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Reibach & Co

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Würfel

Reibach & Co

Beitragvon Würfel » 17. September 2001, 18:39

Hallo!

Kann mir mal jemand erklären, welchen Sinn es macht, daß man bei Reibach & Co den Geschäftemacher zuerst allen Mitspielern zeigen muß, "so daß jeder deren Art kennt. Anschließend darf sie für den Rest des Spiels von keinem Spieler mehr angeschaut werden".

Steckt da ein tieferer Sinn dahinter? Ich kapiers auf alle Fälle nicht.

Spiele Grüße
Würfel

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Erhard Portner

Re: Reibach & Co

Beitragvon Erhard Portner » 17. September 2001, 19:43

Würfel schrieb:
>
> Hallo!
>
> Kann mir mal jemand erklären, welchen Sinn es macht, daß man
> bei Reibach & Co den Geschäftemacher zuerst allen Mitspielern
> zeigen muß, "so daß jeder deren Art kennt. Anschließend darf
> sie für den Rest des Spiels von keinem Spieler mehr
> angeschaut werden".
>
> Steckt da ein tieferer Sinn dahinter? Ich kapiers auf alle
> Fälle nicht.
>
> Spiele Grüße
> Würfel


Spieltechnisch hat der Geschäftemacher ja den Sinn, dass damit die maximale Anzahl von 9 Karten in einem Business-Bereich verringert wird. Hier kommt ein gewisser Memory-Effekt mit ins Spiel. Beim Auslegen einer Karte als Geschäftemacher wird diese Karte zunächst allen gezeigt und man kann sich dann merken oder auch nicht, wieviele Businesskarten einer bestimmten Farbe als Geschäftemacher aus dem Spiel sind. So kann man mit guter Merkfähigkeit besser abschätzen, ob man in einem bestimmten Business überhaupt noch die Chance hat, die Mehrheit zu erlangen.

Gruß
Erhard

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Michael Andersch

Re: Reibach & Co

Beitragvon Michael Andersch » 17. September 2001, 20:28

> So kann man mit guter Merkfähigkeit besser
> abschätzen, ob man in einem bestimmten Business überhaupt
> noch die Chance hat, die Mehrheit zu erlangen.

Genau. Oder im Umkehrschluß besser abschätzen, ab wann man gute Chancen hat eine eigene Mehrheit bei einer Farbe nicht mehr verlieren zu können. Was einen in die Lage versetzt, frühestmöglich einen eventuell vorhandenen Verdoppler setzen zu können.

Grüße & Co,
Micha (liebt Reibach und Co über alles - Union Pacific reduziert auf das Wesentliche!!!)

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Marco

Re: Reibach & Co - Anzahl Karten

Beitragvon Marco » 18. September 2001, 13:50

Ich habe Reibach & Co. 2 gekauft, weil die enthaltenen Kartensets nicht "vollständig" waren. Stimmt die Anzahl eurer Karten mit Spielanleitung überein.

Marco (der sich wundert, ob er der einzige ist, der zwei Reichbach & Co. gekauft hat, um wenigstens ein vollständiges Spiel zu erhalten)

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Würfel

Klingt logisch, aber...

Beitragvon Würfel » 18. September 2001, 16:13

Hallo zusammen!

Klingt logisch, aber mal ganz ehrlich. Wer kann sich denn bei 4 oder 5 Mitspielern 20, 30, 40 oder sogar 50 verdeckte Geschäftemacher zu merken. In meinem Spielekreis kenne ich keinen und ich gehöre auch nicht dazu.

Wäre es da nicht sinnvoll, den Geschäftemacher offen auszulegen, dann weiß man was Sache ist und das Spiel verliert dadurch meiner Meinung nach auch nicht an Klasse.

Wie denkt ihr darüber?

Spiele Grüße,
Würfel

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Michael Andersch

Re: Klingt logisch, aber...

Beitragvon Michael Andersch » 19. September 2001, 07:52

Würfel schrieb:
>
> Klingt logisch, aber mal ganz ehrlich. Wer kann sich denn bei
> 4 oder 5 Mitspielern 20, 30, 40 oder sogar 50 verdeckte
> Geschäftemacher zu merken.

Es geht auch nicht darum sich alle zu merken, das ist vermutlich schon eher unrealsitisch. Aber erstens hat man "so ein Gefühl" wovon denn viele Geschäftemacher rumliegen und wovon eher nicht, und außerdem wird man sich bzgl. des Merkens eher auf 2, 3 Farben beschränken (nämlich auf die, die einem selbst wichtig sind). So mache ich das zumindest.

Viele Grüße,
Micha

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St. Brück

Re: Reibach & Co

Beitragvon St. Brück » 19. September 2001, 11:49

...das genau war die Idee hinter dieser Regel.

Und wer sich´s trotzdem nicht merken will, kann´s ja lassen... ;-)

Grüße.
Stefan


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