Beitragvon Arne Hoffmann » 10. April 2001, 08:47
Moin!
Ich habe M im letzten Jahr bei uns einmal auf dem Spieletreff gespielt und fand es ganz gut. Man hat einen kleinen Vorrat (ca. 4?) Plaettchen auf der Hand und versucht nun eins davon moeglichst gewinnbringend anzulegen. Dabei muessen mit den Nachbarplaettchen immer mindestens eine der Eigenschaften Zahl, Farbe, geometrische Figur, uebereinstimmen. Je nach Anzahl der Nachbarplaettchen bekommt man Punktechips vom vorherigen Spieler. Zu beachten ist, dass das Spielfeld nicht beliebig wachsen darf. Die grossen Punktebringer sind aber Wertungen, die man in einer laengeren Reihe (>=5, wenn ich nicht irre) ausloest, indem man ein Plaettchen so anlegt, dass es mit dem Nachbarn zwei Eigenschaften gemeinsam hat. Dann nehmen sich die Spieler in umgekehrter Spielreihenfolge je ein Plaettchen von der Reihe und legen dies vor sich ab. Am Spielende gibt es Pluspunkte fuer zwei Hauptfarben, die man gesammelt hat, und Minuspunkte fuer Plaettchen der restlichen gesammelten Farben (so in etwa). Man ist also darauf bedacht, moeglichst nur Plaettchen von zwei Farben zu nehmen, was natuerlich nicht immer so gelingt.
Mir hat die Partie recht gut gefallen - man muss schon gruebeln wo man anlegt und ob man eine Wertung unbedingt ausloesen moechte. Die Farben sind etwas bunt und erinnern an 70'er Jahre, dafuer gibt es auch bei schlechter Beleuchtung keine Probleme, sie auseinander zu halten :O)
Fuer mich liegt es vom Anspruch zwischen Carcassonne und El Caballero (wenn ich hier mal Legespiele vergleiche), da man schon mehr ueberlegen muss als bei Carcassonne.
Tschoe,
- Arne -