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Vergleich Auswahlliste, Pelekumfrage

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Jörg Niederflur

Vergleich Auswahlliste, Pelekumfrage

Beitragvon Jörg Niederflur » 29. Mai 2001, 11:03

Ich hab mal die Plätze der Pelekumfrage and die Spiele des Auswahlliste angehängt. Ganz interessant.
Carcassonne (1.)
Die Händler von Genua (7.)
Capitol (8.)
Babel (9.)
Land unter (12.)
Zapp Zerapp (16.)
Das Amulett (18.)
San Marco (22.)
Ebbe und Flut (36.)
Cartagena (40.)
Drachendelta (51.)
bei 73 platzierten Spielen.
Hexenrennen und Royal Turf waren wohl wegen zu wenig Stimmen nicht auf der Liste.
Gruß Jörg!

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Roman Pelek

re: Vergleich Auswahlliste, Pelekumfrage

Beitragvon Roman Pelek » 29. Mai 2001, 11:25

Hi Jörg,
"Hexenrennen" fiel mit 18 Stimmen aus der Liste raus, es wäre sonst unter den Top 20 zu finden gewesen (ich meine, ich hätte Platz 15 ermittelt, wenn man alle Spiele >=18 Stimmen berücksichtigt).
"Royal Turf" mit 17 Stimmen und einem Schnitt von 6,65 wäre allerdings weit abgeschlagen gewesen. Jedenfalls deutlich hinter "Wyatt Earp" mit 6,86 z.B.
Somit haben wir 8 von 13 Spielen unter den Top-20, das ist ne ganze Menge, wenn man bedenkt, dass alles auch subjektiv ist bzw. manche einfacheren Spiele wie "Cartagena", "Royal Turf" und "Drachendelta" bei Vielspielern nicht so viel Begeisterung finden - ich find sie jedoch in der Liste gut aufgehoben. Wenigspieler bei uns hatten sehr viel Spass bei diesen Spielen.
Das einzige, was in meinen Augen wirklich verwundert ist das Fehlen von "Medina" und das dreimalige Aufgehen des "Mondes"...
Ciao,
Roman

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Jörg Niederflur

re: Vergleich Auswahlliste, Pelekumfrage

Beitragvon Jörg Niederflur » 29. Mai 2001, 11:39

Du hast schon Recht. Die Liste muss auf jeden Fall familienfreundlich bzw. wenigspielerfreundlich sein. Die gute Mischung macht es aus.
Deine Umfrage tendiert wahrscheinlich viel eher in Richtung deutscher Spielepreis.
Gruß, Jörg

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Roman Pelek

re: Vergleich Auswahlliste, Pelekumfrage

Beitragvon Roman Pelek » 29. Mai 2001, 11:50

Hi Jörg,
>Deine Umfrage tendiert wahrscheinlich viel eher in Richtung deutscher Spielepreis.<
Wenn man gewisse Spiele wie "Roads & Boats" aufgrund mangelnder Verbreitung aussortiert, dürfte das hinkommen. Vermutlich kommt die "alternative Auswertung", die auch die Häufigkeit gewichtet, recht nahe an den DSP heran. Bin mal gespannt...
Ciao,
Roman

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Arno

re: Vergleich Auswahlliste, Pelekumfrage

Beitragvon Arno » 29. Mai 2001, 12:12

Auch ich bedauere das Fehlen von Medina.
Doch diesem Spiel strahlt sowieso die "Sonne" (auf der Schachtel ;-), das braucht keinen Mond. Und vielleicht entschließt sich die Jury ja einen Sonderpreis für "Das beste taktische Geschicklichkeitsspiel" (wenn ich an die engen Gassen und die kleinen Männeken denke ;-))zu vergeben. Oder "Das holzreichste und schwerste (vom Gewicht) Spiel" des Jahres. Galgenhumor. Denn dieser Dorra hätte es auch verdient!
Doch HiG könnte beim DSP auch mit der "Essener Feder" für die beste Spielanleitung ausgezeichnet werden, zum Ausgleich der "sauren Zitrone" vom "Morgenland-Erst-Regelproblem" ...
Sonst finde ich die Liste nach den geforderten Kriterien und dem zweiten Hinschauen recht o.k.
Gesegnet sind - wie immer - jene Leute, die eine gute Spieleberatung bekommen - und/oder sich Testspiele ausborgen können. Dann können sie sich nämlich persönlich für "Ihr Spiel des Jahres" entscheiden und das ist für jede SpielerInnengruppe sehr differenziert und subjektiv. Um "Weihnachtsgeschenke" auszusuchen ist diese Liste sicher sehr hilfreich.

