beitragvon Robert Vötter » 3. Januar 2001, 12:23

Es ist sicher sehr schwer, eine Schwierigkeitsangabe zu machen. Alea hat als Verlag schon eine Einstufung!
Es kommt auch meistens auf die Spielergruppe an.
z.b. RA von Alea:
Viele Mitspieler finden es als leichtes Spiel. Danach habe ich es auch mit anderen ausprobiert. Sehr schwer, umständlich etc.!!

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Frank "Riemi" Riemenschneid

re: Schwierigkeitsangabe bei Spielen

Beitragvon Frank "Riemi" Riemenschneid » 3. Januar 2001, 12:59

Schwierig!
Es liegt auch viel an den Spielern.Ob sich die Leute darauf einlassen, zuhören, verstehen wollen.
Mit Sicherheit lassen sich dann die Erklärzeiten verringern.
Wenn man eine Runde mit Nörgel-Spielern hat (Würfel bei Tikal, nichts Schwieriges, klingt langweilig) wird selbst ein leicht zu erklärendes Spiel zur Qual.
Gruß Riemi

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Markus N.

re: Schwierigkeitsangabe bei Spielen

Beitragvon Markus N. » 3. Januar 2001, 21:41

War mir im Prinzip schon klar, ich halte es aber für sinnvoll, trotzdem mal über eine Lösung in dieser Richtung nachzudenken. Meine Einteilung sollte auch nur ungefähr und grob sein. Man könnte es evtl. auch auf 4 Punkte reduzieren.

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Volker L.

re: Schwierigkeitsangabe bei Spielen

Beitragvon Volker L. » 4. Januar 2001, 12:47

> Man könnte es evtl. auch auf 4 Punkte reduzieren.
Wenn ueberhaupt, dann braeuchte man eine weitaus
detailliertere Einteilung. Man muesste auch
unterscheiden, ob sich der "Schwierigkeitsgrad" auf die
Komplexitaet und/oder den Umfang der Regeln bezieht
oder auf die notwendige Denktiefe waehrend des Spiels.
Auf einigen amerikanischen Spielen habe ich schon mal
solche Hinweise mit ca. 6 Skalen fuer eine Einteilung
gesehen (Einfach-Komplex; kooperativ-konfliktbetont;
kurz-lang etc.), aber auch diese Einteilungen schienen
mir etwas subjektiv zu sein.
Gruss, Volker


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