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Roman Pelek

re: Vergleich Auswahlliste, Pelekumfrage

Beitragvon Roman Pelek » 29. Mai 2001, 12:32

Hi Arno,
>Doch HiG könnte beim DSP auch mit der "Essener Feder" für die beste Spielanleitung ausgezeichnet werden, zum Ausgleich der "sauren Zitrone" vom "Morgenland-Erst-Regelproblem" ...<
Wirklich? Für welche Neuheit denn? Ich habe noch niemanden getroffen, der die Bauernregel bei Carcassonne ad hoc verstand oder bei Medina die Ziegenställe von Anfang an richtig gesetzt hat ;-) Insofern ist der didaktische Aufbau der Regeln nicht ganz so glücklich, auch wenn sie ansonsten fehlerfrei und vollständig sind.
Meines Erachtens ist da Alea dieses Jahr wieder nicht zu schlagen. Wyatt Earp und Royal Turf sind eindeutig, und bei den "Händlern" gibt's höchstens Probleme aufgrund der Komplexität des Spielgeschehens - aber nicht aufgrund Mängel oder Aufbau der Anleitung. Oder aber man würdigt den "Prof. Easy"-Ansatz für Seltenspieler. Das wären so meine Favoriten. Aber HiG? Gut, sehr gut, aber nicht überragend, gerade im Vergleich zu der o.g. Konkurrenz. Wird schwierig, schätze ich... Aber vielleicht entschädigt ja Carcassonne für das "Luxuspüppchen" Medina bzgl. der Verkaufszahlen; dass Medina in Spielerkreisen hervorragend ankommt, ist ja auch so bekannt...
Ciao,
Roman

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YK

[ot]

Beitragvon YK » 29. Mai 2001, 12:35

hallo roman.
wir wiessen,dasss du beim alea verlag angestellt bist und einen haufen gelt für die werbung bekommst.

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Sylvia Berger

Trend zur Leichtigkeit?

Beitragvon Sylvia Berger » 29. Mai 2001, 12:47

<Um "Weihnachtsgeschenke" auszusuchen ist diese Liste sicher sehr hilfreich.>
Wieso Weihnachtsgeschenke? Für die meisten geht es jetzt erst mal in den Urlaub und die Liste ist absolut urlaubskofferfreundlich. Schwere Spiele (im Sinne von körperlich schwer) a la Medina (leider!) und Java (läßt sich noch am ehesten verschmerzen, wenn man sich die Preisträger der letzten beiden Jahre anschaut) hat man gleich rausgelassen. Stattdessen gibt es dieses Jahr erstaunlich viele leichte und kleine Spiele in der Liste: Carcassonne (Teile am besten in ein Leinensäckchen gestopft), Cartagena, Babel, Land unter und der Favorit in Sachen min. Platzbedarf Ebbe & Flut.
Letzteres wirklich eine Riesenüberraschung!
Fragt sich nur, ob das Zufall ist, Absicht (in dem Sinne, dass die Juroren unter Familienfreundlichkeit eben auch verstehen, dass man das Spiel in Urlaub oder zum Wochenendausflug mitnehmen kann) oder ob es vielleicht gar damit zusammenhängt, dass einige Juroren die Spiele selbst im Urlaub getestet haben und Medina leider die Freigepäckgrenze überschritten hätte???
Sylvia
(die selbst gerade u.a. Ebbe & Flut im Koffer hatte)

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ACHIM

re: Vergleich Auswahlliste, Pelekumfrage

Beitragvon ACHIM » 29. Mai 2001, 12:47

Hallo Roman,
könnte Roads and Boats überhaupt auf der Liste stehen?
Es ist doch ein holl. Spiel. Ich dachte, es werden nur deutsche Spiele oder Spiele mit inl. Vertrieb nominiert.
fragende Grüße
Achim

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Roman Pelek

re: [ot]

Beitragvon Roman Pelek » 29. Mai 2001, 12:48

Hi,
niedlich, wie man unsachliche Meinungsäusserungen durch Anynomität und mangelnde Orthographie so eindrucksvoll untermauern kann *g*
Was mir auch immer gut gefällt ist, wie man hier im Forum, je nach aktueller Meinungsäusserung mal Alea, mal Ravensburger, mal HiG zugeordnet wird ;-)
So, genug des Sarkasmus: definitives "Nein".
Ciao,
Roman (wartet jetzt auf die Richtigstellung des "echten" YK *seufz*)

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YK

re: [ot]

Beitragvon YK » 29. Mai 2001, 12:51

Was hier der echte?
Das bin nur ich!!
YK

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Wolfgang Ditt

re: Vergleich Auswahlliste, Pelekumfrage

Beitragvon Wolfgang Ditt » 29. Mai 2001, 13:00

Hallo Achim,
soweit ich weiß, müssen die Spiele allgemein erhältlich sein. Daher fallen Kleinstauflagen raus.
Wolfgang

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Don Alonso

re: [ot]Alea und Roman

Beitragvon Don Alonso » 29. Mai 2001, 13:10

Ich muß hier einmal Roman verteidigen !
Jeder weiß doch, das er dem Claudia Hely Verlag untersteht ! :)))
Schöne Grüße aus Kufstein !
Don Alonso

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MarcFigel

[OT] Cartagena?

Beitragvon MarcFigel » 29. Mai 2001, 14:14

Was sagt ihr zu Cartagena auf der Liste?
Habt ihr es nochmal gespielt?
Grüßle,
Marc
MF

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Volker L.

re: Vergleich Auswahlliste, Pelekumfrage

Beitragvon Volker L. » 29. Mai 2001, 14:28

Roads & Boats ist schon auf der Spiel 99 erschienen,
kaeme also deswegen auch nicht mehr in Betracht.
In den Roman-Umfragen war es wohl deshalb mit dabei,
weil erst NACH Essen 99 vielen Spielern (inkl. mir)
bewusst geworden ist, dass einem da eine Perle
entgangen ist, aber der Jury darf ein solcher Lapsus
natuerlich nicht unterlaufen, und wenn doch duerfte sie
ihn nicht zugeben.
Gruss, Volker

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Roman Pelek

Roads & Boats

Beitragvon Roman Pelek » 29. Mai 2001, 18:13

Hi Volker,
als Neuauflage geht's auch durch. Gilt als Essen 2000 in der jetzigen Form.
Ciao,
Roman

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Achim

re: Roads & Boats

Beitragvon Achim » 29. Mai 2001, 19:18

Hallo SDJ-Freunde,
das alles beantwortet meine Frage (Verzeihung)noch nicht. Deshalb nochmal meine Frage: Kann ein holländisches (ausländisches) Spiel "SDJ" in Deutschland werden?
Dies ist natürlich eine ernstgemeinte Frage und hat mit Nationalstolz nichts zu tun.
mit immer noch fragenden Grüßen
Achim

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Adam

re: Roads & Boats

Beitragvon Adam » 29. Mai 2001, 22:10

Prinzipiell spricht nichts dagegen.
Zum Spiel-des-Jahres 2000 fand sich z.B. Carolus Magnus auf der Nominierungsliste ("beste" 3 Spiele). Autor: Leo Colovini (geb. in Italien), Verlag: Winning Moves (USA).
Das ist zwar (noch) nicht Spiel-des-Jahres, aber immerhin besser als "nur" auf der Auswahlliste. Und das ist wiederum besser als gar keine Auszeichnung.
Internationale Autorenschaft ist als Kriterium vermutlich völlig irrelevant. Philippe Keyaerts (Belgier?) mit Vinci (Auswahlliste 2000), Bruno Faidutti (Franzose?) mit Ohne Furcht und Adel (Nominiert 2000) und Alan Moon (USA?) mit Elfenland (SdJ 1998) sprechen doch eine deutliche Sprache.
Ein Grund für Roads & Boats nicht auf der Auswahlliste zu erscheinen ist sicher die Verlagsgröße, gemessen an einsetzbarem Kapital, nicht an Belegschaft. Ein SdJ-Mitglied ließ sich an einer Stelle mal dazu aus, daß eine gewisse Verfügbarkeit sichergestellt sein muß. Die 1. Auflage von R&B betrug 50 Stk, die 2. dann 500 Stk. Ein SdJ wird in 6- oder 7-stelliger Anzahl benötigt. Da bei Splotter Spellen Erfindung, Entwicklung, Testen, Finanzierung, Produktion und Vertrieb alles quasi in einer Hand liegt, und das noch nicht mal hauptberuflich, ist auf absehbare Zeit kaum mit einer auszeichnungsgerechten Marktstellung zu rechnen.
Für die Spieleszene wäre es besser, wenn sich die Jungs von Splotter Spellen als Autoren bei einem der etablierten Verlage verdingen würden. Die Spiele wären dann nur noch halb so teuer und dabei auch noch in besserer Qualität. D’raf ist dafür ein Beispiel: z.Z. kostet es fast 60 DM, die Ausstattung ist mit Carcassonne (ca. 30 DM) vergleichbar. Die Leute von Splotter wollen aber nicht für einen anderen Verlag arbeiten, also bleiben sie selbstständig und die Preise hoch. Da kann man nichts machen.
Allein die niedrige Auflage kann natürlich auch kein Grund sein, der gegen die Auszeichnung spricht. Es kam bisher öfter vor, daß ein Verlag von der Wahl der Jury überrascht wurde und den einsetzenden Nachfrageschub nicht aus dem Bestand decken konnte. Dann wird eben nachproduziert, der Kunde muß sich eben gedulden.
Zurück zu Roads and Boats. Die wichtigsten Argumente gegen die Auszeichnung sind die Komplexität und daraus folgend die lange Spieldauer (>4h), sowie mangelnde Tauglichkeit für Gelegenheits- und Familienspieler. Zusammen mit der hervorragenden Spielmechanik, die es zu einem Deutschen Spiel (German Game, Gattungsbegriff, nicht Herkunftsbezeichnung) machen, sind das natürlich auch gerade die Gründe, die R&B für die Teilnehmer hier im Forum so interessant machen. Aber die SdJ-Jury erinnert sich dann und wann (nicht immer) an ihre hehren Grundsätze, wonach das oder die ausgezeichneten Spiele das Spielen in der Gesellschaft fördern soll. Und dafür gibt es nun mal weit besser geeignete Kandidaten als R&B. So hat dieses Spiel bei weitem nicht die Chance auch nur in die Nähe der Auswahlliste zu kommen.
Genug geschwafelt? Auf jeden Fall!
Gruß
Adam

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Roman Pelek

re: Roads & Boats

Beitragvon Roman Pelek » 29. Mai 2001, 22:24

Hi Adam,
>Zum Spiel-des-Jahres 2000 fand sich z.B. Carolus Magnus auf der Nominierungsliste ("beste" 3 Spiele). Autor: Leo Colovini (geb. in Italien), Verlag: Winning Moves (USA).<
Winning Moves hat eine deutsche Niederlassung, Splotter Spellen nicht. Insofern fällt das Argument weg... :(
Ansonsten hast Du wohl Recht: Splotter könnte nicht die Verfügbarkeit gewährleisten, die eine Listenaufnahme rechtfertigen. Aber auch aus spielerischer Hinsicht isses kein Listenkandidat:
>AZurück zu Roads and Boats. Die wichtigsten Argumente gegen die Auszeichnung sind die Komplexität und daraus folgend die lange Spieldauer (>4h), sowie mangelnde Tauglichkeit für Gelegenheits- und Familienspieler.<
Exakt: Roads & Boats ist ein Freakspiel. Nicht, dass es das bleiben soll, aber einen größeren Kreis als die der eingefleischten Spieler wird es nie erreichen aufgrund dieser Argumente.
Auch beim DSP wird es untergehen aufgrund der mangelnden Verbreitung. Die einzige nennenswerte öffentliche Präsenz, die dieses Spiel erfährt, ist hier im Forum (siehe Umfrage) und in einigen Fachpublikation (Printmedien). Die soll es auch haben, dass interessierte Spieler ruhig drauf stossen. Aber jenseits dessen was zu verlangen ist Utopie aufgrund des Preises, der Verbreitung und des Anspruchs.
Ich denke, viel mehr kann man da auch nicht machen als dass in Szenekreisen auf dieses Spiel hingewiesen wird. Und wären Splotter nicht so ambitioniert - das Spiel wäre nie erschienen. Insofern Hut ab vor soviel Mut und Hingabe für ausgefallene Ideen, die nur einen Nischenmarkt bedienen.
Ciao,
Roman

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Arne Hoffmann

re: Cartagena?

Beitragvon Arne Hoffmann » 30. Mai 2001, 10:22

Hallo Marc!
Bei uns kommt Cartagena immer mal auf den Tisch, wenn noch ein Spielchen fuer zwischendurch gesucht ist und wenn Gelegenheitsspieler mit dabei sind. Allerdings nur in der gluecksabhaengigeren Version (war das nun Tortuga oder Jamaica?). Dann macht es immer wieder Spass, man muss nicht zu gross ueberlegen, Regeln sind fix erklaert und man kann die Gegner in kleinem Rahmen aergern.
Cartagena ist fuer mich kein so grosser Ueberflieger aber auch kein allzu schlechtes Spiel. Ich haette es aber wohl nicht auf die Liste gesetzt sondern dann eher Bongo oder Drachengold genommen.
Tschoe,
- Arne -

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Volker L.

re: Roads & Boats

Beitragvon Volker L. » 30. Mai 2001, 12:53

> Für die Spieleszene wäre es besser, wenn sich die Jungs
> von Splotter Spellen als Autoren bei einem der
> etablierten Verlage verdingen würden.
Grundsaetzlich vielleicht schon, im Fall von R&B waere
das aber nicht gut gewesen. Wie wuerde R&B aussehen,
wenn es bei Ravensburger, Jumbo oder irgendeinem
anderen "richtigen" Verlag erschienen waere?
Es waere gewaltig abgespeckt worden! Statt Eseln,
Kutschen und Lastwagen sowie Floessen, Ruderbooten und
Dampfern gaebe es nur noch 2 Land- und einen
Seetransporter, wahrscheinlich auch nicht mehr 5,
sondern 3 oder 4 von jeder Sorte, einige Warenarten
waeren gestrichen worden (Bretter und Saegewerk sowie
Lehmgrube und Ziegelei sind die wahrscheinlichsten),
einfach, um es erstens familientauglich zu machen und
zweitens die Materialmenge zu reduzieren. Aber ob das
Ergebnis noch irgendjemanden wirklich begeistert und
zu einer Spielboxnote "10" oder auch nur "9" veranlasst
haette...?
> Die Spiele wären dann nur noch halb so teuer ...
Bei D'raf magst Du recht haben, bei R&B bestimmt nicht.
Ich habe ernste Zweifel, ob bei gleicher Materialmenge
der Preis (von jetzt 125) deutlich unter 100 DM haette
gedrueckt werden koennen.
Gruss, Volker (der sich immer noch nicht sicher ist,
was effektiver ist: gleich auf drei Feldern bauen oder
im ersten Zug neue Esel zuechten)

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Joris Wiersinga

re: Roads & Boats

Beitragvon Joris Wiersinga » 30. Mai 2001, 18:46

Sorry for writing this in English.
I'm pretty sure R&B is much too complicated to ever win the Spiel des Jahres. That's not what the price is for. In fact, we think that winning 1st place in this forum next year is the type of price we should strife for!
I do disagree with some of the stuff that's been said.
First, we could easily produce a 10.000-60.000 copies of our game pretty fast, should the need arise. It's not too hard to raise capital if you've won the price, and we could potentially partner with a more experienced company. Production is an issue (especially the wood & packaging I guess) but we'd find a way around that as well. The thing that worries me a bit is ditribution, but I guess we'd be able to solve that as well.
Such large print runs bring in significant profit; we have significant managerial capacity between the four of us and could then spend a few months full-time on getting the game out. (which is not an option for 500-copy runs if you like to pay the rent I can assure you...)
Second, we are open to selling our games to other publishing houses. Most of them however are reluctant to publish our games as they take too long, are too complicated or have too many pieces. I think we could have tried for ages to sell R&B to companies without any success- even last year some companies were interested, but then things went rather slow so we decided to do it ourselves. Everybody told us there was no market- but even at this price the market is at least 500 copies large.
Third, I think the best thing for gamers would be if we grow large enough to be our own publishing house- each firm has a distinct taste (I find HiG games all have a HiG feel, and I think our games have some common themes as well- see e.g. excellent Poeppel revue article on Bus/R&B). We'll try to publish next years games in larger print runs (1500 for a new edition of Bus and our new game, called UR, 1830 BC) to give retailers a break and increase distribution.
One of the things that helps you to grow big is to get prices (like the umfrage on this site). Of course, that involves making some simpler/more polished games next to our current repertoire. Maybe in 2002?
Kind regards,
Joris Wiersinga
Splotter games


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